DDT58 - Friedensreich Christi und die Vollendung der Schöpfung

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DAS DRITTE TESTAMENT, Offenbarungen Jesu Christi


Kapitel 58 - Friedensreich Christi und die Vollendung der Schöpfung


Die bestimmende Macht im Friedensreich Christi

So spricht der Herr:

1. Ebenso, wie Ich euch jene Zeiten großen Leidens ankündigte, so sage Ich euch auch, dass wenn die Verwirrung vorüber ist, die Harmonie unter den Menschen kommen wird.

2. Die Hochmütigen, die sich groß Dünkenden, die, welche ohne Nächstenliebe und Gerechtigkeit sind, werden eine Zeitlang im Jenseits zurückgehalten werden, damit das Gute, der Friede und die Gerechtigkeit auf der Erde Fortschritte machen und inmitten derselben die Vergeistigung und die gute Wissenschaft wachsen. (50, 39 - 40)

3. Im Leben der Menschen hat das Böse immer das Gute unterdrückt. Aber Ich sage euch noch einmal, dass das Böse nicht obsiegen wird, sondern dass mein Gesetz der Liebe und Gerechtigkeit die Menschheit regieren wird. (113, 32)

4. Die Geistwesen, die in der Menschheit jener Tage inkarnieren, werden in ihrer Mehrheit derart dem Guten verpflichtet sein, dass wenn Menschen auftauchen, die dem Bösen zugeneigt sind, diese sich, so mächtig sie auch seien, dem Lichte der Wahrheit beugen müssen, das jene ihnen vor Augen führen – ganz im Gegensatz zu dem, was derzeit geschieht. Denn da die Verdorbenen in der Überzahl sind, haben sie aus dem Bösen eine Macht geschaffen, die die Guten erstickt, ansteckt und umfangen hält. (292, 55)

5. In jener Zeit, o Jünger, wird das Neue Jerusalem im Herzen der Menschen sein. Ihr werdet hohe Grade von Vergeistigung erreichen, und Ich werde nicht nur Geistwesen mit großer Entwicklung zur Inkarnation unter euch senden, damit sie euch meine Botschaften bringen. Ich werde euch auch die Geistwesen senden, die eure Tugend benötigen, und die, wenn sie unter euch leben, sich von ihren Sünden reinigen.

6. In jenen Zeiten wird das Gegenteil von heute geschehen, wo Ich euch reine Geistwesen sende, und ihr sie Mir befleckt zurückgebt. (318, 46)


Der neue Mensch

7. Die Menschen werden aus dem Schmutz, dem Schlamm und der Sünde zum Gesetz und zur Tugend emporsteigen und auf den Wegen der Liebe und der Gnade wandeln. Überall wird mein Geist empfunden werden, jedes Auge wird Mich schauen, jedes Ohr wird Mich hören, und jeder Verstand wird meine Offenbarungen und Eingebungen begreifen.

8. Menschen, die man für ungeschickt und ungebildet hielt, werden sich plötzlich erleuchtet und in meine Propheten verwandelt sehen. Von ihren Lippen werden Worte kommen, die wie kristallklares Wasser auf welken Herzen sein werden.

9. Dies Wasser werden die Propheten dem Quell der Weisheit und Wahrheit entnehmen, welcher Ich bin; in ihm werden die Menschen Gesundheit, Reinheit und ewiges Leben finden. (68, 38 - 39)

10. Mein Reich ist den Kindern guten Willens vorbehalten, die aus Liebe zu ihrem Vater und ihren Nächsten ihr Kreuz umarmen. Dies Reich, von dem Ich zu euch spreche, befindet sich nicht an einem bestimmten Ort, es kann sowohl auf der Erde, die ihr bewohnt, als auch auf allen geistigen Heimstätten existieren; denn mein Reich besteht aus Frieden, Licht, Gnade, Kraft, Harmonie, und all dies könnt ihr erlangen – wenn auch in begrenzter Form - schon in diesem Leben. Die geistige Fülle werdet ihr nur jenseits dieser Welt erlangen, die ihr derzeit bewohnt. (108, 32)

11. Wahrlich, Ich sage euch, obwohl die Menschen heute mehr Materie als Geist sind, werden sie morgen mehr Geist als Materie sein.

