DDT62 - Befreit euren Geist

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DAS DRITTE TESTAMENT, Offenbarungen Jesu Christi


Kapitel 62 - Befreit euren Geist


Worte für jeden Zuhörer und Leser (damals in Mexiko und heute allgemein)

So spricht der Herr:

1. Jünger, geht in euch, hört und fühlt Mich wie früher. Erinnert euch, wie ihr bekannt habt, dass dieses Wort euer Leben und das Licht eures Schicksals ist. Vergesst nicht, dass Ich euch heute sage: Das, was ihr benötigt, wird euch zur rechten Zeit gegeben.

2. Gießt von neuem Öl in eure Lampen, damit die Flamme des Glaubens und des Wissens wieder aufleuchtet.

3. Schlaft nicht, wachet und betet, denn der Meister kann euch überraschen, wenn Er wie früher eure Wohnung betritt, wie in jenen Tagen spiritueller Begeisterung, da ihr auf Schritt und Tritt meine Gegenwart fühltet.

4. Ihr werdet dann sehen, wie euer Leben von neuem von jenem Lichte erhellt sein wird, das aufhörte, euch zu erleuchten, ohne dass es euch bewusst wurde; und es wird euch das Vertrauen in eine Zukunft voller Überfluss und Weisheit zurückgeben. (4, 27 – 29)

5. Viele von euch nennen sich Spiritualisten, weil sie an meine Gegenwart während meiner Kundgabe durch das menschliche Verstandesvermögen glauben, und weil sie oft anwesend sind, um mein Wort zu vernehmen. Aber ich will, dass ihr Spiritualisten seid durch Ausübung des Guten, durch die Erkenntnis der Essenz des Lebens, durch eure Liebe zu den Nächsten, durch euren Gottes-Dienst mittels eines hochherzigen, fruchtbaren und tugendsamen Daseins. (269, 55)

6. Einigen habe Ich eine bescheidene Herkunft auf der Welt gegeben, damit sie sich in ihrem Leben den Meister zum Vorbild nehmen; anderen habe Ich ein reiches Heim gegeben, damit sie gleichfalls Jesus nacheifern, welcher, obwohl ein König, seinen “Thron” verließ und den Armen, Kranken und Sündern diente.

7. Das Verdienst jenes, der von seiner gesellschaftlichen Stellung herabsteigt, um seinen Nächsten zu dienen, wer diese auch seien, ist ebenso groß wie das desjenigen, der sich auf dem Wege der Liebe von seinem armseligen und unbekannten Leben zur Höhe der Gerechten aufschwingt. (101, 55 – 56)

8. Ihr fragt Mich, warum Ich zu euch gekommen bin: weil Ich sehe, dass ihr den Weg vergessen habt, auf dem ihr zu dem Schoße zurückkehren sollt, aus dem ihr hervorgegangen seid, und Ich zeige ihn euch aufs neue.

9. Der Weg ist mein Gesetz, und durch dessen Befolgung wird der Geist Unsterblichkeit erlangen. Ich zeige euch die Pforte, die ebenso schmal ist wie der Weg, den Ich euch seinerzeit mit meiner Unterweisung vor Augen führte. (79, 2 – 3)

10. Ihr, die ihr Mich hört, solltet denen den Weg bereiten, die Mich geistig empfangen werden. Es ist nicht der Zufall gewesen, der diejenigen in meine Gegenwart brachte, die meine Unterweisung empfangen haben, so wenig wie es der Zufall sein wird, der die Geistesgaben bei denen entwickelt, die meine Gegenwart ohne die Notwendigkeit eines menschlichen Stimmträgers fühlen sollen. (80, 4)

11. Ich habe euch dazu bestimmt, auf Erden das Gute zu verbreiten, welches wahre Spiritualität ist.

12. Fühlt ihr euch zu unfähig und unbedeutend? Haltet ihr euch für zu unrein, um eine Aufgabe dieser Art auf euren Geist laden zu können? Der Grund dafür ist, dass ihr meine Weisheit und meine Barmherzigkeit nicht kennt, dass ihr nicht mit ungetrübten Sinnen die Lehrbeispiele beobachtet, die Ich euch auf Schritt und Tritt durch die Natur gebe.

13. Seht ihr nicht, wie die Strahlen der Sonne, alles erhellend, selbst zur verseuchtesten Pfütze gelangen, sie verdunstet, in die Atmosphäre erhebt, reinigt und schließlich in eine Wolke verwandelt, die über die Lande zieht und sie fruchtbar macht? (150, 51 – 53)

14. Entledigt euren Geist hier in meiner Gegenwart aller Unreinheiten und lasst ihn frei. Habt keine Furcht, denn ihr werdet Mir kein Geheimnis preisgeben, Ich kenne euch besser als ihr euch selbst. Beichtet Mir in eurem Innersten, Ich werde euch besser verstehen als irgendjemand und euch eure Gesetzesverstöße und eure Schuld vergeben, denn Ich bin der einzige, der euch richten darf.

15. Doch wenn ihr euch mit eurem Vater versöhnt habt, und ihr in eurem Wesen die Siegeshymne hört, die euer Geist anstimmt, so setzt euch in Frieden an meinen Tisch, esset und trinket die Speisen des Geistes, die im Sinngehalt meines Wortes enthalten sind. (39, 71)

16. Viele von euch kommen weinend herbei, nachdem sie den Schmerz verflucht haben. Ich vergebe eure Fehler in Anbetracht dessen, dass sie von eurer Unwissenheit herrühren.

17. Beruhigt euer Herz und macht euren Verstand aufnahmebereit, damit ihr begreift, was Ich euch nun sage, Kinderschüler des Lebens: Wenn ihr wieder einmal fühlt, dass euer Herz von Schmerz durchdrungen wird, so trennt euch für kurze Zeit von allem, was euch umgibt, und bleibt allein. Dort, in der Vertrautheit eures Schlafzimmers, sprecht mit eurem Geist, nehmt euch euren Schmerz vor und erforscht ihn, als ob ihr irgendein Objekt in die Hand nehmen würdet, um es zu untersuchen.

18. Erkundet auf diese Weise euren Kummer, erkennt, woher er stammt und warum er gekommen ist. Hört auf die Stimme eures Gewissens, und wahrlich, Ich sage euch, ihr werdet aus jener Betrachtung einen Schatz an Licht und Frieden für euer Herz ziehen.

19. Das Licht wird euch die Art und Weise sagen, den Schmerz zu beseitigen, und der Friede wird euch die Kraft geben, auszuharren, bis die Prüfung vorüber ist. (286, 26 – 28)

20. Ihr müsst euch weiterhin darum bemühen, geistig und körperlich widerstandsfähig zu sein. Denn wenn es bis heute Krankheiten unter euch gibt, so deshalb, weil ihr euch aus Mangel an Vergeistigung und an Glauben nicht über das Elend und den Schmerz dieses Lebens zu erheben vermochtet.

21. Meine Lehre lehrt nicht nur, Glauben an die Macht Gottes zu haben, sondern dass ihr Glauben an euch selbst haben sollt. (246, 40 u. – 41 o.)

