HIM1-22

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Himmelsgaben Band 1

(AUDIO/VIDEO)

Falsche und rechte Wohltätigkeit. – 7. Juli 1840, Dienstag, nachmittags


1. Jeder arme Hilfsbedürftige ist ein nächster Bruder zu Mir, wie der Geizend-Reiche zum Satan.

2. So Ich euch Reichen, Wohlhabenden und Vermöglichen Meine armen Brüder vor eure Türe sende, so denket, dass Ich Meine Liebe von euch noch nicht zurückgezogen habe.

3. Aber habt ihr es einmal dahin gebracht – Ich rede hier im allgemeinen –, dass die Armen sich nicht mehr vor eure Wohnung zu kommen getrauen, dann wisset, dass Meine Liebe sich bei euch auch für alle Zeiten beurlaubt hat. Ein solcher Reicher steht dann weltlich, zum verführerischen Scheine, unter der Protektion der Hölle. Aber in allem seinem vermeintlichen Glücke ist auch nicht ein Fünkchen Meiner Liebe und noch viel weniger Meiner Gnade vorhanden.

4. Der nämliche Fall ist auch bei jenen Welt- und Geld-Reichen, die des Ansehens und einer gewissen Pflicht wegen entweder viel oder wenig als Almosen geben. – Und ein Greuel sind jene sogenannten „milden“, Ich möchte sagen und sage: „Huren-“ Beiträge, welche aus gewissen, Mir über alles verhassten Tanz-, Spiel- und vielen andern Belustigungsgelegenheiten sparsam herrühren, bloss nur des Namens wegen, um der öffentlichen Buhlerei einen desto freieren Spielraum zu gönnen! O der ewigen Schande, Mir in den Kapellen des Satans einen Opferaltar zu errichten!

5. Daher sollet ihr, Meine Lieben, nicht handeln, wie die Kinder der Hölle tun, sondern eure Gabe sei von niemandem gesehen als von Mir, von den Armen und von euch. Und jeder gebe reichlich nach dem Verhältnisse seines Vermögens!

6. Denn wahrlich, wahrlich sage Ich euch: Ihr werdet um einen Pfennig eine Erde und um einen Trunk lebendigen Wassers eine Sonne bekommen und werdet daselbst Fürsten sein! – So ihr es aber tun werdet aus reiner Liebe zu Mir, da, Freunde, sage Ich euch nichts als das: Fürs erste wird keiner den Tod je sehen, noch fühlen schon in seinem Leibesleben; denn sein süsses Sterben wird ein gar grosses Erwachen sein in den Armen seines heiligsten Vaters. Und was, fürs zweite, dann heissen wird: „ein Freund Gottes zu sein ewig“ – das, Freunde – o bedenket, Wer euch Seine Freunde nennt! – das könnet ihr nicht fassen!

7. Nun aber wird euch Mein Knecht einen armen Mann zeigen – er ist doppelt arm, am Leib und am Geiste, helfet ihm zuerst leiblich, dann aber auch geistig! – Wer der erste sein wird, der wird viel Freude haben. Tuet und fraget nicht: „Wem?“ – sondern dem, der euch vorgeführt wird, helfet! Er ist euer Bruder, und ums weitere sollet ihr euch nicht kümmern, wollet ihr wahre Kinder sein eures Vaters im Himmel, der Seine Sonne über Gute und Böse scheinen lässt und zu essen gibt sogar den reissenden Tieren. – Amen! Ich, Jehova, euer Vater! Amen, Amen, Amen.


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