12. Die Menschen haben ihren Geist völlig zu vermaterialisieren versucht, doch jene totale Vermaterialisierung werden sie nicht erreichen. Denn der Geist ist wie ein Brillant, und ein Brillant hört nie auf, ein solcher zu sein, auch wenn er in den Schmutz gefallen ist. (230, 54)

13. Die Menschen werden ihre Wissenschaft, ihre Kraft, ihre Begabung und ihr Herz dem Dienste meiner göttlichen Sache widmen, ohne ihre Pflichten, ihre Aufgaben auf der Welt zu vernachlässigen. Sie werden sich den gesunden Freuden zuwenden, die für ihren Geist und ihren Körper heilsam sind. Sie werden um ihre Erneuerung und ihre Freiheit ringen, werden sich nicht anstecken lassen, werden nichts nehmen, was sie nicht benötigen. Dann wird die Verdorbenheit, die Schamlosigkeit von der Erde verschwinden, dann wird der Geist die absolute Herrschaft über ihre Körperhülle [Seele] erreicht haben, und obwohl er noch einen Körper bewohnt, wird er ein geistiges Leben der Liebe, der Brüderlichkeit und des Friedens führen.

14. Dies wird die Zeit sein, in der die Kriege verschwinden, wo es gegenseitige Achtung und Hilfsbereitschaft gibt, wo ihr erkennt, dass ihr nicht mehr über das Leben eines Nächsten noch das eigene verfügen dürft. Ihr werdet dann wissen, dass ihr nicht Eigentümer eures Lebens, noch dem eurer Kinder und Gatten, noch dieser Erde seid, sondern dass Ich der Eigentümer der ganzen Schöpfung bin. Aber da ihr meine vielgeliebten Kinder seid, seid ihr gleichfalls Besitzer all dessen, was Mein ist.

15. Doch obwohl Ich Herr und Besitzer alles Geschaffenen bin, bin Ich nicht imstande, meine Geschöpfe zu töten, jemanden zu verletzen, oder ihm Schmerz zu bereiten. Warum haben dann die, die nicht Eigentümer des Lebens sind, das an sich gerissen, was ihnen nicht gehört, um darüber zu verfügen?

16. Wenn diese Unterweisung von den Menschen verstanden sein wird, werden sie in ihrer geistigen Entwicklung einen Schritt aufwärts gemacht haben, und diese Welt wird eine Heimstatt fortgeschrittener Geistwesen sein.

17. Ihr wisst nicht, ob ihr diesen Planeten nach dieser Zeit erneut bewohnen werdet. Ich werde jene bestimmen, die jene Gnadenzeiten erleben werden, die dieses irdische Gefilde schauen werden, das in einer anderen Epoche ein Tal der Tränen, der Zerstörung und des Todes war.

18. Jene Meere, Berge und Felder, die Zeugen von soviel Schmerz waren, werden dann in eine Stätte des Friedens, in ein Abbild der Jenseitswelten verwandelt sein.

19. Ich habe euch angekündigt, dass wenn die Kämpfe aufhören, mein Reich euch bereits nahe sein wird, und dass dann euer Geist in Tugenden erblühen wird. Meine Lehre wird in allen Geistwesen gegenwärtig sein, und Ich werde Mich durch Männer und Frauen kundgeben. (231, 28 - 30)

20. Ich habe ein Zeitalter vorbereitet, in dem die Menschheit sich in Gehorsam erheben wird. Eure Enkelkinder werden die Herrlichkeit schauen, die Ich auf diese Erde ergießen werde.