22. Heute sagt ihr zwar: “Gott ist in uns”; aber ihr sagt es, ohne es zu fühlen noch zu verstehen, denn eure Vermaterialisierung hindert euch daran, meine Gegenwart in eurem Wesen zu empfinden. Aber wenn einmal die Vergeistigung Teil eures Lebens ist, werdet ihr die Wahrheit meiner Gegenwart in jedem Menschen erfahren. Meine Stimme wird in den Gewissen ertönen, der innere Richter wird vernommen und die Warmherzigkeit des Vaters empfunden werden. (265, 57)

23. Diese Unterweisung gelangt in euer Herz, wo Vorsätze zur Besserung und zu edlen Gefühlen geboren wurden.

24. So ihr viel gelitten und geweint habt, bis ihr bereit wart, Mir die Türen eures Herzens zu öffnen – wahrlich, Ich sage euch, der, der viel gelitten hat, hat damit zugleich seine Verfehlungen gesühnt und soll Vergebung erlangen. (9, 37 – 38)

25. Du weinst, mein Volk, weil du in deinem reuevollen Herzen die Liebe des Meisters fühlst. Man hatte euch gesagt, dass keiner, der mit einer schweren Schuld in seinem Geist vor den Vater treten würde, Vergebung erlangen würde, und dass er eine ewige Verdammnis zu erleiden hätte.

26. Doch wie habt ihr meine göttliche Gerechtigkeit als so ungeheuerlich auffassen können? Habt ihr nicht bemerkt, wie Ich durch Jesus deutlich zeigte, dass meine zartesten Worte und meine liebevollsten Blicke denen galten, welche am meisten gesündigt hatten? Wie könnte Ich auf der Welt eine Lehre verkünden und in der Ewigkeit das Gegenteil davon tun? (27, 41)

27. Tröstet euch in den bitteren und schwierigen Augenblicken eures Lebens mit dem Gedanken, dass mein weises und vollkommenes Gesetz alles richtet.

28. Ich bin in eurem Schmerz gewesen, damit ihr Mich durch ihn sucht. Ich habe euch mit Armut heimgesucht, damit ihr lernt, zu bitten, demütig zu sein und die andern zu verstehen.

29. Ich habe euch sogar das tägliche Brot vorenthalten, um euch zu zeigen, dass, wer vertrauensvoll bleibt, gleich den Vögeln ist, die sich nicht um das Morgen sorgen; sie sehen das Morgenrot als ein Symbol meiner Gegenwart aufgehen, und beim Erwachen ist das erste, was sie tun, dass sie ihre Triller als ein Dankgebet und als Beweis ihres Vertrauens empor senden. (5, 55 – 57)

30. Manchmal sagt ihr Mir: “Herr, wenn ich alles hätte, wenn mir nichts mangeln würde, würde ich in Deinem geistigen Werke mitarbeiten und Wohltätigkeit üben.” Doch wisset, dass ihr als Menschen wankelmütig seid, und dass alle Vorsätze von heute, da ihr nichts besitzt, sich ändern würden, wenn Ich euch alles gewähren würde, was ihr euch wünscht.

31. Nur die Liebe Gottes zu seinen Kindern ist unwandelbar.

32. Ich weiß im voraus, dass ihr zugrunde gehen würdet, wenn Ich euch im Überfluss beschenken würde, denn Ich kenne eure Entscheidungen und Schwächen. (9, 55 – 57)

33. Als Ich euch gesagt habe, dass ihr auf Vergnügungen verzichten sollt, habt ihr mein Wort falsch ausgelegt und schließlich gemeint, dass es Mir wohlgefälliger ist, euch leiden als sich freuen zu sehen.

34. Da Ich euer Vater bin – wie könnt ihr da der Meinung sein, dass Ich euch lieber weinen als lächeln sehe?

35. Als Ich euch sagte, dass ihr auf Vergnügungen verzichten sollt, meinte Ich damit nur jene, die für den Geist verderblich oder für euren Körper schädlich sind. Doch Ich sage, dass ihr euch für den Geist und für das Herz wohltätige Befriedigungen verschaffen sollt, die für euch erreichbar sind. (303, 27)

36. Ich habe nicht einmal verlangt, dass ihr an Mich glauben sollt, als ihr hierher fandet. Ich war es, der euch zuvorkam und euch Beweise gab, indem Ich eure körperlichen Krankheiten heilte, eurem Geist Frieden gab oder etwas, was ihr für unerreichbar hieltet.

37. Danach, als ihr an Mich geglaubt habt und euch gläubig der Erfüllung meines Gesetzes widmetet, habe Ich jedem seine Aufgabe gezeigt, damit er nicht vom Wege abirrt und er nur das übernimmt, was ihm zukommt, und seinen Geschwistern Barmherzigkeit und Liebe schenkt, wie Ich es an euch getan habe.

38. Glaubt ihr etwa, dass alle, die lehren, Meister sind? Meint ihr, dass alle, die sich Diener Gottes nennen, meine Abgesandten sind, oder dass Ich ihnen die Aufgabe gegeben habe, die sie ausüben? Meint ihr, dass alle, die in der Welt herrschen, regieren und befehlen, die notwendigen Fähigkeiten besitzen, um diese Aufgabe zu erfüllen? Nein, Volk! Wie wenige sind derer, die den Auftrag ausführen, der ihnen in Wahrheit anvertraut worden ist! Während die einen sich einer Stellung bemächtigen, die ihnen nicht zukommt, sehen sich die, die sie bekleiden müssten, erniedrigt und zurückgesetzt. (76, 36 – 37)

39. Denkt nicht, dass Ich Mich verletzt fühle, wenn jemand nicht an meine Gegenwart bei dieser Kundgebung glaubt, denn durch nichts wird meine Wahrheit beeinträchtigt. Wie viele Menschen haben daran gezweifelt, dass ein göttliches Wesen existiert, das alle Wunder des Universums geschaffen hat, und doch hat die Sonne deshalb nicht aufgehört, ihnen ihr Licht zu spenden. (88, 7)

40. Heute öffnet ihr dem Lichte meiner Unterweisung die Türen eures Herzens und eures Verstandes. Mit welchen Werken werdet ihr Mich verherrlichen?

41. Ihr alle schweigt, es schweigt der Geist und auch der Körper vor Mir. Ihr neigt euren Nacken und demütigt euch. Doch Ich will nicht, dass meine Kinder sich vor Mir demütigen. Ich will, dass sie würdig sind, ihr Angesicht zu erheben und das meine zu schauen, denn Ich suche weder Diener noch Sklaven; Ich suche keine Geschöpfe, die sich als Geächtete, als Verstoßene fühlen, Ich komme zu meinen Kindern, die Ich so sehr liebe, damit sie beim Hören meiner Vaterstimme ihren Geist auf den Pfad zu seiner Aufwärtsentwicklung erheben. (130, 39 – 40)

42. Geliebte Jünger, wacht mit Eifer über meinem Werk, befolgt meine Anweisungen, und ihr werdet damit von Mir Zeugnis ablegen. Maria, eure liebevolle Mutter, kommt gleichfalls zu euch herab und erfüllt euch mit Gnade, lehrt euch die vollkommene Liebe und verwandelt euer Herz in eine Quelle der Barmherzigkeit, damit ihr große Werke der Liebe unter euren Mitmenschen vollbringt und die Wahrheit erkennt. Sie ist meine Mitarbeiterin, und neben Meinem Wort als Meister und als Richter gibt es ihr Wort als Mutter und als Fürsprecherin. Liebe sie, Volk, und rufe ihren Namen an. Wahrlich, Ich sage euch, Maria wacht über euch und steht euch bei, nicht nur in diesen Tagen der Prüfung, sondern ewiglich. (60, 24)

43. Ich habe euch “das Marianische Volk” genannt, weil ihr die Göttliche Mutter zu lieben und anzuerkennen versteht und zu ihr kommt wie das Kind, das nach Zärtlichkeit verlangt, oder wie der Sünder, der Fürsprache sucht.

