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Himmelsgaben Band 1


Fata morgana. – 18. Oktober 1840, Sonntag, von 1/4 11 vormittags bis 1/2 2 Uhr nachmittags


--. Schreibende: K. G. L. – S. – und Ans. H. – Der Herr gab uns heute dieses Stück Brotes durch Seinen Knecht J. L.:

1. So merket denn! Unter die vielen Erscheinungen, von deren Entstehungsgrunde noch keinem Weltgelehrten etwas geträumt hat (und hätte es ihm auch geträumt, so konnte ihm nur der allerbarste Unsinn davon träumen) – gehören auch die von den Gelehrten so ganz unrichtig benannten Luftbilder.

2. Denn nicht nur diese Luftbildungen, sondern noch zahllose andere Erscheinungen im Gebiete der Natur sind in ihrer Entstehung von solcher Art, dass alle Gelehrten der ganzen Erde, wenn sie tausend Jahre hintereinander sich mit nichts als bloss nur mit diesen Erscheinungen beschäftigen würden, am Ende solcher Zeit gerade so viel wüssten wie beim Beginne ihrer tollen Forschungen.

3. Was würdet ihr wohl einem Menschen sagen, der seine Brille sucht, während er sie doch auf der Nase trägt!? Ihr würdet zu ihm sagen: „Freund, was suchst du?“ Und so er antworten würde: „Meine Brille!“ – dann würdet ihr ihm gewiss lachend bedeuten, dass er sie ja auf der Nase trägt. So er aber nun in Zorn und Ärger ausbrechen würde über eure von ihm gemutmasste „ganz unter aller Kritik schlechte“ Meinung über den Aufenthalt seiner Brille – saget, mit welchem Namen könnte man wohl einen solchen ausserordentlichen Menschen benennen? – Ihr würdet gewiss nach gar nicht langer Überlegung untereinander den Entschluss fassen, einen solchen Menschen sobald als möglich ins Tollhaus zu befördern.

4. Und sehet, was werdet ihr aber dazu meinen, wenn Ich euch sage, dass ein solcher Tollhäusler noch einen ganz tüchtigen Professor abgeben könnte für jene grossen Welt- und Naturgelehrten, die da – so sie eine „Mücke erschlagen“ haben, indem sie die Bahn einer Zentralsonne bis auf ein Minimum berechneten und auch durch vieljährige Erfahrungen eine Mondes- oder Sonnenfinsternis mit genauer Not herausbrachten – schreien, es steht nun auch schon das ganze Universum enthüllt vor ihren Augen!? – Ich sage, es wird noch die Zeit kommen, ja und sie ist schon völlig da, dass diese grossen Naturgelehrten sich noch werden bequemen müssen, statt die Universitäten mit hochtrabender Stirne zu durchrennen, sich ganz demütig zu einer schlichten Wiege eines Kindes zu begeben, um alldort die Masse ihres Unsinnes zu erkennen. Ja, wahrlich, Ich sage: Ein Kind, das seine Eltern mit tränenden Augen um ein Stück Brot bittet, verrät in dieser lallenden Bitte mehr Weisheit als alle Weltweisen seit Plato, Aristoteles und Pythagoras.

5. Nun denn, da wir auf diese Art eine kleine Betrachtung gemacht haben, wodurch euch die Unzulänglichkeit der Weltweisheit vor die Augen gestellt wurde, so werde denn Ich einen Versuch machen und euch zeigen, dass Mir auch nicht nur ein, sondern mehrere Gründe zur allerklarsten Erläuterung der sogenannten „Fata morgana“ allezeit zu Gebote stehen.

6. Seht, es gibt dreierlei Erscheinungen dieser Art, die in ihren Entstehungsgründen sich himmelweit unterscheiden, obschon sie in ihrer Erscheinlichkeit fast gänzlich eine und dieselbe Form darbieten.

