HIM1-14

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Himmelsgaben Band 1


Geduld zur Reife. – 30. Mai 1840, Samstag


--. An Jakob Lorber, wegen des Malers W.:

1. Es kann nicht gleichfort sein, wie du es dir wünschest, sondern der rechte Zeitpunkt, so Ich an jemanden ein Wort richten will, ist nur Mir allein wohlbekannt.

2. Die Zeit dessen aber, an den Ich nach deinem Wunsche ein Wort richten soll, ist noch nicht zur vollen Blüte gediehen. Daher noch eine kurze Frist, und zuvor viel Wasser des Lebens aus dem reichen Brunnen Jakobs! Dann klein sein und gross sehen, gut hören und stumm in der Rede sein! Nicht nur Sonnen zählen, sondern mehr noch das bescheidene Gras der Erde. Und nicht nur steigen auf des Mondes Berge, sondern sich vielmehr verweilen in den Tälern der Erde!

3. Siehe, mit Kindern rede Ich kindlich, mit Männern als Mann, mit Herren als Herr, mit Fürsten als Gott, mit allen Höhen als der Allerhöchste, mit Machthabern als der Mächtigste, mit den Grossen als der Unendliche, mit den Sündern als Hirt und Richter. Und so rede Ich mit jedem der Genannten nach seiner Art als ein unerreichbarer Gott. Aber mit dem Mich in aller Demut Liebenden rede Ich als Vater, Mich wie ein Bruder zu ihm hinunterlassend von der Höhe aller unermesslichen Höhen, als Allerhöchster in aller Meiner unendlichen Fülle.

4. Daher nur noch eine kurze Zeit bis das Eisen zu Gold wird durch den werktätigen Aufguss des lebendigen Wassers!

5. Ich, der rechte, alleinig-wahre Immanuel. Amen.


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