3TAGE-S

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Hauptseite Die 3 Tage im Tempel zu Jerusalem 3TAGE-S Kapitel


Jakob Lorbers Schlusswort vom 13. Januar 1860

O Herr, vor allem danke ich armer Sünder Dir für diese herrliche und bis jetzt noch nie dagewesene allerhöchste Gnadenmitteilung, deren ich vor allem und dann auch die ganze Welt unwürdig ist! Da Du, o Herr, aber schon uns dadurch eine so übergrosse und unverdiente Gnade erwiesen hast, o so segne uns auch damit, dass wir voll des wahren Glaubens Dich aus vollem Herzen lieben! Verzeihe damit unsere mannigfachen Schwächen, mache uns stark in aller Liebe zu Dir und unsern armen Brüdern, und lass uns in Deinem allerheiligsten Namen allzeit erquicken die Herzen der betrübten und notleidenden Brüder! - Und, o Herr, gedenke auch in Deiner grossen Liebe Deines armen Knechtes auf Erden fortan und habe meinen innigsten Dank für alle Deine von mir nie verdienten Wohltaten, die Du mir allzeit gnädigst hast angedeihen lassen! O lass aber auch meinen Segen an die vielen Armen und Bedürftigen und Bedrängten und an alle Deine wahren Freunde und meine Wohltäter in Deinem allerheiligsten Namen mit Deinem Segen vereint wirksam sein! - Dir allein alle Ehre und alle unsere Liebe ewig, und Dein allein heiliger Wille geschehe! In tiefster Zerknirschung Deiner Gnade allerunwürdigster Knecht.

ANMERKUNG: Was den damaligen Landpfleger Kornelius betrifft, so war er facto (tatsächlich) geheim dennoch in Jerusalem, wennschon angeblich Geschäfte halber in Tyrus. Denn die hohen Römer waren kluge Leute und versuchten oft die untergeordneten Beamten. Dadurch, dass sie angeblich verreisten und unterdessen ihr Amt einem andern zum Verwalten einräumten. Und das war denn auch bei der Gelegenheit der Knabenprüfung in Jerusalem der Fall. Der römische Prüfungskommissar wusste nichts von der stillen Anwesenheit des Kornelius; aber Joseph wusste durch eine innere Eingebung wohl darum und hatte sich daher im stillen zu ihm gefügt und bekam von ihm auch, um was er ansuchte. Und so geschah es denn auch, dass Kornelius in guter Verkleidung selbst die Verhandlungen im Tempel mit anhörte, während ihn der Kommissar in Tyrus wähnte und daher offen seiner nur als eines Abwesenden erwähnen konnte. Jakob Lorber.


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