DDT20 - Maria, die mütterliche Liebe Gottes

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Hauptseite Das Dritte Testament DDT20 - Maria, die mütterliche Liebe Gottes Kapitel

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DAS DRITTE TESTAMENT, Offenbarungen Jesu Christi


Kapitel 20 - Maria, die mütterliche Liebe Gottes


Das irdische Dasein Marias in Demut

So spricht der Herr…

1. Maria ist die Blume meines Himmlischen Gartens, deren Wesenheit immer in meinem Geiste gewesen ist.

2. Seht ihr diese Blumen hier, die ihre Schönheit in Demut verbergen? Ebenso war und ist Maria: ein unerschöpflicher Born der Schönheit für den, der sie in Reinheit und Ehrfurcht zu schauen vermag, und ein Schatz an Güte und Zärtlichkeit für alle Wesen.

3. Maria ging durch die Welt und verbarg ihre göttliche Wesenheit; sie wusste, wer sie war und wer ihr Sohn war, doch statt sich jener Gnade zu rühmen, erklärte sie sich nur für eine Dienerin des Höchsten, für ein Werkzeug der Ratschlüsse des Herrn. (8, 42 – 43, 46)

4. Maria wusste, dass sie einen mächtigeren und grösseren König empfangen würde als alle Könige der Erde. Doch krönte sie sich deswegen etwa zur Königin unter den Menschen? Verkündeten ihre Lippen auf Plätzen, Strassen, in den einfachen Hütten oder in den Palästen, dass sie die Mutter des Messias werden würde, dass der “Eingeborene Sohn” des Vaters aus ihrem Schosse hervorgehen werde?

5. Gewiss nicht, mein Volk: die grösste Demut, Sanftmut und Gnade war in ihr, und die Verheissung ging in Erfüllung. Ihr Herz einer menschlichen Mutter wurde beglückt, und schon bevor sie gebar – zu diesem Zeitpunkt und hernach während des ganzen Lebens des Sohnes – war sie eine liebevollste Mutter, die geistig die Bestimmung Jesu kannte, die Mission, die er unter den Menschen zu erfüllen hatte, und wozu er gekommen war. Sie widersetzte sich niemals dieser Bestimmung, denn sie hatte Anteil an demselben Werk.

6. Wenn sie zuweilen Tränen vergoss, war es ein Weinen der menschlichen Mutter, war es die Körpernatur, die den Schmerz in dem Sohne, ihrem eigenen Fleische fühlte.

7. Doch war sie eine Jüngerin des Meisters, ihres Sohnes?: Nein. Maria brauchte von Jesus nichts zu lernen. Sie war im Vater Selbst und hatte sich nur inkarniert, um jene schöne und schwierige Aufgabe zu erfüllen.

8. Beschränkte sich jenes vortreffliche Mutterherz darauf, nur ihren geliebtesten Sohn zu lieben?: Gewiss nicht; durch jenes kleine menschliche Herz offenbarte sich das mütterliche Herz in Tröstung und erhabenen Worten, in Ratschlägen und Wohltaten, in Wundern, in Licht und in Wahrheit.

9. Niemals stellte sie sich zur Schau, niemals fasste sie das Wort des Meisters falsch auf. Aber ebenso, wie sie zu Füssen der Krippe war, die ihr als Wiege diente, so war sie auch zu Füssen des Kreuzes, an dem der Sohn, der Meister, der Vater der ganzen Schöpfung starb und Seinen letzten Atemzug als Mensch tat.

10. So erfüllte sie ihre Bestimmung als menschliche Mutter und gab allen Müttern und allen Menschen ein erhabenes Beispiel. (360, 28 – 31)

Maria und Jesus

11. Oftmals haben sich die Menschen gefragt, warum Jesus, selbst nachdem er gekreuzigt worden war, sich von der Sünderin Magdalena sehen liess und hernach seine Jünger aufsuchte, man hingegen nichts davon weiss, dass er seine Mutter besucht hätte. Darauf sage Ich euch, dass es nicht notwendig war, Mich bei Maria in der gleichen Weise kundzutun, wie Ich es bei jener tat. Denn die Verbindung zwischen Christus und Maria bestand schon immer, schon ehe die Welt war.

