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Himmelsgaben Band 2


Sprüche des Herrn. – 16. Dezember 1846


--. Einige Sprüche des Herrn, die in den gewöhnlichen vier Evangelien nicht vorkommen, aber dennoch vom Herrn sehr oft gebraucht wurden:

1. Geben ist seliger als Nehmen.

2. Lasst uns allem verkehrten Wesen feind sein und dagegen streiten!

3. Es müssen die, die mit Mir bekanntzuwerden und an Meinem Reiche teilzunehmen verlangen, unter Bedrängnissen und Leiden Mich annehmen.

4. So Ich euch auch schon als Tischgenossen und Busenfreunde um Mich versammelt sähe und ihr wolltet Meine Vorschriften nicht beachten, dann würde Ich euch dennoch fortgehen heissen. – „Weg von Mir!“ würde Ich sagen, „Ihr geht Mich nichts an, ihr Lasterhaften!“

5. Der Herr sagte einmal zu Petrus: „Ihr werdet sein wie Schafe unter den Wölfen!“ – Darauf antwortete Petrus: „Wie nun, wenn die Wölfe die Schafe zerreissen!?“ – Darauf gab ihm der Herr zur Antwort: „So haben doch die Schafe dann, wenn sie tot sind, weiter nichts von den Wölfen zu befürchten. Und so dürfet auch ihr diejenigen nicht fürchten, die euch töten, weil sie euch weiter nichts Böses mehr zufügen können. – Ihr aber fürchtet vielmehr den, der nicht nur den Leib töten, sondern auch die Seele zur Hölle verstossen kann!“

6. Behaltet den Leib rein und das Siegel (der Taufe oder des Geistes) unversehrt, damit ihr das ewige Leben davontraget!

7. Werdet geschickte Wechsler und treibet Wucher mit Meinen Talenten!

8. Worüber Ich euch einst antreffen werde, darüber werde Ich euch richten.

9. Bittet um das Grosse, so wird euch das Kleine als Zugabe geschenkt werden! – Oder: Bittet um das Himmlische, so wird euch auch das Irdische hinzugegeben werden!

10. Um der Schwachen willen bin Ich schwach, um der Hungrigen willen hungrig und um der Durstigen willen durstig.

11. Wer es genug zu schätzen weiss, der wird im Reiche Gottes eine wichtige Stelle bekommen. Und wer diese wohl verwaltet, wird die wahre Ruhe finden.

12. Niemals habt ihr Ursache fröhlicher zu sein, als wenn ihr euren Bruder liebreich handeln sehet. (Dies hat der Herr sehr oft zu Seinen Jüngern gesagt).

13. Da den Herrn jemand fragte, wann das Reich Gottes kommen werde, gab Er zur Antwort: „Wann einst die Zwei, das Äussere und das Innere, eins sein werden!“

14. Salome fragte in ihrer Einfalt einst den Herrn: „Wie lange wohl werden die Menschen auf der Erde noch sterben müssen?“ – Der Herr sagte: „Solange die Menschen in die Welt geboren werden!“ – Da nun die Salome sich zum Verdienste anrechnete, nie ein Kind in die Welt geboren zu haben, erwiderte ihr der Herr weiter: „Es heisst aber im Sprichworte: ,Iss, was für Kräuter du gerne willst, aber die bitteren lass' liegen!‘“

15. Einmal sagte der Herr: „Ich bin gekommen, die Werke des Weibes zu zerstören.“ – Um die Bedeutung dieser Worte befragt, erklärte Er: „Des Weibes Werke sind die sinnlichen Begierden. Und alles, was sie erzeugen, deren Wirkungen: das Werden und das Sterben – werde Ich einst aufheben.“

16. Wehe denen, die sich geben lassen, als ob sie es selbst nicht hätten; oder, so sie aus Eigenem leben könnten, dennoch von andern lieber nehmen wollen! – Aber noch mehr wehe denen, die viel haben und doch nicht geben wollen denen, die nicht haben!

17. Einmal sprach der Herr zu den Jüngern: „Gleichwie des Menschen Sohn nicht gekommen ist für viele, sondern nur für jene, die Sein Wort hören und darnach leben – also sende Ich euch auch nicht zu vielen, sondern nur zu jenen, die euch annehmen und anhören werden.“

18. Wer da strebet nach dem Höheren, der wird das Niedrige erhalten. Wer aber nach dem Niederen strebet, dem wird das Höhere zuteil werden.

19. So ihr zu dem Geringen keine Sorge traget, wer wird euch dann das Grössere anvertrauen?!

20. Schliesslich hat der Herr zu den Jüngern gesagt: „Bleibet bei zwölf Jahre um Jerusalem! So sich nun jemand von den Israeliten bekehren will, und zwar dadurch, dass er Mich annimmt und also an Gott glaubt, dem werden die Sünden verziehen sein. – Nach zwölf Jahren aber gehet mit dieser Einladung zu allen anderen Nationen über, damit dereinst niemand sagen könne, er habe nichts davon gehört!“

21. Einst hatte jemand vor dem Herrn eine sehr vernünftige Rede gehalten. – Als der Redner damit zu Ende war, sagte der Herr: „Schon lange hätte Ich so etwas hören mögen, und noch nie ist es Mir zu lieb also geworden!“


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