DDT08 - Die neuen Gemeinden Christi

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DAS DRITTE TESTAMENT, Offenbarungen Jesu Christi


Kapitel 8 - Die neuen Gemeinden Christi, Jünger, Apostel und Gottgesandte


Licht und Schatten in den Offenbarungsgemeinden

So spricht der Herr:

1. Wenn Ich mein Wort in allen Nationen gegeben hätte, hätte die Mehrheit es abgelehnt, weil die Eitelkeit, der Materialismus und die falsche Grösse der Menschen keine Lehre angenommen hätten, die von Vergeistigung, von Demut und Brüderlichkeit spricht. Die Welt ist noch nicht vorbereitet, um die Liebe zu begreifen, weshalb nicht alle für meine Gegenwart in dieser Form empfänglich gewesen wären.

2. So, wie Christus damals eine Felsenhöhle wählte, um als Mensch geboren zu werden, so entdeckte Ich heute diesen Erdenwinkel, der bereit war, Mich zu hören, und der Ähnlichkeit hat mit der Grotte und der Krippe, die in jener gesegneten Nacht den Gottessohn aufnahmen. (124, 13 - 14)

3. Das Beispiel dieses einfachen Volkes hier, das seinen Weg ohne Geistliche geht, die es leiten, und das Mir Verehrung darbringt ohne Zeremonien und Symbole, soll ein Aufruf sein, der jene erweckt, die noch in ihrer jahrhundertelangen Nacht schlafen, und soll ein Ansporn zur Erneuerung und Läuterung vieler meiner Kinder sein. (94, 39)

4. Unter dem Schatten meiner Lehre werden keine Throne errichtet werden, von denen herab verherrlichte Menschen die Geister ihrer Mitmenschen beherrschen können. Niemand wird gekrönt noch mit einem Purpurmantel bedeckt werden in dem Bestreben, den Platz des Herrn einzunehmen, noch werden Beichtväter auftreten, die richten, vergeben, verdammen oder über die Taten der Menschen Urteile fällen. Ich allein bin in der Lage, einen Geist von einem gerechten und vollkommenen Richterstuhl aus zu beurteilen.

5. Ich kann Menschen senden, die berichtigen, lehren und führen, doch werde Ich niemanden senden, zu richten und zu bestrafen. Ich habe Menschen gesandt, welche Hirten der Menschen gewesen sind, jedoch keine Herren oder Väter. Der einzige Vater dem Geiste nach bin Ich. (243, 13 - 14)

6. Ich werde in dieser Zeit ein Volk heranbilden, das mein Gesetz wirklich befolgt, das die Wahrheit liebt und die tätige Nächstenliebe. Dies Volk wird wie ein Spiegel sein, in welchem die anderen die Fehler, die sie begangen haben, sich widerspiegeln sehen können. Es soll niemandes Richter sein, aber seine Tugenden, Werke und seine geistige Pflichterfüllung sollen den Geist all derer berühren, die seinen Weg kreuzen, und sie sollen allen ihre Fehler aufzeigen, die gegen mein Gesetz verstossen.

7. Wenn dies Volk einmal stark und zahlreich ist, wird es die Aufmerksamkeit seiner Nächsten auf sich ziehen, denn die Reinheit seiner Werke und die Aufrichtigkeit seiner Gottesverehrung werden die Menschen in Staunen versetzen. Dann werden sich die Menschen fragen: "Wer sind jene, die ohne Tempel zu haben auf solche Weise zu beten verstehen? Wer hat diese Menschenscharen gelehrt, ihren Gott betend zu verehren, ohne dass sie das Bedürfnis fühlen, für ihren Gottesdienst Altäre zu errichten? Woher sind diese Wanderprediger und Missionare gekommen, die gleich den Vögeln weder säen noch ernten noch spinnen und dennoch weiter existieren?"

8. Dann werde Ich ihnen sagen: Dies arme und demütige Volk, das jedoch voll Eifer nach meinem Gesetze lebt und stark ist gegenüber den Leidenschaften der Welt, ist nicht von irgendeinem Menschen herangebildet worden. Diese Scharen, die ihre Freude daran haben, Gutes zu tun, die durch Inspiration erleuchtet sind und die den Herzen die Botschaft des Friedens und einen Tropfen Heilbalsam bringen, sind nicht von Lehrern oder Geistlichen irgendeiner Kultgemeinde der Erde unterwiesen worden. Denn wahrlich, Ich sage euch, in dieser Zeit gibt es auf eurer Welt keinen einzigen Menschen, der die Verehrung Gottes in wahrer Geistigkeit zu lehren vermöchte. Es ist nicht im Glanz von Riten oder Zeremonien, noch im Reichtum oder in der irdischen Macht, worin die Wahrheit ihre Wurzeln hat, welche, da sie demütig ist, die reinen, edlen, aufrichtigen, wahrheitsliebenden Herzen als ihren Tempel sucht. Wo sind jene Herzen? (154, 12 – 14)

9. Ich habe viele meiner Kinder gerufen, um ihnen unterschiedliche Aufträge, verschiedene Aufgaben innerhalb dieses Werkes zu geben, und Ich habe sie euch gemäss eurem Fortschritt und euren Begabungen gegeben. Aus allen zusammen habe ich mein Volk gebildet, meine neue Apostelschar.