44. Die Gegenwart Marias in der Welt ist ein Beweis meiner Liebe zu den Menschen. Ihre Reinheit ist ein himmlisches Wunder, das euch offenbart wurde. Von Mir kam sie herab auf die Erde, um Frau zu werden, damit in ihrem Schoße der göttliche Same keimen konnte, der Körper von Jesus, durch welchen das “Wort” sprechen würde. In der heutigen Zeit offenbart sie sich von neuem. (5, 9 – 10)

45. Es ist nötig, dass das menschliche Herz von Grund auf die kostbare Botschaft kennen lernt, die ihr Geist der Welt brachte, und nachdem ihr die ganze Wahrheit kennt, sollt ihr jede abgöttische und schwärmerische Verehrung, die ihr ihr geweiht habt, aus eurem Herzen tilgen und ihr dafür eure geistige Liebe darbringen. (140, 43)

46. Einige sagen Mir: “Herr, warum erlaubst Du nicht, dass wir alle Dich sehen, wie unsere Geschwister, die bezeugen, dass sie Dich schauen?”

47. Ach ihr schwachen Herzen, die ihr sehen müsst, um zu glauben! Welches Verdienst findet ihr dabei, wenn ihr Jesus in einer Vision in Menschengestalt schaut, obwohl euer Geist Mich durch die Liebe, den Glauben und das Gefühl in meiner Göttlichen Essenz unbegrenzt und vollkommen wahrnehmen kann?

48. Ihr tut übel, wenn ihr jene beneidet, welche die Gabe besitzen, das Geistige in Gestalten oder Symbolen begrenzt zu erblicken ; denn was jene sehen, ist genaugenommen nicht das Göttliche, sondern ein Sinnbild oder eine Allegorie, die zu ihnen vom Geistigen spricht.

49. Seid zufrieden mit euren Gaben und ergründet die Zeugnisse, die ihr empfangt, und sucht immer den Sinngehalt, das Licht, die Belehrung, die Wahrheit. (173, 28 – 30)

50. Verfälscht niemals meine Lehren. Legt mein Werk als ein Buch vor, das nur Reinheit enthält, und wenn ihr euren Weg beendet habt, werde Ich euch empfangen. Ich werde nicht die Flecken in eurem Geist ansehen und werde euch meinen göttlichen Kuss geben, welches der größte Lohn sein wird, wenn ihr im Verheißenen Lande ankommt. Denn euch habe Ich in dieser Zeit eine Handvoll Samen gegeben, damit ihr lernen solltet, auf fruchtbare Felder zu säen, und ihr ihn dort vervielfältigen solltet. (5, 27)

51. Beurteile deine Verantwortung, geliebtes Volk, bedenke, dass ein Tag, den du versäumst, ein Tag ist, um den ihr das Kommen dieser Frohen Botschaft zu den Herzen eurer Mitmenschen verzögert – dass eine Unterweisung, die ihr verliert, ein Brot weniger ist, das ihr den Bedürftigen anbieten könnt. (121, 40)

52. Ihr kennt bereits den Geschmack der Frucht von diesem Baume, und Ich warne euch, damit ihr euch in der Zukunft nicht von falschen Propheten betören lasst; doch auch für eure Mitmenschen sollt ihr “wachen”, indem ihr sie die Essenz meiner Lehre erkennen lehrt.

53. Es steht geschrieben, dass nach meinem Weggang falsche Propheten aufstehen werden, die meinem Volk sagen werden, dass sie meine Boten sind und in meinem Namen kommen, um das Werk fortzusetzen, das Ich unter euch vollbrachte.

54. Wehe euch, wenn ihr euch vor falschen Propheten und falschen Lehrern verbeugt, oder wenn ihr meiner Lehre Worte ohne geistigen Gehalt beimengt, denn dann wird es eine große Verwirrung geben! Darum sage Ich euch immer wieder: “Wachet und betet.” (112, 46 – 47)

55. Wenn ihr euch nicht vorbereitet, werden undeutliche Stimmen zu euren Ohren gelangen, die euch verwirren, und später werdet ihr eure Brüder damit verwirren.

56. Ich mache euch wachsam, damit ihr, wenn diese Kundgaben einmal beendet sind, nicht versucht, sie von neuem aufzunehmen, weil es keine Geister des Lichtes sein werden, die sich kundgeben, sondern verwirrte Wesen, welche das zerstören wollen, was ihr vorher aufgebaut habt.

57. Dagegen wird der, der sich vorzubereiten versteht, jener, welcher – statt hervorragen zu wollen – sich nützlich zu machen sucht, welcher – statt Ereignisse zu beschleunigen – mit Geduld abwartet, meine Unterweisung deutlich vernehmen, die zu seinem Geiste gelangen wird durch die Gaben, die in ihm sind: Gaben der Inspiration, der Intuition, und der Vorahnung, mittels des Gebetes, der geistigen Schauung und der prophetischen Träume. (7, 13 – 14)

58. Heute schaut ihr auf diese Stimmträger, die zu euch in Verzückung sprechen, und so groß auch die Ungläubigkeit mancher ist, denkt ihr, dass meine Kundgabe durch diese Übermittler möglich ist. Doch wenn die Menschen einst meine Jünger in ihrem normalen Zustand göttliche Offenbarungen verkünden sehen, werden sie an ihnen zweifeln.

59. In eurer eigenen Gemeinde werden sich solche erheben, die zweifeln, wenn sie euch unter meiner Inspiration sprechen hören, und ihr werdet eine große Zurüstung und geistige Reinheit haben müssen, um Glauben zu finden. (316, 52 – 53)

60. Wenn ihr auf euren Wegen Menschen beobachtet, die mit ihren Werken oder ihrer Art zu denken angesichts meiner Offenbarungen geistige Rückständigkeit beweisen, so seid nicht bestürzt, denn ihr müsst wissen, dass niemals alle Menschen im gleichen Takt marschiert sind. Vertraut darauf, dass Ich schon jetzt für sie die Worte hinterlasse, die sie erwecken werden, sobald die Zeit dafür gekommen ist.

61. Jene Worte, die ihr derzeit nicht verstehen könnt, sind gerade die, die jene Menschen begreifen werden. (104, 42 – 43)

62. Glaubt und handelt ohne Fanatismus. Erhebt euch und stellt euch auf eine Stufe, von der aus ihr alle eure Mitmenschen ohne Berücksichtigung der Glaubensbekenntnisse oder Lehren unterweisen könnt.

63. Zögert nicht, einem Bedürftigen Gutes zu tun, nur weil er eine zurückgebliebene oder unvollkommene Gottesverehrung ausübt. Vielmehr soll euer selbstloses Werk sein Herz erobern.

64. Schließt euch nicht in Gruppen ab und schränkt damit nicht euer Tätigkeitsfeld ein. Seid ein Licht für jeden Geist und ein Balsam in jeder Trübsal. (60, 27)

65. Falls eure Mitmenschen verächtlich über euch reden, weil ihr meinem Ruf gefolgt seid, so verschließt eure Ohren und schweigt; sie sind unwissend. Doch wenn ihr diese Sache zum Anlass nehmen solltet, um sie zu richten, dann wehe euch, denn ihr seid bereits vom Lichte eures Gewissens erleuchtet und wisst, was ihr tut. (141, 27)

66. Also, mein Volk, verlange nicht, dass alle Menschen so denken und glauben wie ihr. Ihr dürft die Menschen niemals verdammen, dürft über jenen, der euch kein Gehör schenkt, der eure Vorschläge, eure Unterweisung oder eure Ratschläge nicht annimmt, kein Urteil fällen oder eine Strafe verhängen. Ihr sollt alle eure Mitmenschen mit derselben tiefen Achtung und mit wahrer geistiger Nächstenliebe betrachten. Dann werdet ihr erfahren, dass jeder in seiner Religionsausübung, in seiner Lehre, auf seinem Wege den Platz erreicht hat, zu dem ihm seine geistige Befähigung das Recht gegeben hat; und zu dem Punkt, auf dem ihr die Menschen seht, hat sie die eigene Entwicklung hingeführt. (330, 29)

67. Schon jetzt sage Ich euch, dass ihr nicht mehr als irgend jemand seid, dass der Glaube, den ihr genährt habt, nämlich ein Volk von bevorzugten Wesen zu sein, ein Irrtum ist; denn der Schöpfer in seiner vollkommenen Liebe für alle seine Geschöpfe bevorzugt niemanden.

