Unterweisung 176

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Buch des wahren Lebens, Lehren des Herrn


Unterweisung 176



So spricht der Herr:


1. Seid stark gegenüber den Versuchungen der Welt und des Fleisches. Wann immer euch eine Prüfung Schmerzen bereitet, denkt an meine Lektionen der Zweiten Zeit und folgt meinem Beispiel.

2. Ihr fragt Mich, wie es möglich war, dass Jesus die Versuchungen der Welt berührten? Darauf antworte Ich euch, dass es keine niederen Versuchungen waren, die das Herz eures Meisters heimsuchten.

3. Der Körper, den er auf der Welt hatte, war menschlich und empfindsam, er war das Werkzeug, das mein Geist gebrauchte, um der Menschheit meine Lehren zu bringen. Er kannte die Prüfung, die ihn erwartete, weil mein Geist es ihm offenbarte, und jene materielle Wesensseite litt unter dem Schmerz, der sie erwartete.

4. Ich wollte, dass jener Körper euch jene Zeichen von Menschlichkeit geben würde, damit ihr überzeugt sein solltet, dass mein Schmerz real war und mein Opfer als Mensch wahrhaftig.

5. Wenn es nicht so gewesen wäre, hätte mein Opfer in den Augen der Menschen keinen Wert gehabt. Deshalb rief Jesus dreimal die Kraft meines Geistes an, der ihn beseelte, um in der harten Prüfung zu siegen: Das erste Mal war es in der Wüste, das zweite Mal im Olivengarten, das dritte Mal am Kreuz.

6. Es war notwendig, dass Ich Mensch wurde und euch meinen Körper und mein Blut überantwortete, damit in jenem Körper der Schmerz wirksam würde, den die Menschen ihm zufügen würden. Wenn Ich im Geiste gekommen wäre - welches Opfer hätte Ich für euch erbracht? Worauf hätte Ich verzichtet, und welchen Schmerz hättet ihr Mich fühlen lassen können?

7. Der göttliche Geist ist unsterblich, er kennt keinen körperlichen Schmerz. Aber das Fleisch ist empfindsam für Schmerz, es ist begrenzt in seinen Fähigkeiten, ist von Natur aus sterblich. Daher wählte Ich jenes Mittel, um Mich der Welt zu offenbaren, und ihr mein wirkliches Opfer darzubringen, um euch den Weg zu eurem Heile zu weisen.

8. Vergegenwärtigt euch jene Passion, solange ihr Sünder seid, und gedenkt jenes Blutes, damit ihr euch in Reue über eure Verfehlungen läutert und Mir in jenem Beispiel grenzenloser Liebe, das Ich euch gab, nachzufolgen versucht.

9. Solange ihr Menschen seid, gedenket meiner an jenem Kreuze - meinen Henkern vergebend, sie segnend und heilend, damit ihr auf eurem ganzen, schweren Lebensweg gleichfalls jene segnet, die euch verletzen, und jenen alles nur mögliche Gute tut, die euch etwas Böses angetan haben. Wer so handelt, ist mein Jünger, und Ich sage ihm in Wahrheit, dass sein Schmerz immer nur kurz sein wird, weil Ich ihn in den Augenblicken seiner Prüfung meine Kraft fühlen lassen werde.

10. Sehr wenige sind es, die danach streben, ihre Geschwister durch die Beispiele des Meisters zu unterweisen. In dieser Gemeinschaft wie in der Mehrheit der Religionsgemeinschaften erteilt man die Unterweisung durch Worte, die keine Kraft haben, weil es ihnen daran mangelt, dass sie durch Werke und Beispiele von Liebe bestätigt werden.

11. Jetzt habt ihr Gelegenheit, die Auslegung meiner Lehre zu vernehmen, die euer Herz nach und nach abschleift, bis es zubereitet ist, um die Mission durchzuführen, die Ich eurem Geiste anvertraut habe.