21. Denn mein Wille muss auf dieser Welt, die Ich euch als ein irdisches Paradies übergab, in Erfüllung gehen, und die Zeit wird kommen, in der jene Geistwesen auf diesen Planeten kommen werden, die eine hohe Entwicklungsstufe erreicht, die gekämpft haben. Mein göttliches Licht wird die Erde überstrahlen, und die Erfüllung meines Gesetzes wird auf ihr herrschen. (363, 44)


Die Erde als Land der Verheißung und Abglanz des Himmelreiches

22. Diese Erde, entweiht durch die Sünde, befleckt durch Verbrechen und geschändet durch Habgier und Hass, wird ihre Reinheit zurückgewinnen müssen. Das menschliche Leben, das ein unaufhörlicher Kampf zwischen dem Guten und dem Bösen gewesen ist, wird das Heim der Kinder Gottes werden, ein Heim des Friedens, der Brüderlichkeit, des Verständnisses und edler Bestrebungen. Doch um dies Ideal zu erreichen, müssen die Menschen durch die Prüfungen gehen, die sie aus ihrer geistigen Lethargie wachrütteln. (169, 14)

23. Auf Sünden, Hass und Lastern werde Ich keine neue Welt errichten, Ich werde auf festen Fundamenten der Erneuerung, Erfahrung und Reue aufbauen, Ich werde alles in euch umwandeln. Selbst aus der Finsternis wird das Licht hervorbrechen, und aus dem Tode werde Ich Leben erschaffen.

24. Auch wenn die Menschen die Erde befleckt und entweiht haben – morgen werden sie mit ihren guten Werken diese Heimstatt würdig machen, welche als Land der Verheißung erkannt werden wird, zu dem sie kommen werden, um edle Aufgaben zu vollbringen. Wer könnte dann noch an der Umwandlung der Welt zweifeln? (82, 44 - 45)

25. Ich errichte derzeit den Tempel des Heiligen Geistes. Doch wenn dieser erbaut sein wird, wird es keine Versammlungshäuser, Kirchen und Wallfahrtsorte mehr geben, oder sie werden ihre Daseinsberechtigung verloren haben, zusammen mit ihren religiösen Symbolen, ihren Riten und Traditionen. Dann werdet ihr meine Größe und meine Gegenwart fühlen, werdet als Kirche das Universum und als Gottesdienst die Liebe zu euren Nächsten erkennen.

26. Dem Schoße der Mutter Natur werden neue Erkenntnisse entspringen, die aus eurer Wissenschaft einen Weg des Wohlergehens machen werden, denn sie wird vom Gewissen, welches die Stimme Gottes ist, auf den rechten Weg gebracht werden.

27. Das Gehirn wird nicht mehr der Herr der Welt sein, sondern der Mitarbeiter des Geistes, welcher es führen und erleuchten wird. (126, 35 - 36)

28. Wenn dann die Welt ihre erneute Befreiung erreicht und vom Lichte Elias geleitet in dies gerechte und gute Leben eingeht, werdet ihr hier auf Erden einen Abglanz des Geistigen Lebens haben, das euch jenseits dieses Lebens erwartet, um euch dann ewig des Friedens und des Lichtes eures Vaters zu erfreuen.

29. Doch wenn ihr euch fragt, wie sich alle Nationen in einem einzigen Volke vereinen werden, so wie jene Stämme, die das Volk Israel bildeten, sage Ich euch: Seid unbesorgt, denn wenn die Völker einst alle in die "Wüste" gebracht sind, werden die Heimsuchungen sie zusammenschmieden, und wenn dies geschieht, wird auf alle bedürftigen Herzen ein "neues Manna" vom Himmel fallen. (160, 39)

30. So, wie das Gelobte Land an das Volk Israel verteilt wurde, so wird die ganze Erde an die Menschheit verteilt werden. Dies wird geschehen, wenn die Zeit dafür gekommen ist - nach der Reinigung. Da es mein Wille ist, dass diese Verteilung stattfindet, wird bei ihr Gerechtigkeit und Gleichheit walten, damit alle Menschen gemeinsam an einem einzigen Werke arbeiten können. (154, 49)

31. Stellt euch den Fortschritt einer Menschheit vor, deren Moral der Vergeistigung entspringt; stellt euch eine Menschheit ohne Begrenzungen und Ländergrenzen vor, die alle Mittel zum Leben, die die Erde ihren Kindern beschert, brüderlich teilt.

