RBLUM-282

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Hauptseite Robert Blum - Von der Hölle bis zum Himmel RBLUM-282 Kapitel

Jesus Christus offenbart durch Jakob Lorber: Von der Hölle bis zum Himmel - Die jenseitige Führung des Robert Blum


Kapitel 282 - Roberts Staunen über die neue Himmelsgegend. Seine künftige Aufgabe. Gnadenbrücke und Gnadenhügel.


1. Die Reise beginnt, und nach kurzem wird das Tor erreicht. Dort erwarten uns viele Tausende und loben Mich ob Meiner grossen Güte, Gnade, Liebe und Erbarmung und Meines gerechten Gerichts, nach dem jedem durch das Wort der ewigen Ordnung der Richter in die eigene Brust gelegt ist.

2. Robert tritt zu Mir zurück und sagt: „O heiliger Vater! Wir stehen nun vor dem Eingang. Unabsehbare Reihen breiten sich strahlenförmig jenseits des Tores über die himmlischen Gefilde aus und aus ihrem Munde tönt Dir ein Lob! Alles ist voll des Lichts und des höchsten himmlischen Glanzes. Im tiefsten Hintergrund zeigt sich etwas wie eine Stadt, aber infolge ihres zu mächtigen Glanzes ist es mir nicht möglich, ihre Form näher wahrzunehmen. O Vater, was ist das wohl für eine Gegend? Was für ein Land, gegen das selbst Gegenden der Sonne, die ich gesehen habe auf meiner Reise mit Sahariel, sich wie eine trübe Nacht gegen den hellsten Tag ausnehmen? Welch unbeschreibliche Herrlichkeiten wallen uns da entgegen! Das muss der Himmel höchster sein!“

3. Sage Ich: „Ja, so ist es! Zugleich ist es aber auch das dritte Stockwerk deines Hauses, das du gleich im Anfang deiner Entwicklung in diesem Reich zuerst äusserlich geschaut und bald darauf als dein Eigentum in Besitz genommen hast. Ebenso stellt diese Gegend auch den Verein dar, den du aus deinem wohlwollenden Herzen gegründet und nach Meiner Ordnung gestaltet hast. In diesem wirst du nun ewig als Oberhaupt wirken und sorgen, dass darin alles in der besten Ordnung vor sich geht. Zugleich aber sollst du auch von diesem Verein aus eine machtvolle Aufsicht über den Teil der Erde führen, der dir als stammesverwandt am nächsten liegt. Die beiden Orte, die wir nun auf der Erde betreten haben, sollen dir vor allem stets ein Augapfel bleiben. In Wien, wo du irdisch Übles überkamst, übe Gutes und Edles! Das zweite Land, das wir zuletzt betraten, benütze als Läuterungsanstalt für unlautere Geister, von wo immer sie herkommen.

4. Die Brücke, die Ich nun von jenem niederen Hügel bis hierher gesetzt habe, soll bleiben! Wer sich auf ihr hierher bewegen wird, soll nicht zurückgewiesen werden! Auf den Hügel stelle fortan eine Wache, auf dass jeder, der als Geist in gutem Sinn diesen Hügel betritt, einen Freund finde und einen rechten Wegweiser. Naturmenschen aber, die noch im Fleisch auf der materiellen Erde wandeln, sollen auf diesem Hügel Stärkung im Glauben finden und sollen in der Liebe erweckt werden, jedoch ohne Gericht und ohne Band. Kranke sollen Linderung ihrer Schmerzen, die Guten und Gläubigen aber siebenmal ihre Gesundheit wiedergewinnen.

5. So die Menschen uns in der Folge auf besagtem Hügel ein Erinnerungszeichen errichten wollten, sollen sie daran nicht gehindert, aber auch nicht unterstützt werden. Denn jedes äussere Denkmal an eine himmlische Erscheinung auf der Welt wird nur zu bald zu einem Platz der Gewinnsucht und des Betrugs umgewandelt. Will aber schon jemand ein Denkmal setzen, soll er daran auch nicht gehindert werden. Denn die Sinai's, Tabor's und Ölberge sollen zum steten Angedenken den irdischen Menschen als das belassen werden, wozu sie von Mir bestimmt wurden. Und nun treten wir ein in das wahre Reich des ewigen Lebens!“


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