12. Fürchtet euch nicht, meinen Schritten zu folgen, denn Ich werde von niemandem verlangen, dass er es Mir in meinem Opfer gleich tut. Auch muss Ich euch sagen, dass allein jener Körper den Kelch leerte, den mein Geist ihm reichte - ein anderer Mensch hätte ihn nicht getrunken. Denn mein Körper erhielt Leben und stärkte sich in der Tugend und Reinheit Jener, die ihren Schoss anbot, um ihn zu empfangen: Maria.

13. Meditiere, Volk, und nutze diese gesegnete Stille, in die du eingehst, wenn du meine Unterweisungen vernimmst. Wahrlich, Ich sage euch, in jenen Augenblicken der Betrachtung und Spiritualität wird mein Same in euren Herzen keimen.

14. Ihr erreicht an diesem Tage Einheit und Frieden unter euren Herzen, um euch vor Mir als ein einziges Wesen zu zeigen, das sich des Geschehens, dem es beiwohnt, bewusst ist, wenn es mein Wort durch einen Stimmträger hört. Und Ich empfange euren Geist. Alles, was ihr Mir in eurem Gebet und in euren Kulthandlungen rein und schlicht darbringt, nehme Ich als gerechten Tribut der Kinder für ihren Himmlischen Vater an.

15. Die dringlichste Bitte, die ihr vorbringt, ist die, dass auf dieser Welt Frieden wird, dass das patriarchalische Leben anderer Zeiten zu den Menschen zurückkehrt; doch Ich sage euch, dass jener Friede erst zurückkehren wird, wenn ihr, meine neuen Jünger, die Grundmauern einer neuen Welt gelegt habt, wofür Ich euch schule.

16. Wenn ihr in jedem Nächsten einen Bruder seht, wenn ihr deren unterschiedliche Beurteilung aufgebt und Mich in ihnen liebt, werdet ihr die Morgenröte einer neuen Zeit erblicken. Das Leben wird dann heiter für den Menschen sein, und Ich werde als Vater anerkannt und geliebt werden.

17. Mein Wort in dieser Zeit ist das gleiche wie jenes, das Ich euch in Jesus gab. Es ist derselbe kristallklare Strom, der eure Seelen erfrischte, als ihr Mir durch die Landschaften Palästinas folgtet. Sein Wesenskern ist euch bekannt, niemals werdet ihr seinen "Geschmack" verwechseln können, weil sein göttliches Siegel in eurem Geist geprägt blieb. Und nun, da Ich herniedergekommen bin, um Mich durch diese Männer und Frauen kundzutun, und ihr das Wort hört, das von ihren Lippen kommt, erkennt ihr, dass es nur von Mir stammen kann, und ihr fragt Mich, warum Ich nicht eine andere Form wählte, um meine Botschaft dieser Zeit zur Menschheit gelangen zu lassen.

18. Ihr sagt Mir, dass es unter euch keine Menschen von untadeliger Tugend gibt, die fähig sind, Mir zu dienen. Es gibt keinen Moses, noch die Propheten der Ersten Zeit, auch nicht Petrus oder Johannes. Aber wahrlich, Ich sage euch, zu allen Zeiten habe Ich tugendsame Geister gesandt, und unter ihnen sind diese, die Mir in Demut gedient haben. Liebt und unterstützt sie, denn ihre Aufgabe ist sehr gross. Ich habe ihren Verstand und ihr Herz als eine reine Quelle bewahrt, und oftmals ist der Schmerz das beste Mittel gewesen, um sie zu läutern. Ihr Leben ist ähnlich dem meiner Sendboten anderer Zeiten. Ich segne sie. Wohl denen, die Mir so nachgefolgt sind und die ganze Bedeutung des Amtes empfunden haben, das Ich ihnen gegeben habe.