68. Ich sage euch dies, weil ihr morgen euren Mitmenschen die Lehre darlegen sollt, die Ich euch in dieser Zeit gebracht habe, und Ich nicht will, dass ihr bei den Nachkommenden als höhere Wesen erscheint, noch soll es den Anschein haben, dass die Verdienste euch würdig machten, die einzigen zu sein, die mein Wort hörten.

69. Ihr sollt verstehende, demütige, schlichte, edelmütige und barmherzige Geschwister sein.

70. Ihr sollt stark, aber nicht anmaßend sein, damit ihr die Schwachen nicht erniedrigt. Wenn ihr große Kenntnisse über meine Lehre besitzt, so sollt ihr euch doch niemals mit eurem Wissen brüsten, damit sich eure Mitmenschen neben euch nicht minderwertig fühlen. (75, 17 – 19)

71. Selbst hier unter meinen Arbeitern: wie viele gibt es die, ohne meine Lehre verstanden zu haben, sich für höhere Wesen hielten, der Bewunderung und Huldigung würdig, als sie sich mit einer Geistesgabe begnadet wussten. Hierzu frage Ich euch, ob ihr es gutheißen könnt, dass ein hochstehender Geist sich etwas auf seine Gaben einbildet, wo doch die Demut und die Nächstenliebe die wesentlichen Eigenschaften sind, die er haben muss? (98, 15)

72. Erinnert euch, dass Ich euch einmal sagte: Ich habe euch nicht geschaffen, damit ihr wie Schmarotzerpflanzen seid. Ich will nicht, dass ihr euch damit begnügt, niemandem etwas Böses zu tun. Ich will, dass ihr eure Befriedigung darin findet, Gutes getan zu haben. Jeder, der nicht Gutes tut, obwohl er es tun könnte, hat mehr Böses getan als jener, der weil er keine guten Werke zu tun imstande war sich darauf beschränkte, Böses zu tun, weil es das einzige war, das er zu tun verstand. (153, 71)

73. O meine vielgeliebten Kinder, die ihr wie verirrte Schafe klagt und mit angstvoller Stimme nach eurem Hirten ruft! Wenn ihr eure Augen vor der Wirklichkeit, die euch umgibt, verschließt, denkt ihr schließlich, dass Ich die Ursache all eures Elends auf der Erde bin; andere glauben, dass Mir ihr Wohl und Wehe gleichgültig ist.

74. Wie undankbar seid ihr, wenn ihr so von eurem Vater denkt, und wie ungerecht in der Beurteilung meiner vollkommenen Gerechtigkeit!

75. Meint ihr, Ich höre euch nicht, wenn ihr sagt, dass ihr euch nur von Bitternissen nährt; dass die Welt, die ihr bewohnt, eine Welt ohne Glück ist, und dass das Leben, das ihr führt, keine Daseinsberechtigung hat?

76. Ihr fühlt Mich nur, wenn ihr glaubt, dass Ich euch züchtige, dass Ich euch jede Barmherzigkeit versage, und vergesst die Zärtlichkeit und Güte eures Vaters; ihr beklagt euch über euer Leben, statt seine Wohltaten zu segnen.

77. Dies deshalb, weil ihr eure Augen vor der Wahrheit verschließt und nur Leid und Tränen in eurer Umwelt seht und in Verzweiflung geratet, weil ihr glaubt, dass alles ohne Belohnung bleiben wird.

78. Wie anders wäre euer Leben, wenn statt dieses Aufbegehrens, dieser Verständnislosigkeit, euer erster Gedanke täglich der wäre, euren Vater zu segnen, und eure ersten Worte solche des Dankes wären für so viele Wohltaten, die euch seine Liebe beschert!

79. Aber ihr vermögt diese Tugenden nicht mehr zu empfinden, weil das “Fleisch” [Seele] euren Geist verstört hat, und ihr meine Lehre vergessen habt; deshalb spreche Ich zu euch von diesen Empfindungen, die ihr aus eurem Herzen verbannt habt. (11, 4 – 9)

80. Ihr habt gesündigt, die Ehe gebrochen, Verbrechen begangen, und nun, da ihr der Wahrheit meines Wortes gegenübersteht, das euch eure Vergehen aufzeigt, vergesst ihr eure Übertretungen und glaubt, dass euer Herr ungerecht ist, wenn er zu euch von Prüfungen und Sühne spricht. (17, 33)

81. Ihr seid sehr geprüft worden, liebste Jünger. Weil jede Prüfung für euch ein Geheimnis birgt, wisst ihr nicht, ob sie dafür da ist, um euch im Kampfe zu stärken, um euch etwas zu offenbaren, das ihr nicht kennt, oder um irgendein Vergehen zu sühnen. Doch weicht niemals vor den Prüfungen zurück, denn dazu sind sie nicht gesandt worden; auch gehen sie nicht über eure moralischen oder geistigen Kräfte. (47, 26)

82. Warum fürchten viele von euch, dass euer Schicksal von Mir mit Prüfungen, Schmerzen, Strafen oder Unglücksfällen niedergeschrieben worden ist? Wie könnt ihr zu der Auffassung gelangen, dass Der, der euch in vollkommener Weise liebt, euch einen Weg voller Dornen beschert? Wahrlich, Ich sage euch, der unheilvolle und mit Schicksalsschlägen besäte Weg ist jener, den ihr nach eurem Willen wählt, in der Meinung, dass auf ihm Freuden, Freiheit, Glückseligkeit zu finden seien, ohne zu begreifen, dass es gerade der euch bestimmte Weg ist, von dem ihr euch entfernt, auf dem wahrer Friede, Sicherheit, Kraft und Gesundheit, Wohlergehen und Überfluss zu finden sind.

83. Dieser Weg, den Ich euch in meiner Lehre anbiete, ist der eurem Geiste von seiner Erschaffung an vorbestimmte, damit ihr auf ihm schließlich das findet, was ihr ersehnt. (283, 10 – 11)

84. Ihr urteilt oberflächlich, als ob ihr Kinder wärt, und bedenkt dabei nicht, dass die Prüfungen, die euch geißeln, euer Werk sind. Wenn sie sich daher über euch entladen, wünscht ihr, dass sie von euch weichen, dass das Schicksal abgeändert wird, um nicht zu leiden, um den Leidenskelch nicht länger zu trinken.

85. Der Grund dafür ist, dass ihr mit eurem geistigen Blick nicht in die Wirklichkeit eindringen könnt, um zu begreifen, dass alles, was ihr erntet, ihr selbst gesät habt, und dass ihr euch jedes Leid selbst zugezogen habt.

86. Nein, ihr habt nie verstanden, in die Wahrheit einzudringen, und wenn daher der Schmerz in euer Herz dringt, haltet ihr euch für Opfer einer Göttlichen Ungerechtigkeit. Doch Ich sage euch, dass in Gott nicht die kleinste Ungerechtigkeit existieren kann.