12. Durch Jesus offenbarte Ich Mich der Menschheit, um Sünder zu retten, und Ich liess Mich nach der Kreuzigung von ihnen betrachten, um den Glauben derer zu beleben, die Mich benötigten. Doch wahrlich, Ich sage euch, Maria – als Mensch meine liebevolle Mutter – brauchte sich von keiner Befleckung reinzuwaschen, und sie konnte auch gar keinen Mangel an Glauben haben, weil sie wusste, wer Christus war, noch bevor sie Ihm ihren mütterlichen Schoss darbot.

13. Es war nicht nötig, meinen Geist zu vermenschlichen, um jene zu besuchen, welche mit der gleichen Reinheit und Sanftmut, mit der sie Mich in ihrem Schosse empfing, Mich dem Reiche zurückgab, von dem Ich gekommen war. Doch wer konnte die Art und Weise kennen, in der Ich in ihrer Einsamkeit zu ihr sprach, und die Göttliche Liebkosung, mit der sie Mein Geist umgab?

14. So antworte Ich denen, die Mir diese Frage gestellt haben, weil sie häufig dachten, dass der erste Besuch Jesu seiner Mutter hätte gelten sollen.

15. Wie verschieden musste die Form, in der Ich Mich Maria kundtat, von derjenigen sein, die Ich verwandte, um Mich Magdalena und meinen Jüngern fühlbar zu machen. (30, 17 – 21)


Die Jungfräulichkeit Marias

16. Auf dem Gipfel des Berges, auf dem sich der Meister befindet, ist auch Maria, die Universelle Mutter – Jene, die in der “Zweiten Zeit” Frau wurde, damit das Wunder der Inkarnation des “Göttlichen Wortes” Wirklichkeit würde.

17. Der Mensch hat Maria und auch die Art, in der Jesus zur Welt kam, oftmals beurteilt und durchforscht, und diese Urteile haben das Gewand der Reinheit des mütterlichen Geistes zerrissen, dessen Herz sein Blut auf die Welt herabströmen liess.

18. Ich habe in dieser Zeit die Schleier des Unbekannten weggezogen, um den Zweifel des Ungläubigen zu beseitigen und ihm die Kenntnis der geistigen Unterweisungen zu geben.

19. Die Menschen haben aus meiner Wahrheit, die wie ein Weg ist, viele Nebenwege gemacht, auf denen sie meistens in die Irre gehen. Während die einen die Fürsprache der Himmlischen Mutter suchen, und die andern sie verkennen, hüllt ihr Mantel der Liebe und Zärtlichkeit alle ewiglich ein.

20. Von Anbeginn der Zeiten offenbarte Ich das Dasein der Geistigen Mutter, von der die Propheten sprachen, schon bevor sie zur Welt kam. (228, 1 – 5)

21. Maria wurde gesandt, um ihre Tugend, ihr Vorbild und ihre vollkommene Göttlichkeit zu offenbaren. Sie war keine Frau wie alle anderen unter den Menschen. Sie war eine anders beschaffene Frau, und die Welt betrachtete ihr Leben, lernte ihre Art zu denken und zu fühlen kennen, wusste um die Reinheit und Anmut ihres Geistes und ihres Körpers.

22. Sie ist ein Beispiel von Schlichtheit, Demut, Selbstlosigkeit und Liebe. Doch obwohl ihr Leben der damaligen Welt und den nachfolgenden Generationen bekannt gewesen ist, gibt es viele, die ihre Tugend, ihre Jungfräulichkeit nicht anerkennen. Sie können sich die Tatsache nicht erklären, dass sie zugleich Jungfrau und Mutter war. Der Grund dafür ist, dass der Mensch von Natur aus ungläubig ist und die Göttlichen Werke nicht mit erwecktem Geiste zu beurteilen versteht. Wenn er die Schriften studieren und die Inkarnation Marias und das Leben ihrer Vorfahren ergründen würde, wüsste er schliesslich, wer sie ist. (221, 3)

23. Die zartfühlendste Liebe Gottes zu seinen Geschöpfen hat keine Gestalt. Dennoch nahm sie in der Zweiten Zeit die Gestalt einer Frau an in Maria, der Mutter Jesu.