10. Einigen habe Ich das Amt von Leitern anvertraut, und damit ihre Aufgabe nicht schwer und mühselig ist, habe Ich das Volk in Gemeinden aufgeteilt.

11. Anderen habe Ich die Gabe eines Stimmträgers anvertraut, damit sie meine zu Menschenwort gewordene Inspiration diesen Scharen übermitteln, die zusammenkommen, um dies Wunder zu empfangen.

12. Einigen habe Ich das Privileg der Hellsichtigkeit gegeben, um sie zu Propheten zu machen und durch ihre Vermittlung das anzukündigen, was kommen wird.

13. Die Aufgabe von "Säulen" haben jene erhalten, die das Volk auf seiner Pilgerschaft unterstützen sollen und den Gemeindeleitern eine Hilfe sind, die die Last des Kreuzes mit den Hörerscharen tragen hilft.

14. Andere sind mit der Gabe der Mittlerschaft begnadet worden, und diese sind als Werkzeuge der Geistigen Welt geschult worden, um deren Botschaften, die Erläuterung meines Werkes zu übermitteln, und auch als Besitzer des Heilbalsams, des Trostes für die Kranken, damit sie mittels ihrer heilsamen geistigen Ausstrahlungen den Notleidenden gemeinsam Barmherzigkeit zuteil werden lassen.

15. "Goldfeder" habe Ich den genannt, der in das Buch, das Ich euch hinterlassen werde, meine Offenbarungen, Unterweisungen und Prophetien dieser Zeit schreibt.

16. Das Amt eines "Fundamentsteines" habe Ich jenen verliehen, die Beispiel von Festigkeit, Stabilität und Stärke unter dem Volke sein sollen. Deren Wort, Rat und Vorbild unter dem Volke soll unwandelbar sein, wie es der Fels ist.

17. Doch nun, da dieser Zeitabschnitt meiner Kundgabe seinem Ende zugeht, richte Ich alle Ämter, und an all jene, die erwählt werden, um so grosse Aufgaben zu erhalten, lasse Ich einen Ruf ergehen, damit sie sich eingehend erforschen und das Ergebnis ihrer Werke erkennen. In dieser Stunde der Besinnung stehe Ich allen bei. (335, 27 – 28)

18. Wie zu allen Zeiten, gab es viele Berufene und wenige Auserwählte, denn Ich erwähle nur jene, die rechtzeitig bereit sind, ihre Aufgabe zu erfüllen; und den übrigen gebe Ich ein Licht, damit sie die Zeit zu erwarten verstehen, in der sie gleichfalls auserwählt werden.

19. Wie viele, die nur berufen worden sind, ohne dass es schon Zeit gewesen wäre, sie für einen Auftrag zu erwählen, haben sich unter meine Jünger und Werkleute gereiht, ohne dass ihr Geist die unbedingt notwendige Entwicklung hatte, um die Last dieses Kreuzes zu tragen, noch ihr Verstand das nötige Licht, um meine Inspiration aufzunehmen! Was haben viele von ihnen getan, nachdem sie sich in den Reihen der Auserwählten befanden?: Entweihen, die Atmosphäre vergiften, die andern mit ihren schlechten Neigungen anstecken, lügen, Zwietracht säen, mit meinem Namen und mit den Geistesgaben wuchern, die Ich in meine Jünger gelegt habe.

20. Niemand versuche zu entdecken, welche es sind, denn ihr könntet es nicht. Nur mein durchdringender Richterblick verliert sie nicht aus den Augen, und Ich lasse mein Wort in ihr Gewissen gelangen, das ihnen sagt: Wachet und betet, damit ihr rechtzeitig eure Verfehlungen bereuen könnt; denn wenn ihr dies tut, verspreche Ich euch, dass Ich euch geistigerweise schnell an meinen Tisch setzen und ein Fest der Versöhnung und Vergebung feiern werde. (306, 53 - 55)

21. Dies ist die Wahrheit: Nicht alle lieben einander in meinem Werke, auch wenn sie zu ihm gehören, noch haben es alle begriffen. Deshalb kann Ich euch sagen, dass die einen zu meinem Werke gehören, und die andern das ihre tun.