87. Die Liebe Gottes ist unveränderlich, unwandelbar und ewig. Wer daher glaubt, dass der göttliche Geist von Zorn, Grimm und Wut ergriffen werden kann, erliegt einem großen Irrtum. Solche Schwächen sind nur in menschlichen Wesen vorstellbar, wenn ihnen geistige Reife und die Herrschaft über die Leidenschaften fehlen.

88. Zuweilen sagt ihr Mir: “Herr, weshalb müssen wir die Folgen von Werken “bezahlen,” die nicht unsere sind, und weshalb müssen wir die bittere Frucht ernten, die andere erzeugt haben?” – Darauf antworte Ich euch, dass ihr davon nichts versteht, weil ihr nicht wisst, wer ihr früher gewesen seid, und welches eure Werke waren. (290, 9 – 12)

89. Geliebtes Volk: Eure Herzen sind von Genugtuung erfüllt bei dem Gedanken, dass ihr meine Jünger in dieser “Dritten Zeit” seid. Doch Ich sage euch, dass ihr niemals zulassen dürft, dass euch die Eitelkeit verblendet. Denn wenn ihr dieser Schwäche erliegen würdet, würdet ihr selbst auf euer Gewissen nicht mehr hören, wenn dieses euch eure Verfehlungen vorhält. Wer sein menschliches Leben nicht zu säubern und zu veredeln beginnt, kann nicht erwarten, sich geistig aufwärts zu entwickeln, denn seine Schritte werden irreführend sein, und seine Werke keinen Wahrheitssamen haben.

90. Bedenkt also, dass Ich in meinen Lektionen manchmal von der geistigen Unterweisung zum Ratschlag herabsteige, damit ihr euch in eurem menschlichen Leben richtig verhaltet. Ich spreche dann zum Herzen des Menschen, ermahne es zur Erneuerung, mache ihm den Schaden begreiflich, den die Laster dem Körper zufügen, und das Übel, das sie dem Geist antun.

91. Ich habe euch gesagt, dass der Mensch, der sich von einem Laster beherrschen lässt, vergessen hat, dass der Geist nicht besiegt werden darf – dass er vergessen hat, dass die wahre Stärke darin besteht, das Böse durch die Tugend zu überwinden.

92. Jener vom Fleisch besiegte Mensch hat sich selbst herabgewürdigt, hat gegen seine Selbstachtung verstoßen, ist von seinem hohen Stand eines Menschen zu einem armen Wesen herabgesunken, das zu feige ist, um zu kämpfen.

93. Anstatt seinem Heime Licht, Brot und Wein zu bringen, bringt jener Mann Schatten, Leid und Tod, macht sein Kreuz und das seiner Gattin und seiner Kinder schwer und hemmt den geistigen Entwicklungsweg aller, die um ihn sind. (312, 32 – 35)

94. Begreift, dass jeder von euch, der einen schlechten Weg aufgibt, damit bewirkt, dass die Macht des Bösen einen Teil seiner Kraft verliert; dass euer Leben, wenn es rechtschaffen ist in seinen Werken, Worten und Gedanken, auf seiner Bahn eine gute Saat hinterlässt; dass eure Ratschläge, wenn sie aus einem frommen Herzen kommen, die Kraft haben werden, Wunder zu vollbringen; und dass das Gebet, wenn es aus einem mitfühlenden und liebevollen Gedanken geboren wird, eine Lichtbotschaft sein wird für jenen, für den ihr bittet. (108, 16)

95. Hier bei Mir reinigt ihr euch von jedem Schandfleck. Ach, wenn ihr doch diese Reinheit während eures ganzen Lebens zu bewahren vermöchtet! Aber diese Atmosphäre der Vergeistigung und der Brüderlichkeit, die ihr in diesen Stunden der Gemeinschaft und der Unterweisung schafft, herrscht nicht in der Welt. Die Luft, die ihr atmet, ist durch die Sünde vergiftet.

96. Doch ihr habt empfunden, wie in dem Maße, in dem ihr euch Meine Lehre zu eigen macht, allmählich Glied für Glied der Kette von euch abfällt, die euch an die Welt schmiedet. (56, 26 – 27)

97. Lebt immer wachsam, denn auf eurem Wege wird es welche geben, die sagen, sie gehörten zu Mir; aber glaubt ihnen nicht schon im ersten Augenblick, glaubt um dessentwillen, was sie an Demut, an Weisheit und Liebe bekunden.

98. Andere werden euch sagen, dass sie mit Mir in Verbindung stehen, während sie die ersten Betrogenen sind. Deshalb müsst ihr über die Aufgabe, die ihr habt, und über die Stellung, die ihr einnehmt, immer wachen. Ihr müsst eure Augen und Ohren aufmachen und auch vieles vergeben. (12, 55 – 56)

99. Seid aktiv, schlaft nicht! Oder wollt ihr etwa warten, bis euch die Verfolgungen schlafend überraschen? Wollt ihr ein weiteres Mal in Abgötterei verfallen? Wartet ihr ab, bis fremde Lehren sich mit Gewalt oder unter Furcht durchsetzen?

100. Seid wach, denn aus dem Osten werden falsche Propheten aufstehen und die Völker verwirren. Schließt euch zusammen, damit eure Stimme auf dem ganzen Erdball widerhallt, und ihr die Menschheit rechtzeitig alarmiert. (61, 25)

101. Große Heimsuchungen erwarten die Menschheit; bleibt bei jedem Schmerz und jeder Katastrophe wachend und betend. Viele Leiden werden gemildert werden, andere werden nicht eintreten, weil sie durch jene, die beten, auf ihrer Bahn aufgehalten werden.

102. Wenn Anhänger anderer Konfessionen und Sekten sehen, dass diesem Volke große Menschenscharen nachfolgen, werden aus diesen Konfessionen jene aufbrechen, die euch verfolgen. Doch fürchtet euch nicht, denn wenn ihr gefasst bleibt, wird der Heilige Geist Worte des Lichts auf eure Lippen legen, die jene, die euch verleumden, verstummen lassen.

103. Ich gebe euch nicht das tötende Schwert, um euch zu verteidigen, Ich gebe euch das Schwert der Liebe. Jeder seiner Lichtblitze wird eine Tugend sein, die von ihm ausgeht.

104. Wie viel Gnade werdet ihr beim Vater finden, wenn ihr die Scharen der Verfolger meines Werkes durch eure Worte bezwingt und sie durch eure Liebeswerke bekehrt zu Mir bringt.

105. Dies ist die Lehre, die Ich euch in der “Zweiten Zeit” gab und die ihr bereits vergessen hattet.

106. Der menschliche Verstand wird Beunruhigungen erleiden, wenn er versucht, die Trinitarisch-Marianische Geistlehre zu verstehen. Denn der vermaterialisierte Mensch ist dem Geistigen gegenüber unbeholfen. (55, 58 – 63)

107. Wie viele haben an meinem Tische die Speisen stehen lassen, die Ich ihnen mit soviel Liebe anbot, ohne sie auch nur angerührt zu haben. Wann werden sie je wieder eine Gnadenzeit wie die gegenwärtige erleben, in der ihnen beschieden war, auf die Erde zu kommen, um mein Wort zu vernehmen?