19. Ich lade dich ein, in mein Reich einzugehen, o geliebtes Volk. Ebenso rufe Ich alle Nationen der Erde ohne irgendeine Bevorzugung; doch Ich weiss, dass nicht alle Mich vernehmen werden. Die Menschheit hat ihre Lampe ausgelöscht und wandelt im Finstern. Aber dort, wo man nur Verwirrung wahrnimmt, wird einer meiner Erleuchteten erscheinen, der in seiner Umgebung Licht verbreitet - ein geistiger Wächter, der wacht und mein Zeichen erwartet, um den Weckruf erschallen zu lassen, der seine Mitmenschen erweckt und aufrüttelt. Lasst zu, dass die Liebe jener Abgesandten fruchtbarer Same in euren Herzen ist. Verkennt sie nicht, wenn sie sich bei euch in materieller Armut zeigen, hört auf sie, denn sie wirken in meinem Namen, um euch eine Vollmacht zu vermitteln, die ihr jetzt noch nicht kennt. Sie werden euch das vollkommene Gebet lehren, werden euch von den Banden des Materialismus, an den ihr gebunden seid, befreien, um euch die geistige Freiheit zu geben, und damit ihr euch zu Mir erheben könnt.

20. Ihr, die ihr Mich hört, erwartet sehnlichst die Erfüllung aller meiner Worte. Ihr möchtet die Menschheit in meine Jünger verwandelt sehen, bittet Mich, zu jenen zu gehören, die Ich mit schwierigen Missionen in andere Länder sende. Doch wahrlich, Ich sage euch, ihr müsst euch zuvor schulen, weil der Kampf, der euch erwartet, gross ist. Doch nicht alle Abgesandten, von denen Ich zu euch spreche, sind unter euch, noch haben alle mein Wort durch Stimmträger vernommen. Viele, viele von ihnen werden intuitiv sprechen, weil Ich sie geistig vorbereitet habe. Ich habe sie weise verteilt, um mein Licht zu all euren Geschwistern gelangen zu lassen.

21. Wie könnt ihr annehmen, dass - während Ich zu euch hernieder kam - Ich andere Nationen vernachlässigen könnte, wo ihr doch alle meine Kinder seid? Meint ihr, dass irgendjemand ferne oder ausserhalb von Mir ist, obwohl mein Geist universell ist und alles Geschaffene umfasst? Alles lebt und nährt sich von Mir. Darum ist mein Universeller Strahl auf den ganzen Erdball herabgekommen, und der Geist hat meinen Einfluss in dieser und in anderen Welten empfangen, denn Ich bin gekommen, um alle meine Kinder zu retten.

22. Ich will nicht, dass ihr diese Zeit vergeudet, dass ihr durch die Welt geht, ohne eine Spur auf eurem Lebenswege zurückzulassen, sondern dass ihr wirkliche Pfleger des Samens seid, den Ich euch anvertraue, und um den ihr euch weiterhin bemüht, wenn ihr diese Welt verlasst, bis ihr eure Saat in der Seele eurer Geschwister zum Erblühen bringt.

23. Ich will euch nicht an meine Aufträge binden; Ich inspiriere euch nur dazu, denn Ich werde keine andere Erfüllung annehmen als diejenige, die aus eurer bewussten und zubereiteten Seele geboren wurde. Seid frei in den Grenzen meiner Gesetze, aber gewöhnt euch an den Gehorsam. Erfüllt die beiden Gesetze, die den Menschen regieren, die im Kern ein einziges sind, denn beide stammen von Mir.

24. Betet für alle Wesen, ersehnt Harmonie und Verständnis aller Mir gegenüber, und dass euer Gebet sich wie ein Gesang, wie ein jauchzender Hymnus emporschwingt, der die Seelen erhebt und ihnen den Weg weist, auf dem sie ans Ziel ihrer Bestimmung gelangen werden.

25. Meine Lehre lässt den Menschen sich in all seinen Wesensaspekten entwickeln: sie sensibilisiert und veredelt das Herz, erweckt und vertieft den Verstand und vervollkommnet und erhebt die Seele.

26. Macht aus meiner Lehre ein gründliches Studium, das euch ermöglicht, die rechte Art der Ausübung meiner Unterweisungen zu verstehen, damit eure Entfaltung harmonisch ist; damit ihr nicht nur den Verstand entwickelt, ohne euch um die Ideale der Seele zu bemühen, die ihr anregen sollt.