22. Die Mir aus Liebe nachfolgen, lieben mein Wort, weil sie wissen, dass es sie korrigiert, ohne sie zu verletzen, und ihnen ihre Fehler aufzeigt, ohne sie blosszustellen. Dies veranlasst sie, bei der Vervollkommnung ihrer Handlungen beharrlich zu bleiben.

23. Jene, die statt dem Streben nach dieser Vervollkommnung nur Lob, Überlegenheitsgefühl, Schmeichelei oder ihren Lebensunterhalt suchen, anstatt die Vervollkommnung des Geistes zu erstreben, ertragen mein Wort nicht, wenn es ihnen ihre Fehler vor Augen führt. Dann müssen sie ein Werk schaffen, das anders als das Meine ist, wo sie frei sind, um ihren Willen zu tun. Sie haben noch nicht begriffen, dass das einzige, was die Zuhörer während der Zeit meiner Kundgebungen zu tun haben, darin besteht, dass sie Mir mit grösster Erhebung zuhören, um hernach meine Botschaft auslegen zu können. (140, 72 - 74)

24. Ich habe gesagt, dass die Zeit der Verwirrung, des Ungehorsams kommen wird, in welcher der "Arbeiter" sich erheben und behaupten wird, dass meine Kundgabe durch das menschliche Verstandesvermögen nicht zu Ende gehen wird. Doch der Zeitpunkt wird kommen, an dem mein Wort in Erfüllung geht, auch wenn der Mensch sich meinem Willen widersetzen möchte.

25. Wie viele Irrtümer auf dem Wege haben viele von jenen begangen, denen Ich einen Auftrag und eine Gnade anvertraut habe. Wie viel Unverständnis sehe Ich, das sich nach dem Jahre 1950 bei meinen Kindern breit macht.

26. Durch die Verständnislosigkeit und die Torheit hält der Mensch meine helfende Liebe und die Vollmacht und die Gnade zurück, und steht abseits des wahren Weges des Gesetzes, der Harmonie und der Wahrheit.

27. Ein weiteres Mal wird Israel sich von Stamm zu Stamm entzweien, es wird sich wiederum entzweien und das reine und lautere Gesetz, das Ich in seine Hände übergab, mit Füssen treten wollen; noch einmal wird Israel die früheren Wege aufsuchen und in Abgötterei und Fanatismus fallen. Es wird sich den Sekten zuwenden und in Verwirrung, in Finsternis geraten und sich an wohltönenden und falschen Worten ergötzen, die ihm der Mensch anbieten wird.

28. Wenn die Kirchen- und Sektenleute sehen, dass Israel sich spaltet, dass Israel sich gegenseitig verleugnet und schwach ist, werden sie nach Gründen suchen, um das Juwel von unschätzbarem Wert an sich zu reissen, um die Lade des Neuen Bundes an sich zu bringen und morgen zu sagen, dass sie die wahren Gottgesandten unter der Menschheit und die Repräsentanten meiner Göttlichkeit sind. (363, 47 – 49, 51 , 57)


An die Hörer gerichtete Mahnworte bezüglich des Geistwerkes

29. Ich will, dass ihr nach Beendigung meiner Kundgabe eine klar umrissene Vorstellung von dem habt, was diese Lehre ist, damit ihr sie in rechter Weise befolgt; denn bis heute sind unter den Scharen, die mein Wort gehört haben, noch nicht die wahren Spiritualisten erschienen. Bis jetzt ist es nicht Spiritualismus gewesen, was ihr praktiziert habt, sondern nur eure Vorstellungsweise von dem, was mein Werk ist, was jedoch weit von der echten Spiritualität entfernt ist.

30. Ihr müsst stark sein, um euch einzugestehen, dass ihr euch verirrt habt; müsst euch aufraffen, um eure Gewohnheiten zu verbessern, und mit Eifer danach streben, dass unter euch die Wahrheit und die Reinheit dieser Lehre erstrahlt.

31. Fürchtet euch nicht, den äusserlichen Teil eurer Anbetungsformen und eures Kultus zu verändern, solange ihr nicht die Essenz meiner Unterweisungen verfälscht. (252, 28 - 30)

32. Nutzt die Zeit, die ihr noch habt, um meine Unterweisung zu hören, damit sie euch mit Licht und mit Gnade erfüllt, damit ihr den festen Schritt auf die Spiritualität zu tut - einen Schritt, den ihr nicht getan habt, weil ihr in einem Kultus voller Materialismus und Irrtümer weitergemacht habt.

33. Bis heute hat euch der Glaube gefehlt, um eure Figuren, Riten und Sinnbilder abzuschaffen und Mich spirituell im Unendlichen zu suchen. Euch hat der Mut dazu gefehlt, Spiritualisten zu sein, und ihr habt euch eine Art von Schein - Spiritualität ausgedacht, hinter der ihr eure materialistische Gesinnung und eure Fehler verbergt.