108. Sie sind harte Felsen, welche Unwetter benötigen und Zeit brauchen, um mürbe zu werden. Ihr Erbe wird ihnen vorenthalten werden, solange sie es nicht zu hüten und zu schätzen wissen. Doch sie werden es wieder besitzen, denn Ich habe euch gesagt, dass das, was der Vater seinen Kindern gibt, ihnen niemals genommen, sondern nur für sie aufbewahrt wird. (48, 8)

109. Einige von euch werden umgewandelt und zugerüstet werden durch meine Lehre, damit sie sich auf die Suche nach denen machen, die sich in der Wüste verirrt haben. Denn so sehe Ich das menschliche Leben – als eine Wüste. Mancher fühlt sich allein inmitten von Millionen Seelen und verschmachtet vor Durst, ohne dass es jemanden gibt, der ihm ein wenig Wasser darreicht; dorthin werde Ich meine neuen Apostel senden.

110. Ich will, dass mein Name von den einen wieder mit Liebe ausgesprochen und von den andern mit Ergriffenheit vernommen wird. Ich will, dass er denen bekannt wird, die ihn nicht kennen. Es gibt Menschen – Greise, Frauen und Kinder – die nichts von meinem Dasein wissen. Ich will, dass alle Mich kennen lernen und wissen, dass sie in Mir den liebevollsten Vater haben – dass alle Mich hören und Mich lieben. (50, 3)

111. Mein Wort ist auf euren Egoismus gestoßen. Darum habe Ich euch gesagt, dass ihr das, was Ich euch übergebe, eurerseits zur Kenntnis eurer Mitmenschen bringen sollt. Aber ihr wollt euch nur an meinen Kundgebungen erquicken, ohne Pflichten gegenüber den andern zu übernehmen.

112. Doch der Meister hat euch nicht gerufen, um euch nutzlose Unterweisungen zu lehren; Er hat euch gesagt, dass ihr diese göttliche Lektion lernen sollt, damit ihr sie später in eurem Leben nutzt, indem ihr sie an euren Nächsten zur Anwendung bringt.

113. Ich offenbare euch in diesem Augenblick, dass euer Geist eine alte Schuld gegenüber jedem hat, der mit einem Leiden, mit einer Not oder einer Bitte zu euch kommt. Bedenkt, mit welcher Liebe Ich sie auf euren Lebensweg stelle, damit ihr eure Wiedergutmachung erfüllt, indem ihr sie zum Gegenstand eurer tätigen Nächstenliebe macht. (76, 20)

114. Erfüllet, damit ihr nicht in Zeiten des Schmerzes zur Erde zurückkehren müsst, um die Frucht eurer Fehler oder die eurer Selbstsucht zu ernten. Erfüllt eure Mission; dann werdet ihr zwar auch wiederkommen, doch wird es in einer Zeit des Friedens sein, um euch bei der Pflege der Saat zu erquicken, die ihr angefangen zurückließet. Nun wird euch nicht Mose anführen, um euch zu befreien, wie er es in der “Ersten Zeit” tat; euer Gewissen wird es sein, das euch führt. (13. 17)

115. Hier sind viele derer, die zu andern Zeiten Lehrer des Gesetzes oder Wissenschaftler waren. Jetzt ist ihr Verstand für das geistige Wissen erwacht, und sie sind davon überzeugt, dass sie im begrenzten menschlichen Wissen nicht die höchste Wahrheit finden werden.

116. Hier sind solche, die zu andern Zeiten Mächtige und Reiche auf Erden waren und die jetzt Armut und Niedrigkeit kennen gelernt haben. Ich segne sie um ihrer Ergebung und ihrem Verlangen nach Vervollkommnung willen. Dies ist ein Beweis meiner liebevollen Gerechtigkeit, da Ich sie erneut zur Erde kommen ließ, um ihnen eine weitere Seite des Buches der ewigen Weisheit zu zeigen. (96, 16 – 17)

117. Die Welt beschert euch viele Freuden, wovon einige von Mir gewährt und andere vom Menschen geschaffen sind. Jetzt habt ihr erlebt, dass ihr sie nicht habt erlangen können, was bei den einen Auflehnung und bei andern Traurigkeit verursacht hat.

118. Ich muss euch sagen, dass vielen in dieser Zeit nicht gewährt ist, in den Wonnen und Befriedigungen “des Fleisches” einzuschlafen oder zugrunde zu gehen, weil ihre Aufgabe eine völlig andere ist.

119. In Wahrheit sage Ich euch, dass nicht ein Geist in der Menschheit existiert, der nicht alle Wonnen kennen gelernt und alle Früchte gegessen hätte. Heute kam euer Geist (zur Erde), um die Freiheit, Mich zu lieben, zu genießen, und nicht, um aufs neue Sklave der Welt, des Goldes, der Wollust oder des Götzentums zu sein. (84, 47)

120. Seht die Menschen, die Völker, die Nationen, wie sie ihr Leben für ein Ideal hingeben. Sie werden auf dem Scheiterhaufen ihrer Kämpfe verzehrt und träumen dabei von den Herrlichkeiten der Welt, den Besitztümern, der Macht. Sie sterben für den vergänglichen Ruhm der Erde.

121. Doch ihr, die ihr in eurem Geiste ein göttliches Ideal zu entflammen beginnt, welches die Gewinnung einer Herrlichkeit zum Ziele hat, die ewig sein wird, wollt ihr nicht – wenn schon nicht euer Leben – wenigstens einen Teil davon darangeben, um eure Pflichten als Mitmenschen zu erfüllen?

122. Über euch tobt ein unsichtbares Schlachtgetümmel, das nur die Zubereiteten gewahr werden können. Alles Böse, das von den Menschen ausgeht in Gedanken, in Worten und in Werken, alle Sünde von Jahrhunderten, alle Menschen und jenseitige Geistwesen die verwirrt sind, alle Verirrungen, Ungerechtigkeiten, der religiöse Fanatismus und die Abgötterei der Menschen, die törichten, ehrgeizigen Bestrebungen und die Falschheit haben sich zu einer Kraft vereinigt, die alles niederreißt, einnimmt und durchdringt, um es gegen Mich zu kehren. Das ist die Macht, die sich Christus entgegenstellt. Groß sind ihre Heere, stark ihre Waffen, aber sie sind nicht Mir gegenüber stark, sondern gegenüber den Menschen.

123. Ich werde diesen Heeren eine Schlacht liefern mit dem Schwerte meiner Gerechtigkeit und werde im Streite bei meinen Heeren sein, von denen ihr nach meinem Willen ein Teil sein sollt.

124. Während diese Schlacht die Menschen, die den Vergnügungen nachjagen, beunruhigt, sollt ihr, denen Ich die Gabe anvertraut habe, zu fühlen, was im Jenseits vor sich geht, für eure Brüder wachen und beten, denn so werdet ihr für euch selbst wachen.

125. Christus, der Fürstliche Streiter, hat sein Schwert bereits gezückt; es ist notwendig, dass dasselbe das Böse gleich einer Sichel mit der Wurzel abschneidet und mit seinen Strahlen Licht im Universum schafft.

126. Wehe der Welt und euch, wenn eure Lippen schweigen! Ihr seid geistiger Same Jakobs, und ihm verhieß Ich, dass durch euch die Nationen der Erde gerettet und gesegnet würden. Ich will euch als eine einzige Familie vereinen, damit ihr stark seid. (84, 55 – 57)

127. Ich weiß, dass im Schoße dieses Volkes große Werke vollbracht worden sind, doch es genügt, wenn Ich es weiß, auch wenn eure Namen in der Welt unbekannt sind.

