Der Palast - Ezekiel’s Erlebnis im Himmel

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Ezekiel’s Erlebnis mit Jesus im Himmel

Der Palast… Geschichten der Braut

7. Januar 2007 Aus dem Ebook ‘Chronicles of the Bride’ auf heartdwellers.org

Heute Abend hast Du mich wie gewöhnlich gebeten, mit Dir an einen abgelegenen Ort zu kommen, wo wir für eine Weile beisammen sein können. Sobald Ich dies begriffen hatte, befand ich mich auf einer Halbinsel und stand am Rande eines kleinen Flusses.

Es scheint irgendwo in Ägypten zu sein, da es dem Ufer entlang Papyrus gibt und ich kann ein paar Dorfbewohner sehen, die traditionell ägyptische Gewänder tragen. Sie werfen ihre Netze aus am gegenüberliegenden Ufer. Neben mir befindet sich ein langes, ungehobeltes Boot mit Stangen, die ordentlich in dem kleinen Boot verstaut sind und auf den Holzsitzen ruhen.

Ich schaue auf und Der Herr steht vorne im Boot. Er wickelt das Seil auf und bereitet das Boot vor, um es ins Wasser hinaus zu stossen. Ich strecke meine Hand aus, um Ihm zu helfen, es auf den Fluss hinaus und in die Strömung zu befördern, dann ziehe ich mich hoch und begebe mich in den hinteren Teil des Bootes. Das Wasser ist erstaunlich vielfarbig, es glitzert durch und durch in allen Regenbogenfarben und es ist herrlich warm. Die Beschaffenheit ist jedoch anders, es fühlt sich nicht an wie das Wasser auf der Erde.

Es fühlt sich angenehm, sanft und erfrischend an, aber als ich draussen war, fühlte ich mich wohlig feucht, aber nicht tropfnass. Es ist ein milder, sonniger Tag hier und weisse Reiher laufen vorsichtig dem Ufer entlang, ihre langen Stelzen mit den schwarzen Füssen hochhebend und mit viel Geschick halten sie in dem seichten Wasser Ausschau nach ihrem Mittagsmahl. Wie auch immer, das, was sie aus dem Wasser holen sind keine Fische, sondern Blätter von zarten Unterwasserpflanzen.

Ich erinnere mich, was die Bibel sagt… ‘Der Löwe wird Heu fressen wie der Ochse’ und ich erinnere mich, dass es kein Töten und keinen Tod gibt im Himmel. Dann stösst Du uns vorwärts und positionierst uns mehr in der Mitte der Strömung und ich bin überwältigt vom Anblick zweier ausgewachsener Flusspferde, die sich ganz schwerfällig direkt neben uns vorwärts bewegen.

Im Schlepptau haben sie ein Babykalb, es hüpft glücklich, um mit seinen Eltern Schritt zu halten. Sie öffnen ihren Mund weit und sie bewegen ihre Köpfe auf und ab in unsere Richtung, während wir an ihnen vorbeifahren. Mein Herz und Mein Geist sind ganz aufgeregt, nachdem ich diese zwei verschiedenen Szenen so nahe beieinander gesehen habe.

“Ich sagte dir, dass dies ein besonderer Ort sein würde, nicht wahr?” sagte Jesus und Er liess die Stange für einen Moment in seinem Schoss ruhen.

‘Oh Herr, hörst Du jemals auf, mich zu erstaunen?’ Der liebende Blick von Jesus trifft auf Meinen. ‘Wenn ich sehe, wie Du mich so anschaust, beginnt das Herz in meiner Brust laut zu schlagen und ich bin mir sicher, dass der ganze Himmel und die ganze Erde es hören und fühlen kann.’

Ich sagte… ‘Geliebter, ich fühle, als ob mein ganzes Wesen in Flammen stehen würde, aufgrund der tiefen Leidenschaft, die ich für Dich empfinde. Ich möchte mich einfach in deine Arme werfen in diesem Augenblick!’ Ich beuge mich vor, um zu Dir zu kommen.

Jesus sagt… “Ganz langsam, Meine Braut! Du bringst uns ganz bestimmt zum kentern hier mitten im Fluss! Ist es das, was du möchtest?”

Ohne zu zögern rufe ich ‘Ja’! Ich hüpfe in Seine Richtung und das Boot kentert sofort. Hier sind wir nun, lachend und purzelnd wie zwei kleine Kinder, eingetaucht in dieses himmlische Wasser und überglücklich in den Armen des Anderen. Da die Flüsse hier normalerweise seicht sind, stehe ich auf dem sandigen Boden, genau wie Du es tust und wir werfen uns gleichzeitig vorwärts. Wir strecken unsere Arme und Hände aus, um das Boot einzufangen, welches sich jetzt vor uns in der Strömung befindet.

Der Herr schwimmt schnell nach vorne und ergreift das Seil und ich hole Ihn ein, gerade rechtzeitig, um die Seite zu erwischen und wieder hinein zu klettern. Nachdem Er mir geholfen hat, meine Beine ins Boot zu bringen, springt Er aus dem Wasser und schwingt sich fröhlich ins Boot. Er dreht sich um und landet direkt auf Seinem Sitz.

“Das war vielleicht eine Umarmung!” platzte Der Herr heraus, immer noch das glitzernde Wasser aus Seinem Gesicht schüttelnd.

