Lebensgeheimnisse Kapitel 26, Ursprung der Sprache

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Ursprung der Sprache


Gottfried Mayerhofer, am 9.11.1875


So spricht der Herr:

1. Schon einige Worte habe Ich dir über diesen Titel gegeben, aber jetzt will Ich dir dieses Wort "Sprache" von einer andern Seite zeigen um mit dessen Erklärung den Gelehrten eurer Welt von neuem zu beweisen, dass sie eigentlich nichts wissen, oder wenigstens, dass ihre Folgerungsschlüsse in manchen Fällen ganz verkehrte sind. -

2. Sehet, wenn ihr die Sprachforscher im allgemeinen fragt, woher die Sprache ihren Ursprung nahm oder wie sie sich gebildet hat, so antworten sie ganz einfach: "Die Sprache als nötige Mitteilung zwischen Menschen war im Anfang nur auf sehr wenige Worte beschränkt; erst mit Steigerung ihrer Kultur, mit Vermehrung ihrer Bedürfnisse aber waren sie gezwungen, neue Worte zu erfinden, und so gestalteten sich nach und nach die Sprachen in der Welt, den Intelligenzen der Menschen und Völker gemäss."

3. Dieses ist das ganze Resultat aller Sprachforschungen, mit wenigen Worten ausgedrückt.

4. Wem es genügt, der kann es dabei bewenden lassen.

5. Nachdem aber Ich anders denke und andere Absichten mit Meinen Erdkindern habe, als dass Ich sie mit solchen Weisheitsdeutungen abspeisen will, so sollt ihr eben heute wieder eine Mitteilung von Mir erhalten über ein allgemein bekanntes Wort nämlich "die Sprache", wo so mancher von euch mehrere spricht und in ihnen sich ausdrücken kann, ohne je geistig nachgeforscht zu haben, wie denn eigentlich Sprachen überhaupt, nämlich ihr regelmässiger, wohl überlegter Bau entstanden ist, so wie ihr deren noch manche aus dem Altertum und der Neuzeit kennt?

6. Nun sehet, hier will Ich euch eine Frage aufwerfen und sagen: "Habt ihr noch nie darüber nachgedacht, wie es denn möglich ist, dass eine Sprache mit all ihren Zeit-, Nenn-, Bei- und Fürwörtern usw., mit allen Deklinationen, Konjugationen und ihren Veränderungen entstanden ist, wo doch, wenn ihr nur die Zeitwörter allein betrachtet, eine logische Folgerung, ein korrektes Denken herausschaut, und wo die verschiedensten Handlungen in allen möglichen Zeitepochen geregelt bezeichnet sind?

7. Ist euch noch nie der Gedanke gekommen, wie es wohl möglich ist, dass die ersten Menschen und ihre nächsten Nachkommen sich schon so ausdrücken konnten, dass ihre Mitteilungen untereinander verständlich und ihren Bedürfnissen entsprechend waren?"

8. Denn dass die ersten Menschen, ehe sie den Mund zum Sprechen öffneten, sich vorerst in Gedanken mit einer Grammatik oder Sprachlehre beschäftigten, dieses könnt ihr gewiss nicht annehmen.

9. Nun, wenn ihr die Sprache von dieser Seite betrachtet und die Sentenz eurer Sprachforscher, welche Ich oben schon angeführt, daneben haltet, so könnten doch einige Zweifel in eurem Kopfe auftauchen, deren Lösung euch und euren Gelehrten nicht so leicht werden möchte und die Ich allein zu entziffern imstande bin.

10. Um nun dieses zu bewerkstelligen, wie es euch verständlich und lehrreich werden kann, so müsst ihr Mir auf ein anderes Feld folgen, wo Ich mit anderen Fragen anfangen muss, damit aus deren Beantwortung erst diese Sprachenfrage erläutert werden kann.