24. Begreift, dass Maria immer existiert hat, da ihre Essenz, ihre Liebe, ihr Zartgefühl schon immer in der Gottheit gewesen sind.

25. Wie viele Theorien und Irrtümer haben die Menschen über Maria geschaffen! Über ihre Mutterschaft, ihre Empfängnis und ihre Reinheit. Wie sehr haben sie dabei gelästert!

26. An dem Tage, da sie jene Reinheit wirklich begreifen, werden sie sich sagen: “Es wäre besser für uns, wenn wir nie geboren wären”. Tränen von Feuer werden in ihren Seelen brennen. Dann wird Maria sie in ihre Gnade hüllen, die Göttliche Mutter wird sie mit ihrem Mantel beschützen, und der Vater wird ihnen vergeben und mit unendlicher Liebe sagen: “Wachet und betet, denn Ich vergebe euch, und in euch vergebe und segne Ich die Welt.” (171, 69 – 72)


Das Vorbild Marias für die Frau

27. Das Leben eures Meisters ist Vorbild für alle Menschen. Doch da der Frau die Unterweisung über ihre Aufgabe als Mutter fehlte, wurde ihr Maria gesandt als Verkörperung des göttlichen Zartgefühls, welche als Frau unter den Menschen erschien, um euch gleichfalls ihr göttliches Vorbild der Demut zu geben. (101, 58)

28. Gesegnete Frauen: auch ihr gehört zu meiner Apostelschar. Zwischen dem Geist des Mannes und dem euren gibt es keinen Unterschied, auch wenn ihr körperlich verschieden seid und auch die beiderseitige Aufgabe unterschiedlich ist.

29. Nehmt als Meister eures Geistes Jesus und folgt ihm auf dem Pfade, den seine Liebe vorgezeichnet hat. Macht euch sein Wort zu eigen und umarmt sein Kreuz.

30. Ich spreche zu eurem Geiste mit demselben Worte, mit dem Ich zu den Männern spreche, weil ihr geistig gleich seid. Dennoch – wenn euer Frauenherz ein Vorbild sucht, um ihm nachzueifern; wenn ihr vollkommene Beispiele als Stütze braucht, um euch im Leben zu vervollkommnen, so erinnert euch an Maria, beobachtet sie während ihres ganzen Lebens auf Erden.

31. Es war der Wille des Vaters, dass das bescheidene Leben Marias von meinen Jüngern niedergeschrieben würde, die sie während ihres ganzen Wirkens kannten und sich mit ihr besprachen.

32. Jenes Leben – bescheiden für den, der es kennt – war von der Geburt bis zu seinem Ende auf der Welt strahlend. Viele Seiten liebevoller Unterweisung schrieb Maria mit der Demut ihres Geistes, mit ihrem unendlichen Zartgefühl, mit der Reinheit ihres Herzens, mit ihrer Liebe zur Menschheit, was sie mehr mit Schweigen als mit Worten ausdrückte, da sie wusste, dass Jener, der zu den Menschen sprechen sollte, Christus war.

33. Der Geist Marias war die vom Vater ausgegangene Mütterliche Liebe selbst, um der Menschheit das vollkommene Beispiel von Demut, Gehorsam und Sanftmut zu geben. Ihr Gang durch die Welt war eine Lichtspur, ihr Leben war schlicht, hoheitsvoll und rein. In ihr gingen die Weissagungen in Erfüllung, die ankündigten, dass der Messias von einer Jungfrau geboren würde.

34. Nur sie hatte in ihrem Schosse den Samen Gottes tragen können, nur sie war würdig, nach der Erfüllung ihrer Aufgabe gegenüber Jesus als Geistige Mutter der Menschheit zurückzubleiben.

