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Himmelsgaben Band 2


Lebensschule der Liebe. – 9. März 1864


1. Ohne Liebe gibt es kein Leben, und ohne Licht keine Wahrheit! Jede Wirkung, die ein aufmerksamer Beobachter in was immer für einer Sphäre des Daseins und in welchem Reiche der Natur entdeckt, stammt von der Liebe und vom Lichte her.

2. Die wahre Liebe, die man das Leben nennt, ist jene ewige Wärme aus dem göttlichen Zentrum, welches Ich, der Herr, mit dem Ausdruck „Vater“ bezeichne. – Aus diesem „Vater“ geht infolge der ewig gleichen Lebenswärme das Licht, welches Ich Selbst (als „Sohn“) bin, in alle Unendlichkeit aus.

3. Wer demnach von Mir das Licht, das in Meiner Lehre besteht, tätig aufnimmt, der nimmt auch die Liebe oder das Leben des Vaters auf. Hat er diese aufgenommen, so hat er auch den göttlichen Geist zum ewigen Leben in sich erweckt – alles Wirkung der wahren Liebe und des wahren Lichtes!

4. Es gibt aber neben dem allein wahren Lichte, das aus der wahren Liebe entspringt, besonders auf eurer materiellen Erde, eine unzählige Menge von Liebe- und Licht-Arten, die zwar auch Produkte bewerkstelligen; aber diese Produkte sind ebenso vergänglich wie diese Liebe- und Licht-Arten und hinterlassen stets mehr oder weniger böse Folgen. Besonders häufig dann, wenn sie in Selbstsucht und Eigenliebe ausarten und ihr vermeintes Licht in geistiger Beziehung zur barsten und dicksten Finsternis wird, indem solche Menschen dann unter das Tierreich hinabsinken und nicht selten dahin kommen, dass sie manche Tiere für weiser halten als sie selbst sind.

5. Und sie haben in dieser Hinsicht nicht Unrecht! Es steht mit ihnen wahrlich nicht anders, wenigstens mit dem besseren Teile von ihnen, als mit dem falschen Naturpropheten Bileam, der sich von seinem Esel musste belehren lassen, wie es mit den geistigen Dingen stehe. Also derartige Menschen haben gar keine Liebe, somit kein Leben und kein Licht, wissen nicht einmal, dass sie eine Seele haben und dass diese unsterblich ist.

6. Jene vielen Menschen, besonders in dieser Zeit, die es in solcher Welt- und Selbstliebe und somit in der Lebensfinsternis so weit als nur immer möglich gebracht haben, werden jenseits auf eben dem Punkte wider anfangen und werden nach Umständen immer ärger und materieller. Und so wahr Ich der Herr bin, der dieses sagt, sie werden wieder in die tote Materie übergehen, und zwar durch einen unsäglich schmerzlichen Prozess, und das durch lange und lange Zeiten, bis sie selbst wieder zur harten, starren Materie werden, endlich in viele Teile zerteilt und nach langen Zeiten wieder zu Menschen oder zu Geschöpfen, entweder auf diese Erde oder auf andere Weltkörper gestellt, werden. Denn bei Mir sind tausend Erdjahre wie ein kurzer Tag.

7. Was sich vermöge des ihm innewohnenden freien Willens Meinem allen Menschen geoffenbarten Willen nicht unterordnen will, das geht darum nicht verloren, aber es hat eine grosse und langwierige „Korrektion“ zu erwarten.

8. Es leben gegenwärtig Menschen auf dieser Erde bereits das siebente Mal, und es geht mit ihnen nun das siebente Mal besser. Sie werden aber noch einige Weltkörper mit einem leichten leiblichen Überwurf durchzumachen haben, bis sie in eine rein geistige Sphäre aufgenommen werden, welche ihr das „untere Paradies“ nennen könnt, aus dem es noch viele Stufen gibt bis in das innere, wahre Himmelsreich, in welchem die Liebe des Vaters, das Licht des Sohnes und die Kraft des ewigen Geistes waltet und jeden Geist als Engel durch und durch belebt.

9. Darum bedenket diese Meine Worte wohl! Erkennet und liebet Mich als Gott, den Herrn, über alles dadurch, dass ihr euren Nächsten womöglich noch mehr liebet als euch selbst – so habt ihr dann schon die wahre Liebe als das wahre Leben und das wahre Licht als die ewige Wahrheit für Zeit und Ewigkeit in euch und seid so dem Geiste nach schon hier – dort wo Ich bin! Denn also bleibe Ich ja bei euch bis ans Ende der Welt!

10. Das sage Ich euch, den ihr aus Seiner Sprache und ihrem Sinne wohl erkennen möget! Amen.

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