RBLUM-255

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Hauptseite Robert Blum - Von der Hölle bis zum Himmel RBLUM-255 Kapitel

Jesus Christus offenbart durch Jakob Lorber: Von der Hölle bis zum Himmel - Die jenseitige Führung des Robert Blum


Kapitel 255 - Schlusswort des Herrn: Haltet euch an den Geist der Liebe! Aus Liebe kommt Weisheit, aus Weisheit Liebe – die ewige Ordnung des Lebens in Gott.


1. Es kommt nun wieder Mathilde-Eljah mit ihrem Peter und dankt mir noch einmal inbrünstig, dass Ich ihr ihren einstigen irdischen Lehrer nun auch im Himmelreich zum bleibenden Führer gegeben habe.

2. Ich aber sage: „Du bist eine gute Kost für ihn und er für dich. Aber nur lasst euch von der äusseren Form nicht mehr als vom Geiste der Liebe leiten! Denn die Form kann auch im Himmel verändert werden, je nach dem Wachstum der Liebe oder nach dem Bedürfnis einer auszuführenden Liebetat; aber die Liebe bleibt ewig unverändert. Auch gewöhnt sich der äussere Sinn bald an eine noch so schöne Form, wonach sie ihm dann gleichgültig wird. Die Liebe aber, da sie stets neue Weisheit und ein neues Wunder um das andere schafft, wird anziehender von Weile zu Weile. Haltet euch daher stets an den inneren Geist der Liebe, der wird euch das wahre Himmelsbrot sein und wird euch stärken stets mehr ohne Unterlass; denn solcher Geist in euren Herzen ist Mein Geist!“

3. Mathilde-Eljah ist über Meine Belehrung im höchsten Grade ergriffen. Sie sagt darauf zu Peter: „Edler Bruder, hast du diese heilige Wahrheit auch gehört und begriffen?“ – Spricht Peter: „Warum fragst du darum? Fürchtest du etwa, ich möchte irgend etwas wider des Herrn Willen tun wollen? O sorge dich nicht darum! Ich habe des Vaters heiligstes Wort tiefst in mein Herz eingegraben und lebe nun allein aus diesem Worte in mir. Es wäre mir nun unmöglich, etwas anderes zu denken und zu wollen als ganz einzig allein, was da der Herr will. Wo es mir irgend noch fehlen könnte, wirst du bei mir das Fehlende ersetzen. Und sollte dir noch irgend etwas abgehen, werde ich dir das Gleiche tun. Sollte aber uns beiden irgend etwas fehlen, werden wir vereint den heiligen Vater darum bitten. Er wird uns aus Seinem unversiegbaren Born alles geben, was uns nottun würde. Daher also ohne Sorge, liebste Mathilde, dein Peter hat alles wohl verstanden.“

4. Spricht Mathilde: „Ja, ja, du bist doch stets mein Meister in allem, in der Weisheit wie auch in der Liebe! Du hast zwar auf der Erde zuerst durch deine Weisheit die Liebe in mir zu dir angefacht; nun aber scheint es mir, dass die grosse und reine Liebe in deinem Herzen in mir die Weisheit entzünden wird. Was meinst du darüber?“

5. Sagt Peter: „Siehe, das ist ja eben jener grosse Kreislauf, in dem sich alle Dinge bewegen und regen: Die Liebe erzeugt die Weisheit, und die Weisheit wieder die Liebe. Der Urgrund alles Lichts ist natürlich die Liebe als die ewige Lebenswärme der Gottheit. Ist uns aber die Wärme gegeben, so erzeugt sie dann gleichfort auch Licht in dem Grade, als sich die Wärme in uns vermehrt. Die Wärme aber vermehrt sich wiederum durch das reicher werdende Licht. Und es geht stets das eine aus dem andern hervor, das Licht aus der Wärme und die Wärme wieder aus dem Licht!

6. Wie aber diese beiden Urelemente alles Lebens sich gegenseitig stets neu erzeugen und gebären, ernähren, kräftigen und erhalten – ebenso sind auch wir im kleinsten Massstabe bestimmt, uns gegenseitig durch Liebe und Weisheit zu kräftigen. Das ist der Wille und die ewige Ordnung des Herrn. Sorge dich also um nichts, ich verstehe nun schon auch, durch die Gnade des Vaters ein rechtes Leben in Gott zu leben.“

7. Sage darauf Ich: „Amen! So ist es recht, das ist des Lebens rechtes Verständnis! In diesem verbleibet alle! – Nun aber, Meine lieben Freunde alle, heisst es weiterziehen. Stellt euch in eine gewisse Ordnung! – Robert! Das alles ist noch in deinem Hause, du bist der Hausherr. Daher kommt nun wieder die Reihe an dich, die ganze grosse Gesellschaft zu führen. Nimm aber Freund Peter mit seiner Eljah wie auch deine Helena zu dir, sie werden dir auf dem Wege gute Dienste leisten.“


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