27. Alle Anlagen eures Wesens können in meinem Worte den lichtvollen Pfad finden, auf dem sie wachsen und sich vervollkommnen können bis ins Unendliche.

28. Ich habe euch genügend Zeit gegeben, um meine Unterweisungen in euch aufzunehmen und sie zu verstehen. Inzwischen ist es so, dass viele von euch, die einst als Kinder herbeikamen, nun Jugendliche sind, so wie andere, die als Jugendliche kamen, nun Erwachsene sind. Die einen sind auf diesem Wege gewachsen und gehören nun zu meinen "Arbeitern", und andere haben den letzten Atem ausgehaucht und haben nun ihren Platz unter meinen Erwählten.

29. Ich habe diesem Volke genügend Zeit gewährt, damit in ihm ein fester und wahrhaftiger Glaube geboren wird und damit es in seinem Geiste eine tiefe Erkenntnis meines Werkes erlangt. Mein Wort bereitet euch für die Zeit vor, in der ihr diese Stimme nicht mehr vernehmt, und ihr euch auf das Innerste eures Herzens konzentrieren müsst, um meine Gegenwart zu fühlen und meine Inspiration zu empfangen.

30. Meine Unterweisung ist in euer Gewissen geschrieben; dort ist die Lade, die mein Gesetz am besten bewahrt, damit - wenn die Zeit vergeht, und diese Stunden der seelischen Erquickung, die ihr mit eurem Meister verbrachtet, in die Ferne gerückt sind - die Essenz meines Wortes voller Leben in eurer Seele vibriert, von Liebe und Weisheit durchdrungen.

31. In allen meinen Lehrstunden werdet ihr entdecken, dass Ich euch unablässig sage, dass ihr die Vergeistigung erreichen sollt, weil sie es ist, die euch auf Erden auszeichnen soll. Ohne Vergeistigung werdet ihr euren Mitmenschen nicht das Zeugnis geben, das ihr geben sollt.

32. Fürchtet nicht den Tag, an dem Ich mein Wort unter euch beende. Mein Werk wird nicht zugrundegehen, noch wird eure Seele verzagen. Ich halte im geistigen Tale einige Wesen bereit, die auf der Erde inkarniert werden, um Führer und Propheten der Gemeinden zu sein - Lichtwesen, die euch lehren werden, auf dem durch mein Wort vorgezeichneten Wege einen Schritt voran zu machen.

33. Heute will Ich euch sagen, dass ebenso, wie ihr hier darauf angewiesen seid, dass aus der Geistigen Welt Lichtwesen kommen, die euch auf eurem Wege beistehen, es auch geistige Heimstätten gibt, die darauf angewiesen sind, dass einige von euch mit der Botschaft meiner Unterweisung zu ihnen kommen. Ihr wisst nicht, welche von denen, die Mich in diesen Augenblicken vernehmen, bald in Erfüllung einer geistigen Mission scheiden müssen. Das ist der Grund dafür, weshalb sich viele Herzen seit langem läutern müssen, und weshalb sie mit jedem Tag, der vergeht, ihre Seele immer mehr durch das Licht meiner Lehre erleuchtet fühlen.

34. Ich will, dass ihr euch mit den geistigen Heerscharen vereint, damit ihr durch eure Liebe zu all euren Geschwistern für das Heil aller Wesen wirkt, die abseits des Weges des Lebens und der Wahrheit wandeln.

35. Bewahrt dies Wort in eurer Seele, das euch in der Todesstunde, da ihr dies Dasein verlasst, zur Vorbereitung dienen kann, um euch geistig zu befreien.

36. Begreift, welch schöne Zeit der Offenbarungen dies gewesen ist, geliebtes Volk - eine Zeit des Lichtes, das die Seelen erhebt! Wohl denen, die sich zurüsten, denn Sie empfangen mein Licht in Fülle.

37. Doch denkt daran, dass es sich noch kaum um die Anfänge einer Ära handelt, dass euch nicht alles offenbart worden ist, was diese Zeit für die Menschen bereithält, noch ist alles, was ihr empfangen habt, von euch verstanden worden.