7. Die erste, gewöhnliche Art dieser Erscheinungen ist diejenige, welche in der Luft die unter ihr befindlichen Gegenstände verkehrt darstellt, wobei manchmal das Abbild ganz rein, manchmal etwas trüb und verunstaltet, manchmal vergrössert, manchmal verkleinert erscheint. Dieses geschieht auf ganz natürliche Weise, jedoch allezeit bei einem sehr niederen Barometerstande, wenn eine gänzliche Ruhe in der Luft eingetreten ist. Denn die Luft bildet vermöge ihrer spezifischen Schwere eine scharf abgeschnittene Spiegelfläche, auf welcher der Äther ruht, so wie die Luft über einem ruhigen Wasserspiegel.

8. Wenn nun die Luft eine solche Lage angenommen hat, so spiegeln sich dann die unterhalb befindlichen Gegenstände geradeso ab, als wenn ihr einen grossen Spiegel in paralleler Richtung mit der Oberfläche der Erde einige hundert Klafter in der Luft über dem Gegenstand aufgerichtet hättet. – Ist die Luft ganz ruhig, so wird das Bild auch ganz rein sein, hat sie aber irgend kleine Wellungen auf ihrer Oberfläche, so wird das Bild unrein und undeutlich, wie ein Bild in einem etwas bewegten See. Geschieht es aber, dass die Luft gegen die Erde herab eine Ausbauchung macht, so wird das Bild verkleinert, wird dagegen der Luftspiegel erhoben, so macht er gegen die Erde eine Höhle und repräsentiert auf diese Art einen Hohlspiegel, wodurch dann die unten befindlichen Gegenstände je nach dem Grade der Höhlung entweder mehr oder weniger vergrössert erscheinen.

9. Ja, es kann sogar noch eine Erscheinung dieser Art stattfinden, nämlich dass ein und derselbe Gegenstand vervielfältigt gesehen wird. Dieses kann nur bei Verkleinerungen geschehen. Wenn nämlich der Luftspiegel mehrere Ausbauchungen gegen die Erde bekommt, so bildet ein jeder solche Bauch einen abgesonderten Spiegel, in deren jedem sich der Gegenstand geradeso darstellt, als wenn ihr mehrere Glaskugeln vor euch hättet und würdet auf dem Bauche jeder einzelnen Kugel euer Ebenbild bemerken, und zwar, wie schon bemerkt, in stets nach dem Grade der Ausbauchung verkleinertem Verhältnisse.

10. Sehet, das ist nun der Entstehungsgrund der ersten Art dieser Erscheinung.

11. In geistiger Hinsicht rührt diese Ruhe der Luft von einer gewissen ruhigen Erwartung der Geister her, die da wohl verspüren, dass bei einer langsam fortwachsenden Erhöhung der Erdoberfläche grosse Dinge im Innern der Erde vorgehen, und daher denn ebenso ruhig sind und harren, bis sie auf einen von Mir durch einen Engel gegebenen Wink mit grosser stürmender Gewalt losbrechen sollen zur Wiederherstellung der gestörten Ordnung in den innern Gemächern der Erde. Das ist nun alles, was die erste Art dieser Erscheinung materiell und geistig darbietet.

12. Dass aber die Gegenstände allezeit verkehrt erscheinen, besagt, dass die Geister die Dinge der Natur in Entsprechungen sehen und ihrer gewahr werden. Und so ist ein aufrechtstehendes Bild der Sinn des Buchstabens, ein verkehrtes Bild aber der innere, geistige Sinn.

13. Dieser Erscheinung ist die zweite völlig gleich, durch welche sonst sehr entfernt liegende Gegenstände, als dergleichen wären Berge, Städte, Flüsse und Seen, sehr nahe dargestellt werden. Der Unterschied besteht nur darin, dass sie aufrechtstehend erscheinen. – Nun, wie geschieht denn das?

