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Himmelsgaben Band 2


Briefe vom Vater. – 28. Februar 1842


--. Der Knecht bat um gnädigste Weisung, was in zwei Fällen, ihn und seine Angehörigen betreffend, zu tun sei? – Darauf erhielt er nachstehende Antwort durch die innere Stimme:

1. Ja, ja, so zeichne dir's denn auf! – Was die Theresia betrifft, über welche dir deine Mutter eine kleine Nachricht gab, so kann sie ja zu dir kommen, was da besser ist, als so du zu ihr gehen möchtest; da sie dann schon den sichersten und besten Rat von Mir bekommen wird. – Wann sie aber kommt, da soll sie noch in der Fastenzeit, und zwar an einem Sonntagvormittag zwischen acht und zehn Uhr kommen.

2. Wolltest du aber zu ihr, dann wähle dir zwar ebenfalls einen Sonntag, jedoch den Nachmittag! – Dass sie aber dann ja alles stille für sich im Herzen behält!

3. Was aber den Brief betrifft, da magst du immer dem Wunsche deiner Mutter Gewähr leisten. Aber derselbe muss in Marburg auf die Post gegeben werden, und das erst um einen Monat später. Er wird aber nicht viel fruchten. Denn für Menschen wie das sehr dumme Weib deines amtsredlichen Bruders taugen solche Briefe zu ihrer Besserung nicht.

4. Ich allein habe Briefe für derlei stumpfsinnige Menschen. Wenn ein solcher von Mir an sie abgesendet wird, so wird er von sehr starker Wirkung sein! – Siehe, und es ist schon einer abgesandt – und dieser wird wahrhaft von starker Wirkung sein!

5. Es werden kaum sieben mal sieben Tage verstreichen, und deine Mutter wird die Wirkung dieses Meines Briefes, des unsichtbaren, erfahren. – Darum möge sie mit dem ihren diese Zeit zurückbleiben bis auf einen Monat und ihn erst dann abschicken, so es ihr notwendig dünken sollte. Amen. – Versteh es! Amen.


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