34. Ich will euch nicht heuchlerisch, sondern aufrichtig und wahrheitsliebend haben. Deshalb spreche Ich mit grösster Klarheit zu euch, damit ihr euer Leben gründlich säubert und der Welt die Wahrheit dieses Werkes zeigt. Ihr nennt euch Spiritualisten? Dann seid es wirklich. Sprecht nicht von meiner Lehre, solange ihr ganz und gar das Gegenteil davon tut, denn ihr werdet die Menschen mit euren Werken dann nur verwirren.

35. Habt vor allem die Erkenntnis dessen, was mein Werk ist - dessen, was mein Gesetz bedeutet, was eure Aufgabe ist, und wie ihr sie durchführen müsst, damit - wenn ihr auf eurem Wege keinen Führer habt, der würdig ist, eure Schritte zu lenken - ihr euch durch das Gewissen und durch die Erkenntnis leitet, die ihr in meiner Lehre gewonnen habt. So werdet ihr niemanden für irgendeinen Fehltritt oder Irrtum verantwortlich machen können. (271, 27 - 30)

36. Vom Beginn meiner Kundgabe durch das menschliche Verstandesvermögen an war es mein Wille, dass ihr eure Geistesgaben praktisch anwenden und mit eurer geistigen Mission beginnen solltet, damit ihr, wenn der Tag meines Abschieds gekommen ist, einen Teil des Weges bereits zurückgelegt hättet und ihr euch nicht zu schwach fühlen würdet, um mit der Erfüllung eines so schwierigen Auftrags zu beginnen.

37. Einige haben den Göttlichen Gedanken zu deuten verstanden und haben sich bemüht, ihn zu verwirklichen. Aber es gibt auch solche - und diese sind in der Mehrzahl - die den Sinn dieses Werkes falsch aufgefasst haben.

38. Dies sind die Irrtümer, die Ich bei diesem Volk hier beanstande, weil Ich nicht will, dass die Menschheit sich über diejenigen lustig macht, die so lange Zeit hindurch belehrt worden sind. (267, 65 - 67)

39. Während die einen nur der Sinngehalt meines Wortes interessierte und sie immer nach dem Fortschritt und der Entwicklung ihres Geistes verlangten, hatten die anderen mehr am äusserlichen Kult Gefallen. Desgleichen - während die ersteren sich freuten, wenn sie Unterweisungen über Spiritualität erhielten, störte es die andern, dass ihre Fehler erwähnt wurden.

40. Ich allein weiss, welche sich vor Mir werden verantworten müssen wegen all dem, was durch meine Stimmträger hätte bekannt sein müssen und was zurückbehalten wurde.(270, 8 – 9)

41. Denkt nach, und ihr werdet einsehen, dass die Eintracht, die ihr benötigt, geistig ist, und ihr sie erreichen werdet, wenn ihr euch über eure Leidenschaften und Rechthabereien erhebt.

42. Wie könnt ihr Frieden schaffen, wenn jeder das Seine als einzig Wahres verkündet und gleichzeitig das der andern als falsch bekämpft?

43. Der Fanatismus ist Finsternis, ist Blindheit, ist Unwissenheit, und seine Früchte können niemals lichtvoll sein. (289, 8 - 10)

44. Wahrlich, Ich sage euch, wenn ihr euch nicht zusammenschliesst, wie es mein Wille ist, wird die Menschheit euch zerstreuen, und sie wird euch aus ihrer Mitte verjagen, wenn sie sieht, dass euer Leben von dem abweicht, was ihr predigt.

45. Was wird geschehen, wenn die Menschen entdecken, dass in jeder Gemeinde eine andere Andachtsform und eine unterschiedliche Art der Ausübung meiner Lehre besteht?

46. Ich vertraue euch die drei letzten Jahre meiner Kundgebung an, damit ihr für die Einigung dieses Volkes arbeitet - ein Zusammenschluss, der das Geistige wie das Äussere umfasst, damit euer Wirken, erfüllt von Harmonie und Einmütigkeit, der grösste Beweis dafür ist, dass euch alle, in den verschiedenen Versammlungsstätten und in verschiedenen Landesteilen, ein einziger Meister lehrte: GOTT. (252, 69 - 71)


Wahre Jüngerschaft, neue Apostel

47. Versucht nicht, dies Werk zu begrenzen, welches universell und unendlich ist, noch eurer geistigen Entfaltung Grenzen zu setzen, denn je mehr ihr euch in den Weg der guten Werke und des Studiums vertieft, desto grössere Offenbarungen werdet ihr empfangen. Ihr werdet das Göttliche Werk aus dem Unscheinbarsten empor dringen sehen, werdet es in allem Geschaffenen manifestiert sehen, werdet es in eurem Wesen pochen fühlen.