35. Deshalb ist Maria euer vollkommenes Vorbild, Frauen. Aber wendet euch an sie und nehmt sie euch zum Vorbild in ihrem Schweigen, in ihren Werken der Demut, der unendlichen Selbstverleugnung aus Liebe zu den Bedürftigen, in ihrem stillen Schmerz, in ihrem Mitgefühl, das alles vergibt, und in ihrer Liebe, welche Fürbitte, Trost und süsser Beistand ist.

36. Jungfrauen, Gattinnen, Mütter, elternlose Mädchen oder Witwen, einsame Frauen, die ihr ein vom Schmerz durchdrungenes Herz habt – nennt Maria eure liebevolle und fürsorgliche Mutter, ruft sie in Gedanken, empfangt sie im Geiste und fühlt sie im Herzen. (225, 46 – 54)


Maria als Fürsprecherin, Trösterin und Miterlöserin der Menschen

37. Maria ging still durch die Welt, doch sie erfüllte die Herzen mit Frieden, legte für die Bedürftigen Fürbitte ein, betete für alle und vergoss zuletzt ihre Tränen der Vergebung und des Mitleids über die Unwissenheit und Schlechtigkeit der Menschen. Warum solltet ihr euch nicht an Maria wenden, wenn ihr zum Herrn kommen wollt, da ihr durch sie Jesus empfangen habt? Waren nicht Mutter und Sohn in der Todesstunde des Erlösers vereint? Vermischte sich nicht in jenem Augenblick das Blut des Sohnes mit den Tränen der Mutter? (8, 47)

38. Ich habe der Welt vom Kreuze herab das Buch des Lebens und der geistigen Weisheit vermacht – ein Buch, das im Laufe der Jahrhunderte, der Zeitalter und Epochen von den Menschen gedeutet und verstanden werden sollte. Daher sagte Ich zu der vom Schmerz erschütterten Maria zu Füssen des Kreuzes: “Frau, dies ist dein Sohn”, wobei Ich mit dem Blick auf Johannes zeigte, der in diesem Augenblick die Menschheit verkörperte, jedoch die in einen guten Jünger Christi verwandelte Menschheit, die vergeistigte Menschheit.

39. Auch an Johannes wandte Ich Mich mit den Worten: “Sohn, dies ist deine Mutter” – Worte, die Ich euch nun erläutern werde.

40. Maria verkörperte die Reinheit, den Gehorsam, den Glauben, das Zartgefühl und die Demut. Jede dieser Tugenden ist eine Sprosse der Leiter auf der Ich zur Welt herabkam, um im Schosse jener heiligen und reinen Frau Mensch zu werden.

41. Jenes Zartgefühl, jene Reinheit und Liebe sind der göttliche Schoss, in welchem der Same des Lebens befruchtet wird.

42. Jene Leiter, auf der Ich zu euch herabstieg, um Mensch zu werden und bei meinen Kindern zu wohnen, ist die gleiche, die Ich euch anbiete, damit ihr auf ihr zu Mir emporsteigt, indem ihr euch von Menschen in Lichtgeister verwandelt.

43. Maria ist die Leiter, Maria ist der mütterliche Schoss. Wendet euch ihr zu, und ihr werdet Mir begegnen. (320, 68 – 73)

44. Ich liess euch Maria zu Füssen des Kreuzes zurück, auf jener Anhöhe, die mein Blut und die Tränen der Mutter aufnahm. Dort blieb sie in Erwartung ihrer Kinder, denn sie wird es sein, die das Kreuz von ihren Schultern nimmt und ihnen den Weg zum Himmel weist. (94, 73)

45. Die Botschaft Marias war die des Trostes, der zärtlichen Fürsorge, der Demut und der Hoffnung. Sie musste zur Erde kommen, um ihr mütterliches Wesen bekannt zu machen und ihren jungfräulichen Schoss anzubieten, damit in ihm das “Wort” Mensch würde.

46. Doch ihre Mission endete nicht auf Erden. Jenseits dieser Welt war ihre wahre Heimat, von der aus sie einen Mantel des Mitgefühls und der Fürsorglichkeit über alle ihre Kinder ausbreiten kann, von wo aus sie die Schritte der Verirrten verfolgen und ihren Himmlischen Trost auf die Leidenden ausgiessen kann.