14. Ein Beispiel soll die ganze Sache hinreichend erläutern. – Wenn über einem entfernten Orte, wie z.B. Marburg, eine Luftspiegelung erster Art stattfinden würde, es würde aber zugleich, jedoch um viele Klaster höher, auch bei Ehrenhausen eine ähnliche Fläche sich gebildet haben, und einige Stunden von hier eine dritte, aber sehr nieder, jedoch so, da die gerade Winkel-Linie nicht durch irgendeinen materiellen Gegenstand unterbrochen werden möchte, was wird nun geschehen? – Das abgespiegelte Marburg wird von der zweiten Luftspiegelung aufgenommen, das aufgenommene Bild aber wird je nach der Neigung der Luftspiegels in demselben Winkel wieder weitergeführt bis zur dritten Spiegelfläche, allwo ihr dann natürlicherweise dieses Bild aufrechtstehend erblicken müsset. Auf diese Weise können oft tagereiseweite Gegenstände so nahe erscheinen, als wären sie nur Stunden entfernt. Eure Fernrohre sind im Kleinen beinahe nichts anderes als eine solche Luftspiegelung, denn dadurch vermeint auch ein jedes den wirklichen Gegenstand zu sehen, während es doch nur das Abbild auf der Spiegelfläche des Glases erblickt.

15. Es können zwar durch solche Luftspiegelungen sehr entfernte Gegenstände euch wohl öfters auch verkehrt erscheinen was jedoch sehr selten zu geschehen pflegt. Dieses würde nur stattfinden, wenn ein hoher Luftstand ebenfalls zur Ruhe käme. Alsdann würdet ihr am Horizonte gleichsam, wie zum Beispiel von Afrika aus, entfernt liegende Inseln bemerken – versteht sich nur unter einem gewissen Winkel, ausserhalb oder innerhalb dessen ihr nichts mehr sehen würdet. – Solch eine Erscheinung geschieht auf folgende Art:

16. So ihr euch denken könntet, gerade über der Choralpe in einer Höhe von mehreren hundert Klastern wäre die Luft so ruhig geworden, so würdet ihr da in diesem Luftspiegel z.B. Klagenfurt entdecken, und zwar in verkehrter Richtung, was demnach dasselbe ist, als wenn ihr seitwärts in einen Spiegel sehet und da in demselben nicht die gerade vor ihm stehenden Gegenstände erblicket, sondern nur diejenigen, die geradeso wie ihr, in entgegengesetzter Richtung, schief von der Fläche des Spiegels abgewendet sind.

17. Was bei dieser zweiten Erscheinung die geistige Sphäre betrifft, so hat sie ganz denselben Grund, wie bei der Erscheinung erster Art. Nur wenn sie nach letzter Art in grossen Höhen sich vorfindet, so ist da das Augenmerk der Geister auf eine örtliche, nicht gar zu tief liegende Unordnung entweder im Innern der Berge oder auch wohl einzelner Inseln (welche ebenfalls nichts anderes als Berge im Meere sind) gerichtet.

18. Nun sehet, was diese beiden Erscheinungen betrifft, so haben wohl schon hie und da auch manche schlichtere Naturforscher ähnliche Mutmassungen gehegt. – Aber nun kommt die dritte Art solcher Luftspiegelungen, durch welche dem Auge des Wanderers Gegenstände produziert werden, die auf der ganzen Erdoberfläche sich gar nicht vorfinden.

19. Sehet, da haben weder die schlichten, noch viel weniger aber die hochtrabenden Naturforscher etwas herausgebracht und meinten diesen gordischen Knoten gleich einem Alexander durch einen Hieb zu lösen, welcher Hieb freilich solchen Forschern keine grosse Mühe machte, da sie solche ausserordentliche Erscheinungen kurz ableugnen, oder sie höchstens als Traumgebilde eines müden Wanderers passieren lassen. Das ist freilich das leichteste Erklärungsmittel!

