KJUG-201

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201. Kapitel - Jesu ernste Worte an Maria. Voraussage über das Verachtetsein des Herrn und Seiner Nachfolger in der Welt

201,1. Es waren aber auch Maria, die Eudokia und der Jakob unter denen, die da zurückgewiesen wurden.

201,2. Maria aber ging dennoch hinein, und die Eudokia und der Jakob folgten ihr.

201,3. Und die Maria aber bog sich nieder zum Kindlein und sprach:

201,4. „Höre Du mein Söhnchen! Du bist ja ganz entsetzlich schlimm!

201,5. Wenn Du mich schon jetzt von der Türe weisest, was wirst Du erst dann tun mit mir, wenn Du ein Mann wirst?!

201,6. Siehe, so schlimm darfst Du nicht sein gegen die, die Dich unter ihrem Herzen mit grosser Angst und mannigfacher Qual getragen hat!“

201,7. Das Kindlein aber sah die Maria gar liebernst an und sprach:

201,8. „Was heissest du Mich dein Söhnchen?! – Weisst du denn nicht mehr, was der Engel zu dir geredet hat?

201,9. Wie sollst du Das heissen, was aus dir geboren ward?

201,10. Siehe, der Engel sprach: ,Und was aus dir geboren wird, wird Gottes Sohn, – Sohn des Allerhöchsten heissen!‘

201,11. Wenn sicher also und nicht anders, wie nennest du Mich denn hernach dein Söhnchen?!

201,12. Wenn Ich dein Sohn wäre, da würdest du dich mehr mit Mir abgeben denn mit der Tullia!

201,13. Da Ich aber nicht dein Sohn bin, so ist dir auch die Tullia mehr am Herzen denn Ich!

201,14. Wenn Ich irgend draussen herumspringe und dann wieder zur Türe hereinkomme, da kommt Mir kein Mensch mit flammendem Herzen entgegen,

201,15. und Ich bin da schon wie ein alltägliches Brot für Knechte und Mägde, und niemand breitet gegen Mich die Arme aus!

201,16. Aber wenn so eine Stadtklatscherin hierherkommt, da wird sie sogleich mit allen Ehren empfangen.

201,17. Und also ist es auch jetzt mit der dummen Tullia, die von Mir das Leben erhielt; der kriechet ihr aus lauter Aufmerksamkeit beinahe in den Steiss.

201,18. Mich, den Geber des Lebens, aber beachtet ihr kaum!

201,19. Sage selbst, ob das wohl in der Ordnung ist?!

201,20. Bin Ich nicht mehr als irgendeine dumme Stadtklatscherin und nicht mehr als diese Tullia?

201,21. O freuet euch, ihr alle Meine einstigen Nachfolger-Knechte; wie es nun Mir ergehet, so wird es auch euch ergehen!

201,22. Eure Gönner werden euch in einen Mistwinkel stellen, so sie Besuche erhalten werden von ihren Klatschbrüdern und Klatschschwestern!“ – Diese Worte drangen tief ins Herz Mariens, und sie kehrte sich darauf sehr daran.

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