38. Tage, Jahre und Jahrhunderte werden vergehen, in denen diese Menschheit Zeuge von wunderbaren Lichtbotschaften und geistigen Offenbarungen sein wird, die ihr Geist noch nie kennen gelernt hat.

39. Jene Zeiten sind schon im Kommen, und daher müsst ihr denen den Weg bereiten, die eure Plätze einnehmen werden. Ihr müsst den Weg durch eure guten Werke segnen. Dann werdet ihr die Errichtung des wahren Tempels begonnen haben, welche andere aus eigenem Antrieb fortsetzen werden, und später werden weitere kommen, um ihn zu vollenden.

40. Ich habe euch mit eurem Fleische kämpfen sehen, um seine Widerspenstigkeit niederzuringen. Ihr musstet grosse Schlachten mit eurem Herzen schlagen, um ihm Gehorsam und Ergebung abzunötigen. Seine Natur lehnt sich gegen die Weisungen des Gewissens auf; aber wenn ihr ausharrt im Gebet, wenn ihr achtsam seid, werdet ihr aus ihm den besten Mitarbeiter in der geistigen Erfüllung machen. Dieser Kampf gehört zu eurer Sühneleistung in dieser Zeit.

41. Alle eure Eigenschaften sind von dem Augenblick an in euch gewesen, in dem ihr erschaffen wurdet. Die Intelligenz, die Empfindsamkeit, die Vernunft haben eure Seele erleuchtet, damit ihr die letzte Schlacht schlagen könnt. Wenn ihr dann über das Böse gesiegt habt und eure Seele der Pilot ist, der das Fleisch lenkt, werdet ihr in der Lage sein, zu euren Mitmenschen aufzubrechen und ihnen ein leuchtendes Beispiel zu geben, wie man die Entwicklung der Seele erlangt. Ohne mit Seelenstärke und Selbstbeherrschung zu prahlen, werdet ihr eure Werke zeigen, und diese werden Gehorsam und Achtsamkeit gegenüber meinem Gesetze offenbaren.

42. Wenn ihr mein Wort nicht mehr durch die Stimmträger hört, und eure Seele das Verlangen fühlt, das zu befolgen, was Ich euch in dieser Zeit lehrte, so soll jeder meiner Jünger die Gruppe, die ihm angewiesen wird, als seine eigene Familie betrachten und sie unterweisen und führen. Macht immer Gebrauch von der Barmherzigkeit, korrigiert mit Liebe und Weisheit, macht eine Atmosphäre des Friedens fühlbar wie die, die ihr heute geschaffen habt, dann wird mein Geist spürbar gegenwärtig sein, um alle zu inspirieren und zu segnen.

43. Fragt niemanden, woher er kommt, noch weshalb er Mich sucht. Elias wird sie führen und seine Stunde wird dann gekommen sein. Schon heute bereite Ich jene vor, die herbeikommen werden, und heisse die willkommen, die an dies Wort glauben, das Ich euch durch das menschliche Verstandesvermögen gegeben habe.

44. Ich lehre euch, damit ihr der "Wohlgeschmack" der Erde seid, damit ihr das Leben der Menschen mit der guten Nachricht versüsst, dass der Meister in dieser Zeit der Schmerzen zu ihnen zurückgekehrt ist und sein Wort als ein Erbe hinterlassen hat, damit alle sich davon nähren und ewig leben.

45. Ich trage euch nicht die völlige Umwandlung dieser Menschheit auf. Bringt den Herzen mein Wort mit Überzeugungskraft, und es wird Wunder unter euren Mitmenschen tun. Wie viel Trost werden sie in ihren Tagen der Heimsuchung empfangen, wenn sie meine Unterweisung zu hören und auszulegen verstehen! Und ihr, wie werdet ihr euch nach diesen Stunden zurücksehnen, die ihr bei Mir verbrachtet und in denen ihr diese göttliche Essenz in euch aufgenommen habt, euch als kleine Kinder fühltet, um von eurem Vater seine ganze Zärtlichkeit und Liebe zu empfangen.