48. Dies ist die Schlichtheit, mit der Ich den spiritualistischen Jünger lehre, damit auch er einfach sei wie sein Meister. Der Jünger soll durch die Wahrheit seiner Worte und die Kraft seiner Werke überzeugen und bekehren, ohne jemanden durch geheimnisvolle Kräfte oder aussergewöhnliche Fähigkeiten beeindrucken zu wollen.

49. Der wahre Jünger wird durch seine Schlichtheit gross sein. Er wird seinen Meister verstehen und wird sich gleichzeitig seinen Mitmenschen verständlich machen. (297, 15 - 17)

50. Ein Jünger Jesu ist jener, der durch das Wort bezwingt, der überzeugt und tröstet, der erhebt und erweckt, der aus dem Bezwungenen einen Überwinder seiner selbst und der Widerwärtigkeiten macht.

51. Ein Apostel Christi kann keinen Egoismus in seinem Herzen tragen, indem er nur an seine eigenen Leiden oder Sorgen denkt. Er sorgt sich nicht um das Seine und denkt an die andern, mit dem absoluten Vertrauen, dass er nichts vernachlässigt hat, weil der Vater unverzüglich jenem beisteht, der das Seine zurückgelassen hat, um sich einem Kinde des Herrn zu widmen, das geistigen Beistand benötigt. Und jener, der sich selbst vergass, um einem Nächsten ein Lächeln der Hoffnung, einen Trost für seine Traurigkeit, einen Tropfen Balsam für seinen Schmerz zu bringen, findet sein Heim bei seiner Rückkehr von einem Licht erhellt, welches Segen, Freude und Frieden ist. (293, 32 - 33)

52. An meinem Tische in dieser Zeit wird sowohl der Mann, als auch die Frau Apostel sein; an diesen Tisch werde Ich euren Geist setzen.

53. Die Frauen sind es gewesen, die in dieser Zeit das spiritualistische Banner hochgehalten haben, sie haben auf dem Wege die Spur des Apostels hinterlassen, der mit Eifer das Gesetz des Herrn beachtet.

54. In meiner neuen Apostelschar wird die Frau neben dem Manne stehen, und es wird keine bestimmten Lebensalter geben, um Mir zu dienen: sowohl der Erwachsene, als auch das Kind oder der Greis werden es tun, das junge Mädchen wie die Mutter. Denn Ich sage euch ein weiteres Mal, dass es euer Geist ist, den Ich suche, und dass er schon seit langem seine Kindheit hinter sich gelassen hat. (69, 16 u. – 17 o.)

55. Wenn Ich euch in der "Zweiten Zeit" sagte, dass mein Reich nicht von dieser Welt ist, so sage Ich euch heute, dass sich hier auch nicht das eure befindet, weil diese Welt, wie ihr bereits wisst, für den Menschen nur ein Übergang ist.

56. Ich lehre euch das wahre Leben, das niemals auf Materialismus gegründet gewesen ist. Deshalb werden sich die Mächtigen der Erde erneut gegen meine Lehre erheben. Ich komme zu euch mit meiner ewigen Lehre, mit meiner für immer gültigen Unterweisung, welche aus Liebe, Weisheit und Gerechtigkeit besteht. Dennoch wird sie nicht sofort verstanden werden, die Menschheit wird mich wiederum verurteilen, wird Mich noch einmal ans Kreuz schlagen. Doch Ich weiss, dass meine Lehre durch all dies hindurchgehen muss, um anerkannt und geliebt zu werden. Ich weiss, dass meine schärfsten Verfolger hernach meine treuesten und entsagungsbereitesten Sämänner sein werden, denn Ich werde ihnen sehr grosse Beweise meiner Wahrheit geben.

57. Jener Nikodemus der "Zweiten Zeit", ein Fürst unter den Priestern, der Jesus aufsuchte um mit ihm über weise und tiefgründige Lehrinhalte zu sprechen, wird in dieser Zeit erneut erscheinen, um mein Werk gewissenhaft zu erforschen und sich zu ihm zu bekehren.

58. Jener Saulus, genannt Paulus, welcher – nachdem er Mich mit Ingrimm verfolgt hatte - zu einem meiner grössten Apostel wurde, wird erneut auf meinem Wege erscheinen, und allerorten werden sich meine neuen Jünger zeigen- die einen inbrünstig, andere sich selbst verleugnend. Die gegenwärtige Stunde ist von grosser Tragweite, die Zeit, von der Ich zu euch spreche, kommt euch immer näher. (173, 45 – 48)

