RBLUM-300

Aus Suche Jesus-Comes
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Hauptseite Robert Blum - Von der Hölle bis zum Himmel RBLUM-300 Kapitel

Jesus Christus offenbart durch Jakob Lorber: Von der Hölle bis zum Himmel - Die jenseitige Führung des Robert Blum


Kapitel 300 - Weitere Arbeit der Feuerriesen auf der Haupt- und Urmittelsonne. Ausgeburt einer grossen All-Mittelsonne. Hülsenschale der grossen Weltengesamtheiten.


1. Robert betrachtet noch eine Weile diese Sonne aufmerksam und sagt dann: „Ich kann schauen, wie immer ich mag, so komme ich dennoch auf keinen Grund! Eine Lichtwoge drängt die andere. Die Feuerriesen scheinen eher in diesem Lichtmeer herumzuschwimmen als sich auf irgendeinem festen Boden umherzubewegen. Ich möchte nur sehen, woher sie ihre Glühkugeln nehmen und wie diese so mathematisch rund geformt werden, als hätte sie ein Kunstdrechsler abgedreht.

2. Aha! Was geschieht nun dort in ziemlicher Ferne von hier? Mehrere Feuerriesen richten ein ungeheuer grosses Rohr in die Höhe. Dieses hat ohnehin eine überaus grosse Mündung, aber die Riesen ziehen sie noch mehr auseinander. Das ganze Rohr muss aus einer sehr dehnbaren Masse sein, sonst liesse es sich schwerlich so auseinanderdehnen. Jetzt scheint es die rechte Weite zu haben. Tausend! Das muss nach irdischem Masse eine ungeheure Weite haben, weil diese Riesen zu mehreren Hunderten nun um das Rohr stehen, wobei zwischen ihnen eine ziemliche Strecke leer ist, in der noch gut zwanzig solcher Riesen Platz hätten. Was da nun geschehen wird? Nun sehe ich, dass die Riesen ihren Mund öffnen, dem verschiedenartige Lichtformen entströmen. Was bedeutet das wohl?“

3. Sage Ich: „Das ist die Sprache dieser Wesen. Sie geben nun einander zu verstehen, dass jetzt bald eine Zentralsonne, die ganze Sonnenalle in sich trägt, ausgeboren wird. Du wirst sie auch bald aus der weiten Mündung steigen sehen. Gib nur acht!“

4. Robert schaut hin und ersieht nun auch einen mächtigen Lichtball aus dem grossen Rohr emporsteigen und sich dann mit grosser Schnelligkeit in gerader Richtung von der Oberfläche der Sonne hinwegbewegen. – Über solche Erscheinung hoch staunend, sagt Robert: „Freunde, das ist im vollen Ernst nichts Kleines! Wir sahen nun mit unseren unsterblichen Augen die Erstehung einer Mittelsonne, die ihresgleichen nicht die kleinste sein dürfte. Sie ist bestimmt, als eine All-Mittelsonne zu dienen, um die in Zeiten der Zeiten sich Trillionen Welten bewegen und aus der diese Licht, Wärme, Leben und Nahrung schöpfen werden. Ach, ist das eine grosse Erscheinung! Aber wohin wird diese Sonne gesetzt werden? In welchem Gebiet wird sie ihren grossen Kreislauf beginnen? O Herr! Das sind Dinge, vor denen sogar den grössten Erzengeln ehrfurchtsvoll grauen muss! Hier sieht man buchstäblich, wie neue Schöpfungen unter Deinen Blicken entstehen als grosse Wohnungen für Milliarden freier Wesen, die sie einst bewohnen werden. O Herr, das ist zu gross für uns winzige Geisterlein!