11. Glaubt denn ihr, Meine Kinder, in der Epoche, als die Welt, nämlich die eurige, geschaffen wurde, existierten noch keine anderen Sonnenkomplexe (Sonnenwelten)? Oder seid ihr der Meinung, das ganze Universum sei auf einmal entstanden, das heisst mit den entferntesten Hülsengloben, die eure Augen mit den schärfsten Fernrohren nur mit Mühe entdecken, wo sie euch als schwache Nebel erscheinen, bis zu eurem Planetensystem mit seiner Sonne und den sie umkreisenden Planeten, Monden und Kometen?

12. Darauf muss Ich euch antworten, dass die Erschaffung des ganzen Universum ebenfalls nur nach und nach in grossen Zeitepochen (Zeitabschnitten), und zwar auf die nämliche Art und Weise entstanden ist und ewig fortgebaut wird, wie heute noch, um euch ein Beispiel zu geben, aus dem Samen die Pflanze und aus der Pflanze der Same wieder sich bildet.

13. So entstanden und entstehen heute noch die Welten, Sonnen, Planeten und Kometen; denn eben in dem Schöpfungsprozess auf solch eine Art ist die Unendlichkeit gegründet und festgestellt. So ersetzt und ergänzt sich alles, das Kleinste wie das Grösste, nur wieder aus sich selbst!

14. So wurde auch euer Sonnensystem aus anderen Systemen und aus dem Äther gebildet, vorerst als Komet durch Äonen von Jahren im Äther herumkreisend, alles aufsaugend, was zum Bestand seiner eigenen Welt und der aus ihm entstehenden Erden und Monde nötig war, wo sodann die Erden und Monde ihre eigenen Revolutionen durchmachen mussten, während die Kometen neuen Bildungen entgegengehen, bis sie für lebende Wesen tauglich werden, wie ihr es auf eurer eigenen Erde seht, wo übrigens die Bildungs- oder Entwicklungs-Perioden nicht auf gehört haben, sondern eure Erde wie die auf ihr lebenden Geschöpfe, dem Drange nach vorwärts gehorchend, stets zu einer höheren Stufe vorwärts schreiten, bis auch für sie der Zeitpunkt gekommen sein wird, wo der materielle Erdball mit seinen Inwohnern ein geistigerer, feinerer geworden ist!

15. Diese Welten und Welten-Systeme in Unzahl, welche das materielle Weltengebäude ausmachen, haben und hatten alle diesen nämlichen Prozess durchzumachen und sind noch stets im Verwandeln, im Vervollkommnen begriffen.

16. Weltensysteme gibt es, deren Anzahl zu bezeichnen ihr keine Zahlen habt, und ebenso keine zur Bestimmung ihrer Dauer.

17. Millionen von Welten wurden geschaffen und vergingen, ehe eure Sonne nur als leichter kometenartiger Stern im Ätherraum herum kreiste. Diese Welten und Sonnen waren mit Wesen bevölkert, und sind es noch, weit verschieden an Körper und Geistes-Organisation.

18. Geister aus dem grossen Geisterreich liessen sich als Wesen in sie einkleiden, um als Prüfungsschule ihren Fortschritt zu beschleunigen, und vergeistigter wieder aus ihnen zu scheiden, um so stufenweise sich Mir nähern zu können, von wo sie alle ausgegangen waren.

19. So war die Kette oder Verbindung zwischen Geister und Weltenreich überall.

20. So wie die Geister, eingekleidet in Wesen der verschiedenen Welten, ihre Mission erfüllten, ebenso war auch zu diesem Zweck eine Sprache als Mitteilungsmittel nötig, welche gemäss der Intelligenz der Bewohner manchmal viele Worte und Laute, manchmal wenige bedurfte, um ihre Gedanken auszudrücken. Wie Millionen von Welten, so millionenmal verschieden die Sprache der einen von der andern.

21. Diese Einkleidung, Inkarnierung der Geister, oder Seelen-Wanderung von einem Sterne zum andern, stets durch freiwilliges Begehren bedingt, fand und findet noch immer statt, und so kamen auch auf eurer Erde die ersten Menschen schon mit einer gewissen geistigen Sprachfähigkeit auf dieser Welt an, wo die grammatikalische Konstruktion der Sprache nicht ihr Werk, sondern ihr Erbteil von andern Welten war.