47. Viele Jahrhunderte, bevor Maria zur Welt kommen sollte, um – Mensch geworden in einer Frau – eine Göttliche Bestimmung zu erfüllen, kündigte sie ein Prophet Gottes an. Durch ihn habt ihr erfahren, dass eine Jungfrau einen Sohn empfangen und gebären würde, welcher Immanuel genannt würde, was bedeutet: Gott mit uns.

48. In Maria, einer Frau ohne Makel, auf die sich der Geist der Himmlischen Mutterliebe herabsenkte, ging die Göttliche Verheissung in Erfüllung, die von dem Propheten angekündigt worden war.

49. Seit damals kennt die Welt sie, und die Menschen und Völker sprechen ihren Namen mit Liebe aus, und in ihrem Schmerz verlangen sie nach ihr als Mutter.

50. Schmerzensmutter nennt ihr sie, weil ihr wisst, dass die Welt das Schwert des Schmerzes in ihr Herz stiess, und aus eurer Vorstellungswelt weicht nicht jenes leidvolle Antlitz und jener Ausdruck unendlicher Trauer.

51. Heute will Ich euch sagen, dass ihr aus euren Herzen jenes immerwährende Bild des Schmerzes entfernen sollt und stattdessen an Maria als gütige, lächelnde und liebevolle Mutter denken sollt, welche geistig wirkt und all ihren Kindern dabei hilft, sich auf dem vom Meister vorgezeichneten Wege aufwärts zu entwickeln.

52. Erkennt ihr nun, dass die Mission Marias sich nicht auf die Mutterschaft auf Erden beschränkte? Auch war ihre Manifestation in der “Zweiten Zeit” nicht die einzige, sondern es ist ihr eine neue Zeitepoche vorbehalten, in der sie von Geist zu Geist zu den Menschen sprechen wird.

53. Mein Jünger Johannes, ein Prophet und Seher, schaute in seiner Verzückung eine Frau, mit der Sonne bekleidet, eine Jungfrau, strahlend vor Licht.

54. Diese Frau, diese Jungfrau ist Maria, die in ihrem Schosse nicht mehr einen neuen Erlöser, sondern eine ganze Welt von Menschen empfangen wird, die sich in ihr von Liebe, von Glauben und Demut nähren, um den göttlichen Spuren Christi nachzufolgen, des Meisters aller Vollkommenheit.

55. Der Prophet sah, wie jene Frau litt, als ob sie gebären würde; doch jener Schmerz war der der Läuterung der Menschen, der Sühne der Geistwesen. Wenn der Schmerz vorüber ist, wird es in den Geistwesen licht werden, und Freude wird den Geist eurer Universellen Mutter erfüllen. (140, 44 – 52)


Die göttliche Natur Marias

56. Der Mantel eurer Himmlischen Mutter hat der Welt von Ewigkeit her Schatten gespendet und beschützt liebevoll meine Kinder, die auch die Ihren sind. Maria als Geist wurde nicht auf der Welt geboren; ihr mütterlicher Wesenskern ist schon immer ein Teil von Mir gewesen.

57. Sie ist die Gattin meiner Reinheit, meiner Heiligkeit. Sie war meine Tochter, als sie zur Frau wurde, und meine Mutter, als sie das “Inkarnierte Wort” empfing. (141, 63 – 64)

58. Maria ist ihrem Wesen nach Göttlich, ihr Geist ist eins mit dem Vater und mit dem Sohne. Weshalb sie menschlich beurteilen, wo sie doch die auserwählte Tochter war, die der Menschheit von Anbeginn der Zeiten als das reine Geschöpf angekündigt war, in welchem sich das “Göttliche Wort” inkarnieren würde?

59. Warum lästert der Mensch dann und zweifelt an meiner Macht und erforscht meine Werke ohne Respekt? Der Grund dafür ist, dass er sich nicht in meine Göttliche Unterweisung vertieft hat, nicht darüber nachgedacht hat, was die Schriften aussagen, noch sich meinem Willen unterstellt.