59. Die Menschen bedürfen derer, die in den Prüfungen standhaft zu bleiben vermögen, derer, die mit den grossen Kämpfen der Welt und des Geistes vertraut sind. Sie sind es, die der Menschheit die Richtung weisen und sie führen können, denn in ihren Herzen wird nicht das Verlangen sein, irgendjemanden zu unterdrücken oder zu beherrschen. Sie können der Selbstsucht keine Herberge gewähren, weil sie in ihren Augenblicken der Erhebung die Barmherzigkeit des Herrn empfunden haben, der sie mit Liebe überschüttet, damit sie von dieser Barmherzigkeit an ihre Brüder weitergeben. (54, 53)


Die Gottgesandten in aller Welt und zu allen Zeiten

60. Die Völker der Erde haben niemals des Geistigen Lichtes ermangelt. Wahrlich, Ich sage euch, nicht nur dies Volk hier hat Propheten und Sendboten gehabt, sondern allen habe Ich Boten gesandt, um sie zu erwecken.

61. Aufgrund des Lichtes und der Wahrheit ihrer Lehren sowie der Ähnlichkeit mit dem, was Ich euch offenbart habe, könnt ihr ihre Worte beurteilen.

62. Die einen lebten vor dem Kommen des Messias, die andern wirkten nach meinem Dasein als Mensch, aber alle haben den Menschen eine geistige Botschaft gebracht.

63. Jene Lehren haben - ebenso wie die meine - Entstellungen erfahren; denn wenn man nicht ihren Sinngehalt verändert hat, hat man sie verstümmelt, oder sie wurden den nach Wahrheit hungernden Menschen verheimlicht.

64. Eine einzige Wahrheit und eine einzige Moral ist es, die den Menschen durch Sendboten, Propheten und Diener offenbart wurde. Warum haben die Völker dann unterschiedliche Vorstellungen von der Wahrheit, der Moral und dem Leben?

65. Diese Wahrheit, die zu allen Zeiten von der Menschheit verfälscht wurde, wird wiederhergestellt werden, und ihr Licht wird mit solcher Macht erstrahlen, dass es für die Menschen den Anschein haben wird, als ob es etwas Neues wäre, obwohl es das gleiche Licht ist, das immerdar den Entwicklungsweg der Kinder meiner Göttlichkeit erhellt hat.

66. Viele sind derer, die starben, weil sie die Wahrheit gesagt haben; viele auch derer, die Folterungen unterworfen wurden, weil sie die Stimme, die in ihnen sprach, nicht zum Schweigen bringen wollten.

67. Denkt nicht, dass der Himmel nur jene gesandt hat, die zu euch vom Geiste, von Liebe, von Moral gesprochen haben - nein, er hat auch jene gesandt, die euch gute Früchte der Wissenschaft beschert haben, jene Kenntnisse, welche Licht in das Leben der Menschen bringen, welche ihre Lasten erleichtern und ihre Nöte lindern. Sie alle sind meine Gesandten gewesen.

68. Es gibt auch andere, die zwar keine Lehren geistiger Moral oder wissenschaftliche Entdeckungen bringen, die jedoch die Botschaft mitbringen, welche lehrt, die Schönheiten der Schöpfung zu fühlen und zu bewundern. Es sind Botschafter von Mir, die die Aufgabe haben, den Herzen der Betrübten Freude und Balsam zu bringen.

69. Sie alle haben einen bitteren Kelch getrunken, als sie das Unverständnis einer für die Wahrheit blinden Welt gewahr wurden, einer für das Schöne und das Gute gefühllosen Menschheit. Und dennoch - wenn Ich euch gesagt habe, dass in dieser Epoche alles wiederhergestellt werden wird - wenn Ich euch angekündigt habe, dass alles auf die rechte Bahn zurückkehren wird, und all meinen Lehren ihr ursprünglicher Sinngehalt zurückgegeben werden wird, so könnt ihr glauben, dass für diese Welt eine Zeit geistigen Glanzes nahe ist, obschon ihr nicht vergessen dürft, dass - bevor dies eintritt - alles gerichtet und geläutert werden wird. (121, 9 - 16)

70. Immer, wenn eine Gottesoffenbarung im Begriffe ist, die Menschen zu erleuchten, habe Ich ihnen Wegbereiter oder Propheten gesandt, um sie vorzubereiten, damit jenes Licht von ihnen erkannt werden kann. Doch glaubt nicht, dass nur jene meine Boten sind, die Botschaften für den Geist bringen. Nein, Jünger, ein jeder, der unter den Menschen das Gute sät in irgendeiner seiner Formen, ist ein Bote von Mir.

71. Diese Sendboten könnt ihr auf allen Wegen eures Lebens antreffen, sowohl in den Religionsgemeinschaften, als auch in den Wissenschaften – unter den Menschen, die regieren, oder bei denen, die gute Lehren erteilen.