22. So entstanden die bis jetzt euch bekannten Tausende von Sprachen nebst ihren Abarten auf eurem kleinen Erdball, welche alle nur Anfänge von Sprachen sind, die Geister aus anderen Welten herüberbrachten und dann dem Bedürfnis und Bildungsgrad der verschiedenen Völker gemäss zu euren lebenden Sprachen mit der Zeit umgestalteten.

23. So seht ihr eine jede Sprache, wenngleich mangelhaft, doch immer nach rationellen Prinzipien gebildet, die nicht auf eurem Boden gewachsen sind; wozu auch später noch das Bedürfnis gekommen ist, das Gesprochene aufzuzeichnen, was dann die Schrift, Zeichen und Bilder-Sprache zur Folge hatte.

24. Von Tausenden und Tausenden von Welten strömten die Geister zu diesem kleinen Planeten, teils schon in der Voraussicht seiner künftigen Wichtigkeit im Geistesleben, teils später, als Ich für alle Geister diese kleine Erde als Meinen Gnadenort einsetzte, wo Ich als Mensch das grösste Beispiel der Demut und der Duldung allen geistigen Wesen geben wollte, welche materiell oder immateriell im ganzen Universum leben.

25. So entstanden die Sprachen, verbessert durch Menschen, deren grösserer Lebenszweck eben war, sie zu verbessern und sie den Bedürfnissen der Völker, gemäss ihrem eigenen Kultur-Fortschritt, anzupassen.

26. So bildeten sich aus einzelnen Muttersprachen die Abarten, vorerst nur als Dialekte, später als eigene Sprachen, je nachdem die Völker im sozialen Leben eine mehr oder minder bedeutende staatliche Stellung eingenommen hatten.

27. Dieses ist der ganze geschichtliche und staatliche Verlauf, wie Sprachen entstanden sind, längere Zeit bestanden und wieder aus dem Gebrauch kamen oder sich so veränderten, dass von ihrer ersten Muttersprache nichts übrigblieb, je nachdem in der Kultur die Völker vor- oder rückwärts geschritten sind.

28. Nachdem bei allen Völkern nur immer es einzelne Menschen sind, die auf den geistigen und materiellen Fortschritt der Völker einwirken, und diese Menschen meist aus besseren Welten übersiedelte Geister waren, so findet ihr in der Geschichte auch einzelne Völker im Glanze höchster geistiger Kultur oder materiellen Fortschritts. Allein, entweder der Übermut im Glück oder der Verfall in tierische Leidenschaften verhinderten den ferneren Fortschritt. Das Einkleiden besserer Geister wurde seltener, sie machten niedereren Platz, welche sodann nach und nach die Völker in Verfall brachten, sie entnerven halfen.

29. Und so seht ihr jetzt Nationen, die einst grosse Einsichten in Meine Naturgeheimnisse hatten, vertiert, - nur den niedrigsten Leidenschaften und materiellem Interesse sich hingebend, wo von aller Grösse ihrer Vorfahren höchstens noch einige Überreste in der Sprache geblieben sind, welche Zeugnis geben von den Fähigkeiten, die einst hier tätig waren, um die Menschen den geistigen Weg zu führen, wozu jetzt niemand mehr weder Willen noch Tatkraft besitzt.

30. Beispiele davon seht ihr in Indien, Persien, Ägypten, auch bei Völkern Amerikas, deren Spuren längst von der Erde verschwunden sind.

31. So, Meine Kinder, ist auch eure Sprache noch nicht die letzte, welche auf dieser Erde ihren Abschluss finden wird. Es wird eine noch intensivere, geistigere dieser nachfolgen, die die Menschen erst dann erlernen werden, wenn ihre Annäherung zum Geisterreich so frei sich gestaltet, dass ein Hinüber oder Herübergehen nur ein sanfter Übergang und leichter Stoffwechsel sein wird, und die intelligenten Bedürfnisse der materiell verkörperten Menschen mit denen der Geister vom Jenseits in besserem Einklang stehen werden.