32. Versucht euch vorzustellen, wie die menschliche Wissenschaft beschaffen wäre, wenn sie als Ideal die Liebe untereinander hätte, wenn der Mensch die Kenntnisse, die er sucht, durch das Gebet empfinge.

33. Bedenkt, wie wohlgefällig es für Mich sein wird, den Gottesdienst der Liebe, des Glaubens, des Gehorsams und der Demut von den Menschen durch ihr Leben zu empfangen, ohne dass sie ihre Zuflucht zu Riten und äußerlichen Kultformen nehmen müssen.

34. Dies erst wird Leben für die Menschen sein, denn in ihm werden sie Frieden einatmen, werden sie Freiheit genießen und sich nur von dem nähren, was Wahrheit enthält. (315, 57 - 58)

35. Die Sünden der Menschen werden ausgelöscht sein, und alles wird wie neu erscheinen. Ein Licht voller Reinheit und Jungfräulichkeit wird alle Geschöpfe erleuchten, eine neue Harmonie wird jene Menschheit grüßen, und dann wird sich vom Geiste der Menschen ein Hymnus der Liebe zu ihrem Herrn erheben, den Er so lange Zeit erwartet hat.

36. Die Mutter Erde, die von den frühesten Zeiten an durch ihre Kinder entweiht worden ist, wird sich wieder mit ihren schönsten Festgewändern schmücken, und die Menschen werden sie nicht länger "Tränental" nennen, noch werden sie sie in ein Feld von Blut und Tränen verwandeln.

37. Diese Welt wird wie ein kleines Heiligtum inmitten des Universums sein, von wo aus die Menschen ihren Geist zum Unendlichen erheben, in einer Verbindung voll Demut und Liebe zu ihrem Himmlischen Vater.

38. Meinen Kindern wird mein Gesetz in ihren Geist und mein Wort in ihr Herz geprägt sein, und wenn die Menschheit in den vergangenen Zeiten Lust am Bösen und Wonne an der Sünde fand, wird sie dann kein anderes Ideal haben als das Gute, noch wird sie ein größeres Vergnügen kennen als das, auf meinen Wegen zu wandeln.

39. Doch denkt nicht, dass der Mensch deshalb auf seine Wissenschaft oder seine Zivilisation verzichten wird und sich in einsame Täler und in die Berge zurückzieht, um ein primitives Leben zu führen. Nein, noch immer wird er die Früchte des Baumes der Wissenschaft genießen, die er mit soviel Interesse gepflegt hat, und wenn dann seine Vergeistigung größer ist, wird es auch seine Wissenschaft sein.

40. Doch gegen Ende der Zeiten, wenn der Mensch diesen ganzen Weg zurückgelegt hat und dem Baume die letzte Frucht entrissen hat, wird er die Armseligkeit seiner Werke erkennen, die ihm früher so groß erschienen, und er wird das Geistige Leben begreifen und fühlen, und durch dasselbe wird er das Werk des Schöpfers wie nie zuvor bewundern. Durch Inspiration wird er die großen Offenbarungen empfangen, und sein Leben wird eine Rückkehr zur Einfachheit, Natürlichkeit, Vergeistigung sein. Es wird noch einige Zeit vergehen, bis dieser Tag kommt, aber alle meine Kinder werden ihn schauen. (111, 12-14)


Die Vollendung der Schöpfung

41. Ich bereite das Tal vor, in dem Ich alle meine Kinder für das Große Universelle Gericht versammeln werde. Ich werde mit Vollkommenheit richten, meine Liebe und Barmherzigkeit werden die Menschheit umfangen, und an diesem Tage werdet ihr Erlösung und Heilung von all euren Übeln finden.