72. Ein guter Diener von mir weicht niemals von dem Pfade ab, den er zurückzulegen hat; er stirbt lieber unterwegs, als dass er zurückweicht. Sein Vorbild ist ein Same des Lichtes im Leben seiner Nächsten, und seine Werke sind Beispiele für die andern. Ach, wenn die Menschheit doch die Botschaften verstehen könnte, die Ich ihr durch sie zusende! Doch es ist nicht so, weil es viele Menschen gibt, die heikle Missionen auf der Welt haben, die jedoch ihre Blicke von jenen grossen Vorbildern abirren lassen, um einen Weg einzuschlagen, der ihnen besser gefällt. (105, 13 – 15)

73. Doch was hast du mit jenen Menschen gemacht, Menschheit, die Ich zu dir gesandt habe, damit sie dich an meinen Weg erinnern, den Weg des Glaubens, welcher jener der Weisheit, der Liebe und des Friedens ist?

74. Ihr wolltet nichts von ihren Aufgaben wissen und habt sie mit dem heuchlerischen Glauben bekämpft, den ihr aufgrund eurer Theorien und Konfessionen habt.

75. Eure Augen wollten das Licht nicht schauen, das euch jeder meiner Gesandten als Liebesbotschaft brachte, ob ihr sie nun Propheten, Seher, Erleuchtete, Ärzte, Philosophen, Wissenschaftler oder Seelsorger nennt.

76. Jene Menschen hatten Charisma, doch ihr wolltet ihr Licht nicht erkennen. Sie sind euch vorangegangen, doch ihr wolltet ihren Schritten nicht folgen.

77. Sie hinterliessen euch das Beispiel eines Lebensweges voller Opfer, Schmerz und Wohltätigkeit, doch ihr hattet Angst davor, ihnen nachzueifern, weil euch nicht bewusst war, dass der Schmerz derer, die Mir nachfolgen, Freude für den Geist ist, ein Weg voller Blumen und ein Horizont voller Verheissungen.

78. Sie kamen nicht, um den Duft der Blumen auf Erden einzuatmen, noch sich an den flüchtigen Vergnügungen der Welt zu berauschen, denn das Verlangen ihres Geistes war nicht mehr auf das Unreine gerichtet, sondern auf das Hohe.

79. Sie litten, aber sie suchten nicht, getröstet zu werden, weil sie wussten, dass sie gekommen waren, um selbst zu trösten. Sie erwarteten nichts von der Welt, weil sie nach dem Lebenskampf die Freude erwarteten, die Auferstehung der Geistwesen zum Glauben und zum Leben mitzuerleben - all jener, die der Wahrheit abgeschworen hatten.

80. Wer sind jene Menschen, von denen Ich zu euch spreche? Ich sage euch, es handelt sich dabei um all jene, die euch Botschaften des Lichtes, der Liebe, der Hoffnung, der Gesundheit, des Glaubens, des Heils gebracht haben. Der Name, den sie hatten, ist nicht wichtig, noch der Lebensweg, auf den ihr sie habt in Erscheinung treten sehen, noch der Titel, den sie auf Erden getragen haben. (263, 18- 24)

81. Ich muss euch ein weiteres Mal sagen, dass dies Volk, das sich um meine Kundgaben bildet, kein Volk ist, das der Vater in seiner Liebe über die anderen Völker der Erde stellt. Der Herr hat nur deshalb seinen Blick auf es gerichtet, weil er es aus Geistwesen gebildet hat, die schon immer auf der Welt gewesen sind, wenn eine neue Göttliche Offenbarung hernieder gekommen ist. Es sind geistige Kinder jenes Volkes Israel, dem Volk von Propheten, Sendboten, Sehern und Patriarchen.

82. Wer könnte Mich besser als sie in dieser Zeit empfangen, die neue Form meiner Offenbarung begreifen und die Erfüllung meiner Verheissungen bezeugen? (159, 51 – 52)

83. Ich bin in den Schoss des Volkes Israel herabgekommen, das in seiner Mehrzahl in dieser Nation (Mexiko) zuhause ist. Die übrigen sind in alle Nationen verstreut, von Mir gesandt, und ihnen habe Ich Mich geistig kundgetan. Dies sind meine Auserwählten, die Mir treu geblieben sind. Ihr Herz hat sich nicht angesteckt, und ihr Geist kann meine Inspirationen aufnehmen. Durch ihre Vermittlung gebe Ich der Welt derzeit einen grossen Schatz an Weisheit. (269, 2 u.)