32. Jetzt ist es der Fall, dass eure Sprache, so ausgebildet und reich an Ausdrücken ihr sie auch wähnt, doch für manche Gefühle und Seelenzustände noch keine Worte hat, um das auszudrücken, was gerade euer Herz so erfüllt, wie zum Beispiel in den höchsten Augenblicken der höchsten Wonne der ersten Liebe, oder des Abschiednehmens und des Wiedersehens oder gar, wenn ihr harmonischen Akkorden und Tönen wörtlichen Ausdruck geben wolltet. Wie viel möchtet ihr da mit einem Worte sagen, und eure Sprache muss sich höchstens mit einem Blick voll Seligkeit, einem Händedruck, einer Umarmung begnügen, da alle eure Worte zu arm und unfähig sind, im mindesten das auszudrücken, was in eurer Seele mit geistiger Flammenschrift geschrieben steht und in dem Worte "Liebe" gipfelt, aber sich nicht näher beschreiben lässt.

33. Nachdem aber alles dieses Gesagte nur zu oft aus euren eigenen Erfahrungen bewiesen werden kann, so möget ihr daraus schliessen, wie eben ihr Menschen auf der grossen Geisterstufe noch nicht die letzten seid, und viele Grade noch über euch liegen, ebenso auch eure Sprache ebenfalls nicht die letzte ist, sondern es noch andere Arten des Ausdrucks gibt, wovon ihr keinen Begriff haben könnt, solange ihr noch in Materie eingeschlossene Seelen seid.

34. Ihr müsset ja stets im Auge haben, dass, je mehr euer Auge geistig geschärft Grösseres, Seligeres in sich aufnehmen kann, und je mehr sich einst die Wunder einer Geisterwelt vor euch entfalten werden, desto mehr werdet ihr auch Ausdrücke benötigen, welche solches im rechten Masse ausdrücken können. Also je höher der Standpunkt, desto geistiger die Sprache, nachdem es sich dort nicht mehr um äussere Formen, sondern um geistigen Inhalt handelt.

35. Wie Ich im Anfange sagte, dass der nämliche Prozess es ist, wie aus dem Samen die Pflanze und aus der Pflanze der Same erwächst, so entsteht auch im grossen Weltenreich der geistigen Intelligenz aus einer Sprache wieder eine andere, je nach dem geistigen Bedürfnisse stets fortschreitend, vom verdorbenen Dialekt des Landvolkes angefangen bis zur reinsten Mundart eines gebildeten Menschen.

36. Dieser Unterschied, wenngleich für euch hier nur berührt, ist im geistigen Sinne in der Ausdrucksweise, in der Sprachbildung zwischen intellektuellen Wesen ein grosser, weit ausgedehnter, welcher keine Grenzen kennt, da die Sprache als Ausdruck geistig unendlicher Begriffe ebenfalls unendlich in ihrer Erweiterung und Vervollkommnung sein kann und muss.

37. So ist die Sprache nicht, wie die Gelehrten glauben, ein von Sprachforschern zusammengesetztes Machwerk, sondern eine Erbschaft aus anderen Welten, wobei meistens vieles hinweg gelassen werden musste, weil entweder die Geistesfähigkeit der Menschen es nicht benötigte, oder weil selbst die umgebende Natur und der Kulturstand auf Erden anders war als dort, von woher diese Sprachelemente von euren Wandergeistern gebracht wurden.

38. Es ist immer der Eigendünkel des Erdenmenschen, welcher glaubt, sie hätten alles gemacht; sie wüssten Pflanzen zu veredeln, Tiere zu höheren Stufen, wenn es nur möglich wäre, selbst zu Menschen zu machen! Alles dieses glauben die Menschen bewerkstelligen zu können, und bedenken nicht dabei, dass, was Ich geschaffen, von ihnen weder veredelt noch besser erzogen werden kann!