20. Wie sollte aber auch eine Sache erklärt werden, die gar nicht ist? – Und doch sage Ich, dass die grossen Naturgelehrten mit keiner ihrer Erklärungen der Wahrheit nähergekommen sind als eben mit dieser. Dadurch haben sie doch wenigstens ausgesagt, dass sie nichts wissen, während in ihren anderen Erklärungen nur das zum Grunde liegt, dass sie noch weniger als nichts wissen. Wer nicht redet, da er nichts weiss, der tut keine Lüge. Wer aber redet, da er nichts weiss und nichts sieht, der macht sich der Lüge schuldig und wird, je mehr er gesprochen hat, ein desto grösserer Schuldner der Wahrheit.

21. Ich aber sage, dass solche Erscheinungen der dritten Art gar wohl bestehen und in den südlichen Gegenden am häufigsten vorkommen, und zwar alsobald nach dem Sonnenuntergange, auch wohl dann und wann vor dem Sonnenaufgange.

22. Ihr werdet nun gar erstaunte, grosse Augen machen, so Ich euch dieses Geheimnis mit einem anderen Hieb kundgeben werde als die Naturforscher! – Sehet, die Menschen haben schon die grösstmöglichsten Fernrohre verfertigt und wollten mittelst derselben den ganzen gestirnten Himmel auf einen Schluck verschlingen; allein Ich bin allzeit so frei gewesen und habe ihnen gewisse Striche durch die Rechnung gemacht, wodurch sie am Ende doch wieder einsehen mussten, dass Mein Bau grossartiger ist als ihre Instrumente, ja dass Ich euch mit der geringsten Mühe Weltkörper so weit weggestellt habe, dass es ihnen wohl nie gelingen wird, auch mit tausendmal grösseren Fernrohren dieselben ihrer hochtrabenden Nase näher zu bringen. Aber seht, was Ich den Weisen oft und allezeit vorenthalte, gebe Ich in grosser Klarheit den unmündigen Hirten und Wanderern.

23. So ist es auch bei dieser Erscheinung der dritten Art der Fall. Sehet, wenn in diesen südlichen Gegenden die Luft aus schon erwähnten Ursachen geistig und physisch die höchste Ruhe erreicht hat, und das zwar über grossen, sandigen Ebenen, woselbst weder ein Gebirge noch sonst irgendein erhabener Gegenstand vorhanden ist, da geschieht es dann oft, dass der Spiegel der Luft so nieder über die Oberfläche der Erde zu stehen kommt, dass er dem Wanderer kaum über den halben Leib reicht, und dieser schmachtend, statt mit der atmosphärischen Luft, sich bloss mit der Einatmung des Äthers begnügen muss, welches ihn freilich zu einem sehr schnellen Atemholen zwingt und ihn nach kurzer Zeit betäubt auf den Boden niederzusinken nötigt.

24. Da geschieht es denn, dass ein solcher Wanderer in diesem vor ihm ausgebreiteten Spiegel der Luft nie geahnte Dinge erblickt. – Was sind nun diese Dinge? – Seht, jetzt werde Ich den Hieb machen! – Sie sind nichts anderes als sehr getreue Abspiegelungen der Gegenden und Ortschaften anderer Planeten und Erdkörper.

25. Da werden die Gelehrten freilich sich den Kopf zerreissen und werden sagen: „Wie ist das möglich, da wir durch unsere besten Fernrohre nichts Ähnliches wahrnehmen können?“ – Allein Ich kann da nichts anderes antworten als das, dass sie Mir schon erlauben werden, wenn Ich Mich unterfange das von Mir zu behaupten, dass Ich auch ein etwas besserer Optiker bin, als sie es sind.

26. Zugleich aber möchte Ich ihnen auch eine Frage entgegen tun: Sie möchten nur die mathematische Formel zeigen, unter welcher Ich, gewiss mit der grössten Leichtigkeit, das Auge eines Adlers konstruiert habe, welches besser ist als alle bis jetzt erfundenen Seh-Werkzeuge; denn es sieht von der grössten Höhe mit der grössten Leichtigkeit und Schärfe die Milben, welche ein irgendwo in einem Graben liegendes Aas bekriechen. Und sollten sie etwa nicht imstande sein, diese Formel zu erfinden, unter welcher ein Auge gleich fähig ist, Fernes wie Nahes mit gleicher Schärfe zu schauen, so muss Ich doch andererseits schon auch behaupten, dass es Mir ebenso ein leichtes ist, auf der Erde aus der Luft einen solchen Reflexions-Spiegel zu errichten, der eine Gegend eines noch so fernen Planeten, unter einem gewissen Grade der Beleuchtung, getreu wiedergeben kann.