42. Wenn ihr heute eure Verfehlungen sühnt, so lasst euren Geist sich läutern. Auf diese Weise werdet ihr vorbereitet sein, um von Mir das Erbe zu empfangen, das Ich für jeden von euch vorgesehen habe. (237, 6)

43. Meine Liebe wird alle Menschen und alle Welten zu einer Einheit verschmelzen. Vor Mir werden die Unterschiede der Rassen, Sprachen und Stämme verschwinden, selbst die Unterschiede, die in der geistigen Entwicklung bestehen. (60, 95)

44. Mein Geist hat sich auf jedes Geistwesen herabgesenkt, und meine Engel sind überall im Universum und erfüllen meine Befehle, alles in Ordnung und auf die rechte Bahn zu bringen. Wenn dann alle ihre Mission erfüllt haben, wird die Unwissenheit verschwunden sein, das Böse wird nicht mehr existieren, und nur das Gute wird auf diesem Planeten regieren. (120, 47)

45. Alle Welten, auf denen sich meine Kinder vervollkommnen, sind wie ein unendlich großer Garten. Heute seid ihr noch zarte Schösslinge, aber Ich verspreche euch, dass euch das kristallklare Wasser meiner Unterweisungen nicht fehlen wird, und ihr durch deren Bewässerung immer mehr an Weisheit und Liebe zunehmen werdet; bis eines Tages in der Ewigkeit, wenn die Bäume vollreife Früchte im Überfluss tragen, der göttliche Gärtner sich an seinem Werk erquicken kann, indem er die Früchte seiner eigenen Liebe kostet. (314, 34)

46. Ich will, dass am Ende des Kampfes, wenn alle meine Kinder für ewig in der geistigen Heimat vereint sind, sie an meinem unendlichen Glück als Schöpfer teilhaben, als Anerkennung dafür, dass jeder von euch aufbauend oder wiederherstellend am göttlichen Werke teilnahm.

47. Erst als Geistwesen werdet ihr entdecken, dass von allem, was Ich seit Anbeginn geschaffen habe, nichts verlorengegangen ist, dass alles in Mir wiederaufersteht, alles zum Leben ersteht und sich erneuert.

48. Wenn also so viele Wesen lange Zeit hindurch verirrt waren; wenn viele, statt Werke des Lebens, zerstörerische Werke vollbrachten, so werden sie feststellen, dass die Zeit ihrer Verirrung nur vorübergehend war, und dass ihre Werke, so schlecht sie auch gewesen sein mögen, im Ewigen Leben Wiedergutmachung finden und sie zu Mitarbeitern meines unablässig schöpferischen Werkes verwandelt werden.

49. Was sind schon einige Jahrhunderte der Sünde und Finsternis, wie sie die Menschheit auf der Erde hatte, wenn ihr sie mit der Ewigkeit vergleicht, mit einer Zeit der Entwicklung und des Friedens ohne Ende? Ihr habt euch aufgrund eurer Willensfreiheit von Mir entfernt und werdet, durch das Gewissen veranlasst, zu Mir zurückkehren. (317, 17 - 20)

50. Diese Welt ist nicht ewig, noch braucht sie es zu sein. Wenn diese Heimstatt nicht mehr den Zweck erfüllt, den sie jetzt als Daseinsberechtigung hat, wird sie verschwinden.

51. Wenn euer Geist nicht mehr die Lektionen benötigt, die dies Leben erteilt, weil er auf einer anderen Welt andere, höhere erwartet, dann wird er aufgrund des in diesem Lebenskampfe gewonnenen Erkenntnislichtes sagen: Mit welcher Klarheit begreife ich jetzt, dass alle Missgeschicke dieses Lebens nur Erfahrungen und Lektionen waren, die ich nötig hatte, um besser zu verstehen. Wie lang erschien mir jenes "Tagewerk", als die Leiden mich niederdrückten. Jetzt hingegen, da alles vorüber ist – wie kurz und flüchtig erscheint es mir angesichts der Ewigkeit! (230, 47)

52. Ich habe den Tribut der ganzen Schöpfung erhalten – von den größten Sternen bis zu den für euren Blick kaum wahrnehmbaren Wesen.

53. Alles ist der Entwicklung unterworfen, alles geht seinen Gang, alles schreitet voran, alles wandelt sich, entwickelt sich höher und vervollkommnet sich.