60. Heute, in der “Dritten Zeit”, zweifelt er gleichfalls daran, dass Maria sich den Menschen kundgibt. Doch Ich sage euch, dass sie an allen meinen Werken Anteil hat, weil sie die Verkörperung der zartfühlendsten Liebe ist, die in meinem Göttlichen Geiste wohnt. (221, 4 – 6)

61. Maria ist der Geist, der so sehr mit der Göttlichkeit verschmolzen ist, dass er einen ihrer Aspekte bildet, wie sie die drei Offenbarungsformen darstellen: Der Vater, Das Wort und das Licht des Heiligen Geistes. In diesem Sinne ist Maria jener Geist Gottes, der die Göttliche Fürsorglichkeit offenbart und verkörpert. (352, 76)

62. Wie viele hoffen in den höchsten Himmel zu gelangen, um Maria kennen zu lernen, die sie sich immer in der menschlichen Gestalt als Frau vorstellen, die sie auf der Welt war, als Mutter des menschgewordenen Christus, und die sie sich als Königin auf einem Thron vorstellen, schön und machtvoll.

63. Doch Ich sage euch, dass ihr dem Göttlichen nicht länger Gestalt verleihen sollt in eurem Verstande. Maria, eure Geistige Mutter, existiert; aber sie hat weder die Gestalt einer Frau noch irgendeine andere Gestalt. Sie ist die heilige und liebevolle Zärtlichkeit, deren Barmherzigkeit sich bis ins Unendliche ausbreitet. Sie regiert in den Herzen, doch ihre Herrschaft ist die der Demut, der Barmherzigkeit und der Reinheit. Aber sie hat keinen Thron, wie die Menschen sich das vorstellen.

64. Sie ist schön, aber von einer Schönheit, die ihr euch nicht einmal mit dem schönsten Angesicht vergegenwärtigen könnt. Ihre Schönheit ist himmlisch, und das Himmlische zu begreifen werdet ihr niemals imstande sein. (263, 30)


Die universelle Ausstrahlung Marias

65. Maria, eure Universelle Mutter, lebt in Mir, und sie schenkt ihren vielgeliebten Kindern die zärtlichsten Liebkosungen. Sie ist in euren Herzen gewesen, um in ihnen ihren Frieden und die Zurüstung eines Heiligtums zu hinterlassen. Maria wacht über die Welt und breitet ihre Flügel wie eine Lerche über sie aus, um sie von einem Pol zum anderen zu beschützen. (145, 10)

66. In Meiner Gottheit lebt die fürbittende Liebe; es ist Maria. Wie viele Herzen, die dem Glauben verschlossen geblieben waren, haben sich durch sie der Reue und der Liebe geöffnet! Ihre mütterliche Wesenheit ist in der ganzen Schöpfung gegenwärtig, sie wird von allen empfunden, und dennoch leugnen sie manche sehenden Auges. (110, 62)

67. Jene, die die Göttliche Mütterlichkeit Marias leugnen, verleugnen eine der schönsten Offenbarungen, welche die Gottheit den Menschen gegeben hat.

68. Jene, die die Göttlichkeit Christi anerkennen und Maria verleugnen, wissen nicht, dass sie auf den zartfühlendsten und lieblichsten Wesenszug verzichten, der in meiner Göttlichkeit existiert.

69. Wie viele gibt es, die die Schriften zu kennen glauben und doch nichts wissen, weil sie nichts verstanden haben. Und wie viele gibt es, die trotz ihrer Meinung, die Sprache der Schöpfung entdeckt zu haben, im Irrtum leben.

70. Der Mütterliche Geist ist in allen Wesen liebevoll tätig, ihr könnt sein Abbild überall erblicken. Seine Göttliche Mutterliebe ist als gesegneter Same in die Herzen aller Geschöpfe gefallen, und jedes Reich der Natur ist ein lebendes Zeugnis von ihr, und jedes Mutterherz ist ein vor jener grossen Liebe errichteter Altar. Maria war eine Göttliche Blüte, und die Frucht war Jesus. (115,15-18)


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