128. Ich allein kenne das wahre Verdienst oder den wahren Wert eurer Werke, denn nicht einmal ihr selbst könnt sie beurteilen. Manchmal wird euch ein geringes Werk sehr groß erscheinen, und von andern wird euch nicht einmal bewusst werden, dass ihr Verdienst zu Mir gelangte. (106, 49 – 50)

129. Ihr Menschenscharen, die ihr Mich vernommen habt – wann kommt ihr aus eurer Zurückgezogenheit und eurem Dunkel hervor? Verzögert ihr eure Zurüstung etwa absichtlich, aus Furcht vor der (dann bevorstehenden) Auseinandersetzung? Wahrlich, Ich sage euch, nur der fürchtet sich, der sich nicht geistig vorbereitet hat; denn wer mein Wort kennt und seinen Herrn und seinen Nächsten liebt, hat nichts zu fürchten, und anstatt die Menschen zu meiden, sucht er die Begegnung mit ihnen, um sie an dem teilhaben zu lassen, was er empfangen hat. Nachdem er meine Lehre studiert und ergründet hat, bringt er sie zur Anwendung. (107, 41)

130. Diese Botschaft hat Licht für alle Religionen, für alle Sekten und Glaubensgemeinschaften und für die verschiedenen Arten der Menschenführung. Doch was habt ihr mit meinem Worte gemacht, Jünger? Wollt ihr auf diese Weise den Baum zum Erblühen bringen? Lasst zu, dass er Blüten treibt, denn sie werden ankündigen, dass er später Früchte trägt.

131. Warum verbergt ihr diese Botschaften und bringt der Welt nicht mit dieser Frohen Botschaft die Überraschung dieser neuen Epoche? Warum wagt ihr der Welt nicht zu sagen, dass die Stimme Christi unter euch ertönt? Sprecht und legt Zeugnis ab von meiner Unterweisung durch eure Liebeswerke; denn wenn manche ihre Ohren verschließen sollten, um euch nicht zu hören, so werden andere sie öffnen, und eure Stimme wird dann für sie so süß und wohlklingend sein wie der Gesang der Nachtigall. (114, 46)

132. Die Menschheit erwartet meine neuen Jünger; doch wenn ihr, die ihr meine Arbeiter seid, das Saatkorn und die Ackergeräte aus Furcht vor der Meinung der Welt im Stich lasst – was soll dann aus dieser Menschheit werden? Habt ihr nicht die Verantwortung für euren Auftrag empfunden?

133. Euer Gewissen betrügt euch niemals, und es wird euch immer sagen, ob ihr eure Pflicht erfüllt habt. Die Unruhe, die ihr erlebt, ist ein Zeichen dafür, dass ihr meine Weisungen nicht befolgt habt. (133, 10)

134. Ihr beklagt euch manchmal darüber, dass die Zahl der Anhänger meines Wortes nur langsam zunimmt. Doch Ich sage euch, dass ihr euch über euch selbst beklagen müsst, denn ihr habt die Aufgabe, die Scharen, die diese Gemeinschaft bilden, zu vermehren und zu vervielfachen. Aber wenn es in euren Herzen an Glauben mangelt, wenn eure Geistesgaben nicht entfaltet sind, wenn in eurem Verstande das Licht geistigen Wissens fehlt – wie wollt ihr dann den Ungläubigen überzeugen? Wie wollt ihr ihn mit eurem Glauben und eurer Liebe innerlich bewegen, wenn diese Tugenden im Herzen nicht entfaltet sind?

135. Wer nicht versteht, kann nicht zum Verständnis hinführen; wer nicht fühlt, wird kein Gefühl erwecken. Begreift nun, weshalb eure Lippen gestottert und gestammelt haben, wenn ihr vor der Notwendigkeit standet, von meinem Worte Zeugnis abzulegen.

136. Wer liebt, braucht nicht zu stottern, wer glaubt, fürchtet sich nicht. Wer fühlt, hat viele Möglichkeiten seine Aufrichtigkeit und Wahrhaftigkeit zu beweisen. (172, 24 – 26)

137. Heute wollt ihr erklären, warum ihr Israel seid, und habt keine Argumente; ihr wollt erklären, warum ihr Spiritualisten seid, und es fehlen euch die Worte. Ihr versucht darzulegen, worin eure Geistesgaben bestehen, und es fehlt euch die Beweisführung und die geistige Entwicklung, um sie überzeugend zu erläutern. Aber wenn eure Aufwärtsentwicklung wahr wird, werden euch die notwendigen Worte zufliegen, da ihr mit euren Werken der Liebe erklären werdet, wer ihr seid, wer euch gelehrt hat und wohin ihr geht. (72, 27)

138. Euch sage Ich: Auf was wartet ihr, um die Frohe Botschaft weiterzugeben? Wollt ihr etwa auf Trümmern weissagen? Ich sage und offenbare euch alles, damit ihr jederzeit eine weise Antwort auf jede Frage habt, die euch eure Mitmenschen stellen. Bedenkt, dass ihr mit schwerwiegenden Argumenten angegriffen werdet, die denjenigen mit Furcht erfüllen, der nicht vorbereitet ist.

139. Prägt euch mein Wort ein und vergesst nicht die großen Wunder, die Ich euch gewährt habe, damit jeder von euch ein lebendes Zeugnis meiner Wahrheit ist. Dann wird der, der euch ausforscht und in meinem Wort herumstöbert, erkennen, dass es in nichts dem widerspricht, was Ich euch in den vergangenen Zeiten gesagt und prophezeit habe.

140. Der Kampf wird groß sein – so groß, dass einige, die meine Jünger gewesen sind, von Furcht erfüllt werden und Mich verleugnen, indem sie behaupten, dass sie Mich nie gehört haben.

141. Diejenigen, die meinen Geboten treu bleiben und sich dem Kampfe stellen, werde Ich mit einem Mantel bedecken, unter dem sie sich verteidigen werden, und sie werden jede kritische Situation unversehrt überstehen.

142. Wer diesen Samen schlecht sät oder wer die Reinheit dieses Werkes befleckt, dem wird zu jeder Stunde Gericht, Verfolgung der Menschen und Ruhelosigkeit zuteil. Jedermann soll den Baum, den er großgezogen hat, am Geschmack seiner Frucht erkennen.

143. Ich halte für die Zeit des geistigen Kampfes meines Volkes große Wunder bereit – Wunder und Werke, welche Gelehrte und Wissenschaftler in Staunen versetzen werden. Niemals werde Ich euch euren eigenen Kräften überlassen. Lasst euch nicht verunsichern, wenn die Menschen euch verspotten; vergesst nicht, dass sich in der “Zweiten” Zeit die Menge auch über euren Meister lustig machte. (63, 42 – 44)

144. Wahrlich, Ich sage euch, die Welt ist gegen euch, und darauf bereite Ich euch vor, damit ihr die Sache eures Glaubens mit den Waffen der Liebe und Barmherzigkeit zu verteidigen versteht. Ich sage euch, ihr werdet siegen, auch wenn euer Sieg nicht bekannt wird.

145. Jetzt wird euer Opfer kein Blutopfer sein, aber ihr werdet dennoch Verleumdung und Verachtung erfahren. Doch der Meister wird da sein, um euch zu verteidigen und zu trösten, denn kein Jünger wird verlassen sein. (148, 17)

146. Volk, gewöhne dich nicht länger an die Verderbtheit, bekämpfe sie, ohne mit Reinheit zu prahlen, empört euch auch nicht über die Verfehlungen eurer Mitmenschen. Seid taktvoll, treffsicher und wohlwollend beim Sprechen und in eurem Handeln, so wird die Welt auf euch hören und wird auch euren lehrenden Worten Aufmerksamkeit schenken. Ist es nötig, dass Ich euch noch einmal sage, dass, bevor ihr diese Lehre weitergebt, ihr sie leben müsst! (89, 66)

147. Es ist notwendig, dass Mein Volk unter den Nationen in Erscheinung tritt und ein Beispiel von Brüderlichkeit, Harmonie, Nächstenliebe und Verständnis gibt, als ein Soldat des Friedens unter jenen, die erneut die göttlichen Unterweisungen missbrauchen, um sich zu streiten, einander zu verletzen und das Leben zu nehmen. (131, 58)

148. Begreift endlich, dass ihr alle denselben Gott liebt, und streitet nicht wegen der Verschiedenheit der Form, in welcher der eine oder andere diese Liebe verwirklicht hat.