54. Wenn es dann den Gipfel der Vollkommenheit erreicht hat, wird mein geistiges Lächeln wie eine unendliche Morgenröte im ganzen Universum sein, aus dem jeder Makel, alles Elend, Leid und jede Unvollkommenheit verschwunden sein wird. (254, 28)


Der Lobgesang der wiederhergestellten Schöpfungsharmonie

55. In meinem Geiste existiert ein Lobgesang, dessen Töne noch niemand vernommen hat; niemand kennt ihn, weder im Himmel, noch auf Erden.

56. Jener Gesang wird im ganzen Universum vernommen werden, wenn der Schmerz, das Elend, die Finsternis und die Sünde ausgelöscht sind.

57. Jene göttlichen Töne werden in allen Geistwesen Widerhall finden, und der Vater und die Kinder werden sich in diesem Chor der Harmonie und Seligkeit vereinen. (219, 13)

58. Ich will Mich in euch als Sieger erheben - will, dass ihr euren Vater als König der Heerscharen betrachtet, der das Böse in euch besiegt, und euch selbst als Soldaten voll geistiger Ehrenhaftigkeit, voll Zufriedenheit und Seelenfrieden.

59. Dann wird man den Hymnus der Universellen Harmonie beim größten der Siege vernehmen – jenem Triumph, der kommen wird, bei dem jedoch weder euer Vater noch ihr selbst bekümmert sein werdet, durch eure Liebe "Besiegte" zu haben.

60. Unsere "Besiegten" werden nicht die Geistwesen sein - es wird das Böse sein, alle Dunkelheiten, Sünden und Unvollkommenheiten.

61. Der Triumph des Vaters wird in der Errettung aller zurückgebliebenen Geistwesen bestehen, die in der Finsternis und im Bösen verwurzelt waren.

62. Ihr befindet euch in einem Irrtum, wenn ihr glaubt, dass jemand verloren gehen wird. Ich wäre nicht mehr Gott, wenn ein einziger Geist keine Erlösung finden würde.

63. All jene, die ihr Dämonen nennt, sind gleichfalls Geistwesen, die aus Gott hervorgegangen sind, und wenn sie heute noch verirrt sind, so werden auch sie Erlösung finden.

64. Wann wird das wahre Licht in ihnen sein? Dann, wenn ihr zusammen mit den geistigen Heerscharen des Lichtes ihre Unwissenheit und ihre Sünde mit eurem Gebet und euren Werken der Liebe und Barmherzigkeit bekämpft.

65. Eures Vaters und euer vollkommenes Glück wird der Große Tag des Herrn sein. Das Universelle Festmahl wird stattfinden, wenn ihr euch einst alle an seinem Tisch vom Brot des Ewigen Lebens nährt. (327, 47 – 48)

66. Habe Ich euch nicht gesagt, dass ihr die Erben meiner Herrlichkeit seid? Also fehlt nur, dass ihr Verdienste erwerbt, damit sie euer ist und ihr sie genießt.

67. Alles, was Ich geschaffen habe, ist nicht für Mich gewesen, sondern für meine Kinder. Ich will nur eure Freude, eure ewige Seligkeit. (18, 60 - 61)

68. Alle Kraft, welche die Wesen belebte und den Organismen Leben gab, wird sich wieder zu Mir wenden; alles Licht, das die Welten erhellte, wird zu Mir zurückkehren, und alle Schönheit, welche über die Reiche der Schöpfung ausgegossen war, wird wieder im Geiste des Vaters sein; und sobald wieder in Mir, wird sich jenes Leben in Geistige Essenz verwandeln, welche über alle geistigen Wesen ausgegossen werden wird, auf die Kinder des Herrn; denn Ich werde euch von den Gaben, die Ich euch geschenkt habe, niemals enterben.

69. Weisheit, ewiges Leben, Harmonie, unendliche Schönheit, Güte, all dies und mehr wird in den Kindern des Herrn sein, wenn sie mit Ihm den Ort der Vollkommenheit bewohnen. (18,54-56)


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