GEJ02-140

Aus Suche Jesus-Comes
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Hauptseite Das Grosse Evangelium des Johannes Band 2 GEJ02-140 Kapitel


140. Kapitel - Jenseitige Entwicklungsperioden

140,1. Sage Ich: „So vernimm Mich! – Sieh, alle solche unreifen Menschen kommen zumeist in jene von dir nun geschaute Sonne und werden in den weitgedehnten Schulen in allen Dingen, die das Leben betreffen, unterwiesen. Also werden die frühverstorbenen Kindlein im Mittelgürtel unserer Sonne unterwiesen und grossgezogen, – aber mehr im geistigen Teile der Sonne.

140,2. Die unreifen Seelen erhalten in der von dir geschauten Sonne wieder einen Leib, jedoch ohne Geburt, und dieser wird dann mit der Seele selbst geistig und kann ins rein Geistige übergehen. Wie aber solche Seelen von hier nach dort überbracht werden und von wem, das hast du bei der Bereisung der ersten Sonne an dir selbst erfahren. Dieser Engel aber, der hier noch neben uns steht, ist der Leiter und Beherrscher von all den Welten und Sonnen, von denen Ich zu dir ehedem geredet habe. Du siehst daraus, welch eine Macht ihm verliehen ist und welch eine Weisheit.

140,3. Aber alle die zahllos vielen Engel, die du nun in weiten Reihen um dich her erschaust, haben ein gleiches Geschäft; denn in den ewigen Tiefen gibt es für die menschlichen Begriffe noch zahllos viele solcher Sonnenweltengebiete mit je einer gleichen, früher beschriebenen Hauptmittelsonne, und jedes solches Sonnengebiet wird von einem dieser Engel beherrscht. Du siehst nun zwar der Engel viele, – aber das ist nicht der zehnmal hunderttausendste Teil bloss von den grossen Herrscherengeln, geschweige von den kleineren Engeln, denen zur besonderen Aufsicht und Leitung einzelne Sonnen und Erden und kleinere Weltengebiete anvertraut sind! Und sieh, Ich muss dennoch für alle jeden Augenblick in Meinem ewigen Geiste sorgen; und liesse Ich all das dir nun Gezeigte einen Augenblick aus Meiner unwandelbaren Sorge, so würde alles in demselben Augenblick vergehen, das Grösste wie das Kleinste! – Brächtest du das mit deinem Geiste wohl zuwege?“

140,4. Sagt die Jarah: „O Herr, wie magst Du mir denn solch eine Frage geben!? Ich, ein Stäubchen dieser Erde, – und Du, in Deinem Geiste der alleinige, ewige, allmächtige Gott! Oh, wenn die blinden Pharisäer von Jerusalem doch das sehen könnten, da müssten sie doch anderen Sinnes werden! Aber, sie können es nicht sehen und werden es nicht sehen; darum werden sie auch in ihrer Verstocktheit und Bosheit zugrunde gehen! Ihre Seelen werden jenseits etwa wohl auch in jene Sonnenschule kommen?“

140,5. Sage Ich: „Das etwa wohl nicht, Meine allerliebste Jarah; denn sie gehören nicht zu einem unreifen, sondern zu einem vollreifen Volke! Und die Seelen von einem reifen Volke, wenn sie einmal in alle Bosheit übergegangen sind, kommen in die Tiefen der Erde, durch sich selbst genötigt; denn da sie pur Materie geworden sind, so ist diese ihr Element, und sie wollen und können sich von ihr nicht trennen. Es wird zwar alles, ja das Äusserste, aufgeboten. Alle Qualen und Schmerzen werden über sie zugelassen, um sie von der Materie loszumachen. Und wird einer von der Materie los, so kommt er dann in die Schulen, die da bestehen auf dem geistigen Teile dieser Erde; von da erst wird er in den Mond überbracht. Hat er dort jeden Grad der Selbstverleugnung durchgemacht und ist darin stark geworden, so wird er dann in einen vollkommeneren Planeten erhoben und dort in der rechten Weisheit unterwiesen.

140,6. Wenn dann eine solche Seele in ein rechtes Licht eingegangen ist, so wird erst durch solches Licht, so es stärker und stärker wird, die Wärme des geistigen Lebens erzeugt, und die Seele fängt an, sich mit ihrem Geiste zu einen, so, dass nach und nach ihr ganzes Leben zur Liebe wird. Ist die Liebe dann zur nötigen Kraft und Stärke gediehen und in die wahre, innere Lebensflamme übergegangen, so wird's dann in der Seele von innen aus licht und hell, und da erst befindet sich solch eine Seele in dem Zustande, in die eigentlich freie Welt der seligen Geister aufgenommen zu werden, wo sie dann wie von Kindheit an weitergeführt wird.

140,7. Aber bis eine auf der Erde materiell gewordene Seele im günstigen Falle dahin gelangt, können immer mehrere Hunderte von Erdjahren vergehen. – Ich lese aber nun in deinem Herzen, dass du Mich wieder um etwas fragen möchtest, und Ich sage es dir: frage; denn deine Fragen haben einen guten Grund! Aber diesmal richte die Frage an den bei uns stehenden Engel, der wird dir auch eine rechte Antwort geben!“

Hauptseite Das Grosse Evangelium des Johannes Band 2 GEJ02-140 Kapitel