46. Die Menschheit ist heute ein fruchtbares Feld zur Bearbeitung. Die Felder sind sehr weit, und die Arbeiter knapp. Wie wollt ihr Mir diese Generation zu meiner Lehre bekehrt präsentieren, wenn ihr nicht arbeitet? Ihr habt nur eine begrenzte Zeit, und vieles ist zu tun. Die Stunde ist günstig. Baut die "Tempel", die im Innern der Herzen niedergerissen wurden, wieder auf! Helft, Heime wiederaufzubauen, predigt auf eurem Wege mit Gedanken, Worten und Werken Vergeistigung!

47. Wachet, damit die Tugend zu den Menschen zurückkehrt, und die Kinder ein starkes Band zwischen dem Vater und der Mutter sind, und die Jugendlichen ein starkes Fundament der neuen Generationen, der Gatte und die Gattin ein Ebenbild Gottes und seiner Schöpfung sind, und alle, mit den Schutzengeln, die euch beistehen, vereint, die vollkommene Harmonie mit Mir bilden.

48. Eure Bitten gelangen zu Mir, das Licht, das Ich verströmt habe, erleuchtet euer Wesen. Alle eure Werke sind gegenwärtig, und ihr könnt eure Verdienste beurteilen. Die Schmerzen, die ihr nun erlebt, werden vergehen, und der Friede wird auf dem ganzen Erdball erstrahlen.

49. Betet für die Nationen, die sich im Krieg bekämpfen. Teilt euer Brot und eure Kleidung mit jenen, die in Not geraten sind. Öffnet eure Kornkammern und gebt ihnen zu essen. Zeigt eure Brüderlichkeit in dieser Stunde der Bedrängnis für die Welt. Übt tätige Nächstenliebe an den Kranken, bereitet die Seelen vor, die ins Jenseits scheiden müssen, richtet den Glauben der Betrübten auf, bringt all euren Mitmenschen Frieden. Bittet, und Ich werde Wunder unter der Menschheit tun.

50. Eure Welt ist voll von Sklaven. Das ist der Grund dafür, dass in jedem Menschen eine tiefe Sehnsucht nach Freiheit lebt. Aber ihr dürft dafür nicht die Gesetze des Geistes, noch die menschlichen verantwortlich machen, sondern euch selbst. Denn das wahre Gesetz, ob göttlich oder menschlich, muss führen, anleiten, unterweisen und schützen, aber niemals fesseln.

51. Begreift, dass ihr deshalb nicht frei seid im Geiste, weil ihr - ferne der göttlichen Essenz, dem Gesetz der Liebe zu eurem Vater vor allem Geschaffenen, der Liebe füreinander als Geschwister im Schöpfer - euch zu Sklaven des religiösen Fanatismus, der Abgötterei und des Aberglaubens gemacht habt.

52. Ebenso wenig seid ihr innerhalb der menschlichen Gesetze frei, weil diese, die unter den Menschen Gerechtigkeit schaffen sollten, von der Selbstsucht der Völker, von der Ungerechtigkeit und der Lüge mit betroffen sind.

53. Die Regierenden und jene, die den Auftrag haben, die Seelen zu führen, sind auch Kinder meiner Göttlichkeit. Die Gesetze, welche die einen wie die andern zur Anwendung bringen, müssen menschlich sein. Und doch - wie ferne voneinander wandeln und leben sie.

54. Wann wird die Menschheit dahin gelangen, "Gott zu geben, was Gottes ist, und dem Kaiser, was des Kaisers ist"?

55. Während die einen sich damit begnügen, nur den Normen der Welt gerecht zu werden und jedes göttliche Gesetz zu missachten, streben die anderen nach der Erhebung der Seele auf den Wegen, die ihnen die verschiedenen Religionsgemeinschaften vorschreiben, obwohl sie in ihren Herzen dagegen aufbegehren, und weichen der Unterwerfung unter die Gesetze der Erde aus.