149. Ihr müsst verstehen lernen, dass es Wesen gibt, in denen die Glaubensüberzeugungen, die Traditionen und Bräuche so tiefe Wurzeln geschlagen haben, dass es euch nicht leicht werden wird, diese im ersten Augenblick, da ihr sie lehrt, auszureißen. Habt Geduld, und im Laufe der Jahre werdet ihr es erreichen. (141, 9)

150. Wenn das Jahr 1950 zu Ende geht, wird es bei vielen von euch Unsicherheit und Zweifel geben.

151. Warum zweifeln manche an Meinen Offenbarungen, die sich einer größeren Intelligenz erfreuen als die, die an meine Kundgabe glauben,? Weil es nicht das menschliche Wissen ist, noch der Verstand, welche meine Wahrheit beurteilen können, und wenn der Mensch dies begreift, wird er von Furcht gegen alles Neue erfasst, gegen alles, was ihm unbekannt ist, um es unbewusst abzulehnen.

152. Doch ihr, die Schwachen, die Ungebildeten, die nicht zur Höhe der durch ihre Intelligenz anerkannten Menschen gelangen können, seid diejenigen, die glauben, und ihr vermögt euch in die Geheimnisse des Geistigen zu vertiefen. Weshalb? Weil es der Geist ist, der dem Verstand das Ewige Leben und seine Wunder offenbart.

153. Die menschliche Intelligenz stellt eine Kraft dar, mit der ihr nun den Kampf aufnehmen werdet, und durch sie hat der Mensch sich Ideen und Vorstellungen vom Geistigen geschaffen, die ihm nicht durch den Geist offenbart worden sind.

154. Für diesen Kampf sollt ihr stark sein – mit einer Stärke, die gleichfalls dem Geiste entspringt. Eure Kraft wird niemals auf eurem Körper beruhen, noch auf der Macht des Geldes, noch auf irdischen Hilfsmitteln. Nur euer Glaube an die Wahrheit, die in euch lebt, wird euch in der Auseinandersetzung siegen lassen. (249, 44 – 46)

155. Fürchtet euch nicht, wenn man euch Verirrte nennt – reicht allen die Hand. Bedenkt, dass dieses Werk, das für euch wahrhaftig ist, anderen als falsch erscheinen könnte, weil ihm in ihren Augen die Weihe fehlt, die die Religionen erhalten haben, um anerkannt zu werden.

156. Wenn ihr an Mich glaubt, wenn ihr glaubt, dass Ich Mich im Worte dieser Stimmträger kundtue, so fürchtet nicht das Urteil eurer Mitmenschen. Denn meine Lehre ist so beredsam, und meine Botschaft enthält so viele Wahrheiten, dass ihr, wenn ihr diese Waffen gut zu gebrauchen versteht, schwerlich besiegt werden könnt.

157. Niemand wird euch dafür verurteilen können, dass ihr mit Eifer die Wahrheit, das Vollkommene sucht. Dazu habt ihr alle ein geheiligtes Recht, und dafür ist euch die Freiheit gegeben worden, dem Lichte zuzustreben. (297, 51 – 53)

158. Wenn ihr eure Mission zu erfüllen beginnt und ihr zu den Nationen, zu den entferntesten Völkern, selbst in die Urwälder gelangt, werdet ihr menschlichen Wesen begegnen, und ihnen sollt ihr begreiflich machen, dass ihr alle Brüder seid, sollt ihnen Zeugnis geben von meiner spirituellen Lehre. Ihr werdet dann verwundert sein über die Liebesbeweise, die Ich euch geben werde.

159. Dort, unter jenen von der Zivilisation abgeschnittenen, aber auch von der menschlichen Verderbtheit sehr weit entfernten Menschen, werdet ihr große Geistwesen entdecken, die die Reihen des Volkes Israel vermehren werden.

160. Die Kranken werden auf eurem Wege den Heilbalsam empfangen und genesen; die Betrübten werden zum letzten Mal weinen, aber ihre Tränen werden Freudentränen sein.

161. Angesichts jener Beweise, die ihr geben sollt, werden die Menschenscharen den Herrn und seine Jünger segnen, ihr werdet umjubelt werden, wie es an jenem Tage geschah, an dem euer Meister in Jerusalem einzog.

162. Aber auch unter jenen, die euch zujubeln, wird es Männer und Frauen geben, die voll der Geistesgaben sind, die ihr besitzt. Bei den einen wird euch deren Gabe der Weissagung in Staunen versetzen; bei anderen wird mein Heilbalsam unerschöpflich sein; bei wieder anderen wird mein Wort wie kristallklares Wasser hervorquellen. So werdet ihr unter euren Geschwistern gleich einer unerschöpflichen Aussaat die Gaben des Heiligen Geistes in Erscheinung treten sehen. (311, 38 – 40)

163. Volk, ein Scheinfriede herrscht nun in den Nationen, doch ihr sollt nicht verkünden, dass der Friede gekommen ist. Verschließt eure Lippen. Der wahre Friede kann sich nicht auf Fundamenten von Furcht oder materiellen Annehmlichkeiten erheben. Der Friede muss der Liebe, der Brüderlichkeit entspringen.

164. Die Menschen bauen derzeit auf Sand und nicht auf Fels, und wenn dann die Wellen wieder empor wogen und gegen jene Mauern schlagen, wird das Gebäude zusammenstürzen. (141, 70 – 71)

165. Seit der “Ersten Zeit” habe Ich zu euch durch meine Propheten gesprochen, um euch zu führen, doch nicht, um euch zu zwingen, mein Gesetz zu erfüllen.

166. Aber die Zeit ist vergangen, und der menschliche Geist hat sich entwickelt, ist zur Reife gelangt und kann nun seine Mission als Geist verstehen. Die Menschheit, die so nahe dem Abgrund, dem Verderben ist, benötigt geistige Hilfe von euch.

167. Es ist der Kampf, der letzte Kampf, der schrecklichste und furchtbarste zwischen der Finsternis und dem Lichte. Alle Geister der Finsternis vereinigen sich derzeit, und alle Geister des Lichts müssen jener Macht entgegentreten.

168. Ihr, die ihr Mich vernommen habt, die ihr das Licht des Heiligen Geistes in euch tragt, erwachet! Vergeudet die Zeit nicht mehr mit irdischen Vergnügungen, mit zeitlichen Zielen. Kämpft für die Menschheit, ringt darum, dass das Reich des Vaters auf diese Welt kommt. Es ist die Mission, die Ich vom Geringsten bis zum Gebildetsten allen gebe.

169. Die Geistige Welt ist mit euch, und über allen der Vater voller Liebe, voll Erbarmen – der Vater, der mit unendlichem Schmerz das Leid sieht, das die Menschen sich selbst gegenseitig zufügen.

170. Dies ist der Kampf des Lichtes gegen die Finsternis, und jeder von euch muss kämpfen, bis der Sieg errungen ist. (358, 20-23)


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