39. Es liegt ja schon in einem einzelnen Worte soviel Tiefes, soviel Bezeichnendes, das nur ein Tiefdenkender ahnen, aber nie ergründen kann, um wieviel mehr in einem ganzen Sprachenbau, wo, wäre nicht schon im Menschen selbst geistig die Sprachfähigkeit gegründet, die Sprachforscher gewiss oft in Zweifel wären, wie sie eine Handlung in allen möglichen Veränderungen bezeichnen sollten.

40. Seid versichert, keiner eurer Professoren wäre je imstande gewesen, nur das Zeitwort "sein" mit seinen Zeitabänderungen zu erfinden.

41. Denket nur über das Gesagte nach, und ihr werdet leicht einsehen, dass es ganz etwas anderes ist, eine bestehende Sprache auszuforschen, oder aber eine neue zu erfinden, ohne alte Sprachen nachzuahmen, solches ist für euch Menschen eine Unmöglichkeit!

42. Daher liess Ich dieses Wort euch geben, damit ihr daraus wieder erkennen möget, wie klein, wie beschränkt euer Wissen ist, und wie am unrechten Platz der Stolz eurer Gelehrsamkeit, wo, wenn man's beim rechten Licht betrachtet, ganz wenig Neues eure Errungenschaft, sondern das meiste Meine Gnadengabe ist, die weiter sieht, und die auch überall und stets gewusst hatte, was sie tut, wie sie es zu Werke bringt, wenn der Zeitpunkt dazu da ist, und welche Mittel dazu erforderlich sind.

43. Das geistige Element, welches in der materiellen Natur liegt, ist ebenfalls in der Sprache, da sie ja fähig sein soll, einst dem geistig hellsehenden oder wiedergeborenen Menschen als Ausdrucksweise zu dienen.

44. Diese Sprache muss also alles in sich tragen, um solchem Bedürfnisse zu entsprechen, und ebendeswegen ist auch die Sprache, ihre Grammatik oder Lehre, so rationell und konsequent zusammengesetzt, dass für einen Wiedergeborenen stets das rechte Wort zum richtigen Begriff vorhanden ist.

45. Nachdem nun alle Menschen einst in den Zustand des Wiedergeborenseins eintreten müssen, um die zukünftige vergeistigte Erdenwelt zu bevölkern, so muss auch ihre Sprache sich nach und nach diesen geistigen Erfordernissen anpassen, sich nach und nach vergeistigen, damit dort mit geistigen Begriffen auch endlich selbst für die höchsten Gefühle entsprechende Ausdrücke in der Sprache vorhanden sind.

46. Millionen von Welten und Millionen von Jahren mussten vergehen, während welcher sich die Sprachen für die Zukunft vorbereiten mussten, wovon jetzt ganze Generationen erst den Vorteil geniessen, in einer wohlgebauten Wort und Schriftsprache ausdrücken zu können, was ihrem geistigen Bedarf angemessen ist, und selbst nicht allein den jetzt Lebenden, sondern auch ihren fernen Nachkommen noch zugutekommen wird.

47. So soll euch auch dieses Wort wieder den Beweis liefern, wie die Gnade eures Vaters nichts unterlässt, teils einfältigen Menschenstolz zu dämpfen, teils euch Mittel zu geben, das geistige Weltenreich zu begreifen, wo eben nach allem Gehörten, Gesehenen und Gefühlten nur die Sprache, "das Wort" allein gegeben ist, um auch andern mitteilen zu können, was einzelnen Eingeweihten, welche selbst mit der Geisterwelt in Verbindung standen, in manchen einsamen Stunden zuteil geworden ist, wo die Liebe des Vaters den schwachen Kindern Seine Gnade fühlen liess, und ihnen zeigte, wie vor Äonen von Jahren angebaut wurde, was jetzt erst zur Ernte reifen wird! Amen!


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