56. Wahrlich, Ich sage euch, weder die einen, noch die andern erfüllen ihre Pflicht.

57. Seht ihr das Königsgestirn, das täglich im Osten aufgeht, wie es alle gleich bescheint und erwärmt, ohne Bevorzugung irgendeines Geschöpfes?

58. So ist die Liebe des Vaters zu allen seinen Kindern, und so sollte eure Liebe und eure Gerechtigkeit sein, damit meine Gesetze in dieser Weise auf die Menschen angewendet werden.

59. Erkennt ihr nicht die vollkommene Harmonie, die zwischen dem Göttlichen und allem, was von eurem Herzen geschaffen worden ist, besteht? Weshalb kann es dann zwischen den Menschen, welche Kinder Gottes sind, nicht auch vollkommene Harmonie geben?

60. Wohl dem, der diesen Ruf vernimmt und die Zeit des Lichtes, in der er lebt, erkennt, denn er wird auf dem Wege der seelischen Aufwärtsentwicklung fortschreiten können.

61. Ihr seid nun in den letzten Jahren, in denen ihr mein Wort vernehmen werdet, das in eurem Leben wie ein Funke meiner Weisheit gewesen ist.

62. Diese Unterweisung wird in Büchern niedergeschrieben bleiben und zusammen mit den Jüngern, die sich wirklich vorbereiten und unverbrüchlichen Glauben in ihren Herzen tragen, das lebendige Zeugnis sein, das Ich - wenn die Stunde meines Abschieds kommt - denen hinterlasse, die Mich in dieser Dritten Zeit nicht hörten.

63. Wohl denen, die trotz der Prüfungen treu bleiben, denn sie werden Weisheit und Frieden erlangen.

64. Damit jeder die Aufgabe erfüllen kann, die er empfangen hat, müsst ihr euch in einem einzigen Willen vereinen, die Trägheit eures Fleisches für geistige Unterweisungen ablegen, euer Interesse nicht mehr nur auf das richten, was euer materielles Leben betrifft, und auch an eure Seele denken.

65. Ich bin das ewige Leben; wenn ihr es erreichen wollt, müsst ihr nur mein Gesetz erfüllen.

66. Die Andacht, die ihr innerhalb meiner "Hürde" habt, wenn ihr meinem Worte lauscht, sollte ihr auch danach bewahren, und in eurem Leben soll Ordnung, Achtung, Disziplin, Demut vorhanden sein.

67. Ich erleuchte eure Seele, euren Verstand und euer Herz, bringe euer Leben auf die rechte Bahn.

68. Ich will, dass meine Unterweisung in euren Herzen Wurzeln schlägt, damit ihr sie nicht vergessen könnt; denn ihr wisst nicht, wie sehr sie euch in den Zeiten des Kampfes fehlen wird, noch kennt ihr die Zeit, die ihr auf dieser Erde verbleiben müsst. Tut daher Gutes aufgrund meiner Lehre, damit - wenn der Vater euch abberuft - dieser Ruf euch nicht überrascht, sondern als gute Arbeiter wirkend antrifft.

69. Wahrlich, Ich sage euch, diese Unterweisung wird die Moral dieser Welt wiederherstellen, da sie ein Schritt hin zur Vergeistigung sein wird; denn sie wird die Herzen zur Brüderlichkeit erwecken.

70. Derzeit bin Ich noch immer der Unverstandene; denn während die einfachen Leute Mir in ihrer Unwissenheit fanatische Kulte darbringen, sagen jene, die als Gelehrte oder als Mächtige gelten, dass sie sich selbst genügen.

71. Wie wenige folgen Mir nach!

72. Geliebtes Volk, lass mein Wort dich weiterhin zurüsten.

73. Ich gebe Frieden eurem Herzen, Frieden eurem Heim und Freiheit eurem Geiste in den Augenblicken, in denen der Körper sich dem Schlafe hingibt.

74. Bewahrt diese Gnade und empfanget meinen Segen.

Mein Friede sei mit euch!


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