27. Dass aber dieses möglich ist, werde Ich euch auch sogleich handgreiflich zeigen! – Nehmet irgendein Haus, welches da stünde auf einer weiten Fläche! Wenn ihr euch davon mehr und mehr entfernt, so wird das Bild desselben in einem immerwährend spitzigeren Winkel, nach dem Verhältnisse der Grösse eures Auges, auf dasselbe fallen, und zwar vermöge der auslaufenden Strahlen, welche von allen Punkten dieses Gebäudes in der erwähnten Richtung auf euer Auge fallen. Dass nun das Gebäude stets kleiner und kleiner wird, liegt ja nur in euren Augen, mit welchen ihr, je mehr ihr euch von dem Gegenstand entfernet, ja auch eine immer geringere Menge der auslaufenden Strahlen aufzunehmen vermöget.

28. Nun denn aber setzen wir den Fall, euer Auge wäre nicht konvex (vermöge welcher Konvexität nur eine sehr kleine Fläche zur Aufnahme irgendeines Gegenstandes fähig ist, während die anderen, abgewendeteren Flächen schon wieder für andere Aufnehmungen bereit sind, damit ihr vieles auf einmal übersehen könnet) – also, wie schon gesagt, euer Auge hätte eine grosse Ausdehnung und wäre nicht konvex, sondern ganz eben, sehet, da könntet ihr euch tausend oder millionen Meilen von diesem Gebäude entfernen, so würdet ihr es demungeachtet immer gleich gross erblicken, weil von jedem Gegenstande zu gleicher Zeit, da nach allen Richtungen zusammenfliessende und auseinanderlaufende Strahlen ausgehen, auch ebensogut gleichlaufende oder parallele Strahlen ausgehen, vermöge welcher das Bild eines Gegenstandes selbst in der grössten Ferne getreu dasselbe bleiben muss.

29. Nun sehet, das ist denn auch hier der Fall! – Dieser grosse Luftspiegel ist ein optisches Werkzeug dieser Art, dass er vermöge seiner ausserordentlich hellen Glanzfläche die Parallelstrahlen aufnimmt. Wenn noch dazu das Auge des Wanderers in dem Äther eine rechte Ausdehnung bekommt, alsdann erblickt er solche Gegenstände als getreue Abbilder anderer Weltkörper- Gegenden, zum Beispiele oft märchenhaft aussehende Städte, grossartige Paläste, Berge, Wälder, Flüsse und Seen, ja sogar manchmal lebende Wesen und dergleichen mehreres, das sich vorfindet auf einem entfernten Weltkörper.

30. Sehet, da habt ihr nun alles über die Fata morgana! – Da auch hier bei der dritten Art der geistige Grund derselbe ist wie bei den früheren, so bleibt Mir demnach auch nichts mehr zu sagen übrig als das, dass ihr auch die Luft eurer Wünsche und Begierden um und in euch baldmöglichst zu solcher Ruhe bringen sollet. Alsdann werdet ihr noch ganz andere Fata morgana erleben, als die müden Wanderer auf den glühenden Sandwüsten; denn alles Schauen ist ein Strahlen und Gegenstrahlen.

31. Daher machet euch bald fähig zur Aufnahme der Strahlen, die Meiner Sonne entströmen, damit ihr da die Fata morgana des ewigen Lebens in euch erblicken möget! – Amen.

32. Das sage Ich, der grosse Meister in allen Dingen, der da heisset Jesus-Jehova. – Amen!


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