‘Ja, ich weiss, lass es uns noch einmal tun!’ Er täuscht vor, als ob Er das Boot wieder umkippt und dann ergreift Er die Seiten, um es mit einem herzhaften Lachen ganz zu stabilisieren. Wir atmen immer noch schwer von der Eskapade und noch einmal schauen wir einander in die Augen und ich seufze tief mit einer unbeschreiblichen Freude.

Ich kann nicht glauben, dass ich wirklich hier bin und in die Augen Meines Geliebten blicke. Ich bin völlig gefangen von Seinem pochenden Herzen, welches mittlerweile aus Seinem in Meines überfliesst.

Ich fühle, dass Jesus voller Erwartung ist, da Er weiss, was vor mir liegt, erhole ich mich langsam und kehre zu mir zurück. Ich hebe die robuste Stange auf, um auf der Seite des Bootes zu stossen, aber ich befinde mich immer noch in einer Art Liebestaumel.

Er sieht so majestätisch aus, während Er aufrecht im Bug sitzt und uns vorwärts stösst. Nachdem wir eine leichte Kurve passiert haben, sehe ich in der Ferne einen Bambussteg, der in den Fluss hinausragt. Es geht immer noch ein Stück flussaufwärts, aber Der Herr fängt an, mit noch grösserem Elan zu stossen.

“Dein Enthusiasmus veranlasst Mich mit noch grösserer Entschlossenheit zu stossen”. Und ich scheine instinktiv zu wissen, dass wir dem Grund unserer Reise näher kommen.

Jetzt laufen Menschen aus jeder Richtung dem Ufer entlang. Sie winken und jubeln uns in freudiger Erwartung zu. Während wir uns dem Pier nähern, kann ich das sehen, was uns erwartet und dass es viel grösser ist als Alles, was ich mir zuvor vorgestellt habe. Weit über die breite Treppe hinausragend, die vom Fluss hinaufführt, steht der schönste Palast, den ich jemals gesehen habe. Zwölf königliche Wächter sind auf der zum Palast hinaufführenden Marmortreppe stationiert.

Ich fühle mich ein bisschen verlegen beim Gedanken, mich nicht richtig angezogen zu haben für einen solchen Anlass und während ich an mir herunter blicke, stelle ich erstaunt fest, dass wir komplett verwandelt worden sind. Wir sind nicht mehr zerzaust und strubbelig von unserem früheren Spielen, nein, wir sind Beide exquisit bekleidet mit einem königlichen Hochzeitsgewand. Jetzt steigen wir aus und werden von den Wächtern den Steg entlang und nach oben eskortiert. Ich bin sprachlos von dem Ausblick, der sich vor mir ausbreitet, als wir oben ankommen.

Gerade aus vor mir ist ein riesiger, offener Zugang. Durch die grosse, gewölbte Öffnung geht es in eine Halle mit runden Wänden, die in einen gewaltigen Rundbau übergehen. Von hohen Balkonen stürzen natürliche Wasserfälle herab über die mit Farnen, Efeu und anderem üppigen Grün bedeckten Felsen.

Der ganze Ort wurde in einen grossen Indoor-Dschungel verwandelt. Tukane und Aras gleiten würdevoll von ihren Hochsitzen herunter und sie vermischen sich mit anderen exotischen Vögeln. Ab und zu lässt sich ein Chamäleon ausfindig machen, während kleine Gruppen von Lemuren einander aus den Reben zurufen und die Ankunft des Königs und Seiner Braut ankündigen.

Jesus nimmt meinen Arm und lenkt meine Aufmerksamkeit auf eine beeindruckende weisse Treppe zu unserer Linken. Wir werden immer höher hinauf gezogen, als ob wir von der wohlriechenden Luft getragen würden, bis wir den oberen Balkon erreicht haben. Während Er mich vorwärts führt, fühle ich mich so leicht wie eine Feder und ich halte Seine Hand. Hier vor uns öffnet sich ein Vorhang ins Foyer eines Wohnzimmers. Drinnen angekommen, kann ich den erstaunlichen Duft von Eucalyptusbäumen riechen.

Auf einer Seite steht eine luxuriöse Couch mit feinen Seidenkissen. Auf der gegenüberliegenden Seite befindet sich ein riesiges Büro und eine Ankleide. Orientalische Stühle aus Teakholz sind im Raum verteilt und weiche zarte Vorhänge hängen von einem Doppel-Durchgang herunter, der auf eine breite Terrasse hinausführt. Wir treten hinaus und setzen uns an einen kleinen, weissen Tisch. Offensichtlich wurde unsere Ankunft erwartet, denn hier vor uns ist ein herrlicher Brunch vorbereitet.

Melonen und Guaven, Bries und Eier, Salate und Tee sind unter den vielen köstlichen Erfrischungen. Ebenso Joghurts und Körner mit frischem Rahm und Milch schmücken die Präsentation und das Ganze wird von Orchideen, Magnolien, duftenden Gardenien und Jasmin umrahmt. Nichts könnte vollkommener sein als dieser herrliche Empfang und Niemand könnte jemals verzauberter sein, als ich es bin, während ich diese Hochzeitsfreuden hier mit Ihm teile.