84. Geliebte Kinder, die ihr in geringer Zahl herbeigekommen seid, wahrlich, Ich sage euch: mein durchdringender Blick entdeckt überall meine Erwählten, die in ihrem Geiste fühlen, dass nun die Zeit meiner Gegenwart ist. Sie haben mein Wort nicht wie ihr gehört; doch in ihrem Geiste vernehmen sie eine Stimme, die ihnen sagt, dass Ich erneut unter der Menschheit bin, dass Ich geistig "auf der Wolke" gekommen bin. Den einen werde Ich gewähren, Mich mit den Augen des Geistes zu schauen, anderen mittels des Ahnungsvermögens, den übrigen mache Ich meine Liebe stark fühlbar, damit sie die Gegenwart meines Geistes spüren. (346, 13)

85. Bald werden sich die Intuitiven, die Inspirierten, die geistig Empfindsamen erheben und in den Nationen das bezeugen, was sie mit dem Geiste sehen, was sie empfinden, was sie vernehmen und empfangen. Ich sage euch nochmals, dass mein Volk sich nicht auf die beschränkt, die Mich durch diese Stimmträger vernommen haben, sondern dass Ich meine Diener zu verschiedenen Punkten der Erde gesandt habe, um die Wege zu bereiten und die Felder zu bereinigen, zu denen später die Sämänner kommen müssen.

86. Ich stärke sie und segne sie, denn ihr Tagewerk ist leidvoll, ihr Pfad mit Dornen gespickt. Spott, Hohn, Verleumdung und Niedertracht folgen ihnen überallhin. Aber sie - ahnungsvoll und inspiriert - wissen, dass sie von Mir gesandt worden sind, und sind willens, in Erfüllung ihrer Mission bis ans Ende des Weges zu gelangen. (284, 50 - 51)

87. Ich lade euch ein, mein Reich zu betreten. Ich rufe alle Völker der Erde ohne irgendeine Bevorzugung; doch Ich weiss, dass nicht alle auf Mich hören werden.

88. Die Menschheit hat ihre Lampe ausgelöscht und wandelt im Dunkeln. Doch dort, wo sich Irrtum bemerkbar macht, wird ein Erleuchteter von Mir auftreten, der in seiner Umgebung Licht verbreitet - ein geistiger Wächter, der wacht und auf mein Zeichen wartet, um den Alarmruf erschallen zu lassen, der erweckt und erschüttert.

89. Lasst die Liebe jener Sendboten in euren Herzen fruchttragender Same sein. Lehnt sie nicht ab, wenn sie sich vor euch in äusserlicher Armut zeigen. Hört auf sie, denn sie kommen in meinem Namen, um euch eine Fähigkeit zu vermitteln, die ihr derzeit nicht kennt. Sie werden euch das vollkommene Gebet lehren, werden euch von den Banden des Materialismus befreien, mit denen ihr gefesselt seid, werden euch helfen, die geistige Freiheit zu erlangen, die euch zu Mir erhebt. (281, 33)

90. Falls irgendwer auftreten und behaupten sollte, dass er der erneut Mensch gewordene Christus sei, so glaubt ihm nicht. Denn als Ich euch ankündigte, dass Ich wiederkommen würde, liess Ich euch wissen, dass es im Geiste sein würde. Falls euch jemand sagen sollte: ich bin der Gesandte Gottes - misstraut ihm, denn die wahren Boten prahlen nicht und posaunen die ihnen anvertraute Mission nicht aus. Sie weisen sich nur durch ihre Werke aus. Es ist Sache der Menschen, zu sagen, ob jener ein Bote des Herrn ist. Erinnert ihr euch daran, dass Ich euch sagte, dass der Baum an seinen Früchten erkannt würde?

91. Ich verbiete euch nicht, die "Früchte der Bäume" zu probieren, aber ihr müsst zugerüstet sein, damit ihr die gute Frucht von der schlechten zu unterscheiden vermögt.

92. Jene, die die Wahrheit lieben, werde Ich als Leuchter aufstellen, damit sie den Pfad ihrer Mitmenschen erhellen. (131, 5 - 7).

93. Die Zeiten, in denen ihr auf der Welt einen geistigen Führer nötig hattet, sind vorüber. Von nun an wird jeder, der diesem Pfade folgt, keinen anderen Weg als den meines Gesetzes haben, noch einen anderen Führer als den seines eigenen Gewissens.

94. Dennoch wird es immer Männer und Frauen von grossem Lichte und grosser geistiger Kraft geben, die durch ihr Vorbild und ihre Inspiration den Menschenscharen beistehen.

95. Wenn es anders wäre, hätte Ich euch bereits Geister wie Mose oder wie Elia zur Erde gesandt, damit sie euch den Weg vorzeichnen und euch immerzu an das Gesetz erinnern würden. Sie stehen euch auch bei, behüten und begleiten euch, aber nicht mehr in menschlicher Gestalt, sondern vom Geistigen aus.

96. Wer sieht sie?: Niemand. Aber wenn ihr euch zurüstet, werdet ihr über euch die Gegenwart grosser Geister fühlen, die immer mit der Menschheit in Verbindung standen und grosse Missionen in ihr zu erfüllen hatten. (255,40–41)


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