RBLUM-287

Aus Suche Jesus-Comes
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Hauptseite Robert Blum - Von der Hölle bis zum Himmel RBLUM-287 Kapitel

Jesus Christus offenbart durch Jakob Lorber: Von der Hölle bis zum Himmel - Die jenseitige Führung des Robert Blum


Kapitel 287 - Die drei Kaiser erhalten ihre Reichs-Würdezeichen. Bedeutung der letzteren. Grosse Bestimmung der Bürger des höchsten Himmels.


1. Sogleich werden die Reichs-Würdezeichen herbeigeschafft. Auf rotstrahlenden Polstern werden sie den dreien vorgehalten, dass sie diese nehmen zum Zeichen der Verherrlichung dessen, was sie auf Erden wohlberufen waren. Aber auch die Kaiser weigern sich entschieden, in Meinem Haus und an Meiner Seite Würdezeichen zu tragen, da doch Ich als ein König aller Könige und als vollkommenster Herr aller Herrlichkeit weder Krone noch Zepter und noch weniger Schwert und Purpur trüge.

2. Ich aber sage zu ihnen: „Meine lieben Freunde! Von einem ständigen Tragen dieser Zeichen ist ja keine Rede; aber annehmen und haben müsst ihr sie dennoch. Es gibt hier sehr verschiedenartige Verhältnisse und Aufgaben des Lebens, oft die grossartigsten Besuche aus den zahllosen Weltgebieten und sehr viele Sendungen in verschiedene Welten und Sonnen. Ebenso in die zwei unermesslichen unteren Himmel und sonderlich in ihre zahllosen Vereine, sowie Sendungen in die zahllosen Geisterregionen der Welten aller Art und Mass ohne Zahl. Für solche Gelegenheiten müssen von hier abgesandte Erzengel mit Würdezeichen versehen sein und sie als deutliches Merkmal dafür tragen, dass sie selbst den mächtigsten Sieg über sich erfochten haben und nun mit Mir Herren sind über die ganze Unendlichkeit.

3. Bei Sendungen auf die Erde, wo Meine Kinder erzogen werden, ist das freilich nicht nötig. Denn diese müssen in möglichst grosser Einfachheit erzogen werden, weshalb sie von hier aus mit nichts Strahlendem aus ihrer ohnehin mühsam gehaltenen Demut geweckt werden dürfen. Ganz anders bei Geistern, die Bewohner grosser Mittelsonnen sind, schon im grössten Licht und Glanz geboren werden und in Wohnungen leben, gegen die alles, was ihr sogar hier seht, wie eine ärmliche Hütte dasteht. Da heisst es dann auch, so es nötig ist, in höchster Pracht und höchstem Glanz auftreten.

4. Und seht, bei solchen nicht zu seltenen Fällen braucht ihr dann solche Würdezeichen, durch die ihr den betreffenden Geistern kundtut, dass ihr Fürsten aus den höchsten Himmeln und gleichsam Brüder des allerhöchsten Gottgeistes seid. Unter dem Tritt eurer Füsse müssen Sonnengebiete erbeben und eures Mundes Stimme muss gleichen dem Donner jener Gewitter, die auf den Sonnenwelten die Flammengemüter ihrer mächtigen Bewohner im tiefsten Respekt erhalten. Ihr werdet nun wohl begreifen, warum euch hier solche Zeichen eingehändigt werden.

5. Die Krone ist ein Zeichen, dass ihr der Seele nach, die da ist euer geläuterter Leib, Meine Kinder – und dem Geiste nach, der aus Meinem Herzen stammend Mein Ich in euch ist, Meine Brüder seid. Das Zepter zeigt an, dass ihr, da ihr Mein Ich in euch traget, mit Mir gleiche Regenten der Unendlichkeit seid für ewig. Das Schwert aber ist ein Zeichen der Macht und Gewalt, die euch von Mir für immer eingeräumt ist. Und der Purpur endlich bezeugt, dass euer Äusserstes wie Innerstes pur Liebe ist, und ihr gleich Mir überall nur durch die Macht der Liebe alles ordnen und beherrschen wollt. Und so mögt ihr nun ohne alles Bedenken diese Wahrzeichen annehmen!“

6. Sagt Rudolf: „O Herr und Vater voll Güte, Liebe und Erbarmung! Wir drei sind nun wohl so ausgezeichnet worden, dass wir Dir ewig nie genügend werden danken können. Aber meine anderen irdischen Kinder sind, obschon in diesen höchsten Himmel aufgenommen, dennoch ausserhalb dieser Stadt gestellt worden und können unmöglich ebenso glücklich sein wie wir. Wäre es nicht tunlich, dass auch sie hierher kommen dürfen und uns gleichgestellt werden?“

7. Sage Ich: „Mein Bruder, du sorgst dich etwas zu spät. Blick dich nur nach der Tür um, durch die wir hereingekommen sind, und du wirst sie alle sehen mit den gleichen Abzeichen bekleidet! Sie kommen voll Wonne, Mir dafür zu danken. Zwischen ihnen und euch dreien ist nur der Unterschied, dass sie diese Zeichen ein wenig früher als ihr in ihren majestätischen Wohnungen bekommen haben, daher sie diese auch schon tragen, während ihr sie noch nicht angenommen habt. Wie gefällt euch das?“ – Sagt Rudolf: „O Herr und Vater, ich finde keine Worte, Dir meinen Dank auszudrücken! Sie haben also auch die gleiche Bestimmung mit uns?“

8. Sage Ich: „Ganz natürlich! Alle Bewohner Meines allerhöchsten Himmels haben die gleiche übergrosse Bestimmung. Freilich haben die am meisten zu tun, die in Meiner nächsten Nähe in Meinem eigenen Hause wohnen, gleichwie auch diejenigen Lebensnerven des Menschen in fortwährend grösster Tätigkeit sein müssen, die dem Herzen zunächstliegen.“

9. Rudolf und alle danken Mir nun aus allen Kräften. Ich aber berufe Robert und sage zu ihm: „Mein lieber Bruder! Gehe mit den drei Brüdern Petrus, Paulus und Johannes, die den Hausbrauch schon kennen, und bestelle dort einen guten Tisch! Du verstehst Mich, was Ich meine. Nehmt aber den grössten, denn wir werden sehr viele sein, die daran teilnehmen.“


Hauptseite Robert Blum - Von der Hölle bis zum Himmel RBLUM-287 Kapitel