5. Aber nun möchte ich, damit doch ein bisschen Ordnung in mein Denken kommt, nur noch wissen, wie das auseinanderzuklauben ist: Diese Wesen werfen in einem fort kleine Planetarsonnen aus. Solch eine Sonne aber, wie diese nun durch das Rohr getriebene All-Mittelsonne, gebiert dann mit der Zeit auch wieder sowohl Mittelsonnen unterer Ordnung, und diese wieder in noch ferneren Zeiten unter ihnen stehende Gebietsmittelsonnen, und diese endlich etliche Millionen Planetarsonnen. Wie unterscheiden sich dann jene ordnungsmässig ausgeborenen Planetarsonnen von diesen von hier ausgeworfenen?“

6. Sage Ich: „Siehe, jeder solche Komplex von Sonnen- und Weltuniversen, die sich in weitesten Kreisen um eine Urmittelsonne bewegen, ist in tiefster Ferne von all den Sonnenuniversen mit einer festen Hülse umfangen, durch die kein materielles Wesen dringen kann. Diese Hülse besteht aus einer diamantartigen, durchsichtigen Materie und ist nach innen höchst spiegelglatt. Alles Licht nun, das von den zahllos vielen Sonnen hinausgeht und von keiner Erde noch Sonne aufgefangen wird, wird dann von dieser Hülse aufgefangen und wieder zurückgeworfen. Da aber solch eine Hülse mit der Zeit auf ihrer inneren Spiegelfläche dennoch matter werden und dadurch ihren Dienst nicht vollauf verrichten könnte, werden eben von dieser Urmittelsonne stets solche Lichtbälle mit entsprechender Macht hinausgeschleudert, dass sie mit der Zeit bis zu der besprochenen Hülsenfläche gelangen. Dort werden sie dann zur Reinigung jener Hülse verwendet. Die dortigen Reiniger aber sind wieder eigens dazu bestimmte grosse und mächtige Geister, die in grosser Anzahl vorhanden sind. Denn siehe: Alles, was da geschieht in der ganzen Unendlichkeit, geschieht durch Meine Geister und grossen Engel. Meine Kinder aber sind die Grössten und Mächtigsten unter allen.“

7. Sagt Robert: „Herr, da bin ich sicher kein Kind von Dir! Denn bei Deinem heiligsten Namen, ich komme mir nun ganz entsetzlich klein vor und denke, dass es unter und über mir nichts noch kleineres geben kann. Ich darf an diese nun geschauten Grössen gar nicht denken, sonst werde ich noch zu einem pursten Nichts. Am Ende kommt noch die sicher dezillionenmal Dezillionen Sonnen und andere Welten in sich fassende Hülse hinzu, gegen die diese Sonne in gar keinem Grössenverhältnis steht, und ist auch noch dazu bewohnt von mächtigen Geisterheeren! O Herr, o Vater! Da bleibt mein Verständnis still wie der Tod.

8. Ich habe mir in meiner Beschränktheit die ganze Unendlichkeit kaum grösser als solch eine Hülsenglobe vorgestellt. Du aber sagtest, dass es im unendlichen Raum zahllos viele solcher Hülsen gebe! O Herr, das geht ins Fabelhafteste alles Fabelhaften. Ich meine, an dieser nun eingenommenen Kost werden meine Gedanken auf ewig genug zu verdauen haben. Hier kann man nichts mehr tun und sagen als: ,Herr Gott Zebaoth! Gross bist Du und gross sind die Werke Deiner Hände! Darum bist Du aber auch ganz allein alles in allem, und alles ist in Dir und aus Dir, Du bester, ewiger, heiliger Vater! Wir, Deine Kindlein aber sind nur gross in Deiner Liebe, die da ist unser Leben. Für uns selbst aber sind wir die pursten Nullen vor Dir, o heiligster Vater!‘“

9. Sage Ich: „Schön, schön von dir, Mein lieber Freund Robert, dass du nun solches fühlst! – Aber dessenungeachtet musst du dich doch noch mit der ganzen Gesellschaft auch in die zweite Tür dieser Südwand begeben, wo du noch Grösseres schauen wirst. Und so machen wir uns wieder weiter auf den Weg, denn die Tür steht bereits offen und harrt unseres Eintritts. Gehen wir nun weiter! Es sei!“


Hauptseite Robert Blum - Von der Hölle bis zum Himmel RBLUM-300 Kapitel